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Hollywood-Bösewicht Benicio Del Toro ist gesetzestreu

Privat ist er ein ganz Lieber. Benicio Del Toro lässt es nur auf der Leinwand krachen.
Benicio Del Toro 2016 bei der Verleihung der 69. British Academy Film Awards. Foto: Facundo Arrizabalaga Benicio Del Toro 2016 bei der Verleihung der 69. British Academy Film Awards.
München. 

Der für seine ballerwütigen Filmfiguren bekannte Hollywood-Schauspieler Benicio Del Toro (51) verbringt seine Freizeit auf friedfertige Weise. Die einzigen Gesetze, die er privat breche, seien örtliche Leinenzwänge für seine Hunde, sagte der Leinwand-Killer dem Magazin „Playboy”.

„Marihuana-Konsum ist in Kalifornien ja nicht mehr illegal, ich bin also gesetzestreuer, als ich es je war. Ich unterstütze die Legalisierung und bin sogar bereit, Steuern für Pot zu zahlen, wenn das Geld in gute Sachen wie Bildung investiert wird.”

Ein weiteres Anliegen, das der Kino-Revolverheld unterstützt, sind die Schülerproteste für schärfere Waffengesetze nach den jüngsten Schulschießereien in den USA. „Ich denke, unsere Kids kennen die Lösung, und unser Land wird auf sie hören. Ich bin begeistert von den Schülern, die überall auf die Straße gehen und für schärfere Waffengesetze protestieren. Diese Kids erzählen keinen Bullshit.”

Er selbst sei „mit einer Knarre im Haus aufgewachsen” und werde für seine Rollen von Experten im Schießen trainiert. „Ein Freund von mir zum Beispiel trainiert SWAT-Teams (Spezialeinheiten). Wenn die einen Schuss hören, müssen sie innerhalb von Millisekunden entscheiden, woher der Schuss kam, und reagieren. Mein Freund sagt, manche Teams trainiert er seit 15 Jahren, und die Hälfte rennt immer noch in die falsche Richtung. Und jetzt will Trump mir einreden, es sei eine gute Idee, unsere Lehrer zu bewaffnen?”

Benicio Del Toros neuer Film „Sicario 2”, in dem er an der Seite von Josh Brolin einen Auftragskiller spielt, kommt am 19. Juli in die Kinos.

(dpa)
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