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Evangelische Kantorei Bad Vilbel: Zuhörer in der Christuskirche sind begeistert bei Konzert von 90 Musikern

In der evangelischen Christuskirche erklangen kürzlich der „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und das „Schicksalslied“ von Johannes Brahms. Beide Werke gehören zur anspruchsvolleren Musik. Die Mitglieder der Evangelischen Kantorei Bad Vilbel als nichtprofessionelle Musiker lösten die Aufgabe gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Seligenstadt mit Bravour.
Sorgen für ein stimmungsvolles Konzert: Die Musiker der Evangelischen Kantorei Bad Vilbel, die Kammerphilharmonie Seligenstadt und drei Gesangssolisten. Sorgen für ein stimmungsvolles Konzert: Die Musiker der Evangelischen Kantorei Bad Vilbel, die Kammerphilharmonie Seligenstadt und drei Gesangssolisten.
Bad Vilbel. 

Zusammen mit den drei Gesangssolisten Keun-Hee Anna Park (Sopran), Sophie Wenzel (Mezzosopran) und Lukas Schmidt (Tenor) war der jüngste Auftritt der Evangelischen Kantorei Bad Vilbel und der Kammerphilharmonie Seligenstadt unter der Leitung von Geraldine Groenendijk nach Brahms „Requiem“, Rutters „Magnificat“ und Bachs „Reformationskantaten“ einmal mehr eine gelungene Zusammenarbeit der beiden Klangkörper mit zusammen gut 90 Musikern. Die Solisten glänzten besonders in den Duetten mit einer harmonischen Darbietung. Die gut ausgebildeten charakteristischen Stimmen konnten sich trotz klangstarkem romantischen Orchester und Chor behaupten.

Der Termin des Konzerts war bewusst gewählt, hatten doch der Hessische Rundfunk in Verbindung mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst „Einen Tag für die Musik“ ausgelobt, um zu zeigen, wie vielfältig Hessen klingt. Und auch Mendelssohn Bartholdy war als Komponist nicht zufällig im Programm des aktuellen Konzerts, weilte er doch einige Zeit in Hessen und schuf dort auch einige Kompositionen.

Schön, dass die Christuskirchengemeinde sich mit dem Konzert mit eingebracht hat, bemerkenswert, dass eine Kirchengemeinde ein solches Konzert organisatorisch und finanziell stemmt. Insofern hätte die Aufführung ein ausverkauftes Haus verdient gehabt, leider blieben einige Plätze in der Kirche frei, bedauern die Organisatoren.

Die Begeisterung des Publikums konnte kaum dadurch getrübt werden, dass in einigen Passagen mit Blechbläser-Schwerpunkt das Orchester von der Dynamik her etwas dominierte. Der Gesamtklang war beeindruckend, wenn auch nicht immer die von den Kompositionen angelegten Gegensätze zwischen Göttlichem und Menschlichem („Schicksalslied“) beziehungsweise „Lob Gottes“, „Harren auf seinen Trost“ und „Aufstieg aus der Finsternis zum Licht“ („Lobgesang“) hinsichtlich der Wechsel in der Dynamik voll zur Geltung kamen. Mit solch großen Werken und so großer Besetzung stößt die Christuskirche räumlich und akustisch vielleicht an ihre Grenzen. Langanhaltender Applaus belohnte alle Mitwirkenden für ihre Leistung.

(red)

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