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Art Karlsruhe startet mit Skulpturen durch

215 Galerien aus 15 Ländern zeigen auf der Messe ihre Schätze und bieten sie zum Verkauf an. Als teuerstes Werk wird mit 3,7 Millionen Euro die „Sängerin am Piano” des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner angeboten.
„Ironie des Schicksals” von Bernd Reiter aus dem Jahr 2016. Foto: Uli Deck „Ironie des Schicksals” von Bernd Reiter aus dem Jahr 2016.
Karlsruhe/Rheinstetten. 

Der Kampfjet ist gelandet - die Art Karlsruhe kann durchstarten: In der Installation „Ironie des Schicksals” ist eine MiG-21 auf zwei Cadillacs gekracht.

Das Werk von Bernd Reiter mit Dokumentaraufnahmen vom Krieg in Syrien ist ein Highlight der Kunstmesse, die vom Donnerstag an für das breite Publikum geöffnet ist. Bis Sonntag wird Imposantes, Dekoratives und Provokantes gezeigt wie das Bild „Türkischer Diktator” von Thomas Baumgärtel.

Riesige Kugel-Köpfe, ein poppiges Porzellan-Auto oder ein riesig-roter Keramik-Kabel-Kreis - im Mittelpunkt steht nach Angaben von Kurator Ewald Karl Schrade bei der 15. Auflage der Messe die Skulptur. Unter dem Slogan „Kunst.Raum.Emotion.” werden Werke von der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst mit Skulpturen-Plätzen, One-Artist-Shows und Sonderausstellungen ins rechte Licht gerückt.

Das teuerste Stück auf der Messe ist mit 3,7 Millionen Euro die „Sängerin am Piano” von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938).

In den vier Messehallen in Rheinstetten bei Karlsruhe sind in diesem Jahr 215 Galerien aus 15 Ländern zugegen. Die Messe ist nach Angaben von Kurator Schrade in erster Linie eine Messe für Sammler, deren Herz für die Kunst schlägt. „Kunsterwerb als Investition spielt sich woanders ab.”

(dpa)
Bilderstrecke Art Karlsruhe startet mit Skulpturen durch
„Ironie des Schicksals” von Bernd Reiter aus dem Jahr 2016.„Türkischer Diktator” von Thomas Baumgärtel aus dem Jahr 2017.„Forever” von Jörg Döring aus dem Jahr 2018.
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