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Neugestaltung: Zentraler Marktplatz in Karben soll schöner werden

Von Voraussichtlich ab dem Sommer und wohl ein Jahr lang wird in Klein-Karben die Ortsdurchfahrt saniert. Während die Stadt noch an den Ausbau- und Umleitungsplänen tüftelt, sattelt die Politik noch Umbauwünsche drauf.
Den Platz vor der Kirche St. Bonifatius Klein-Karben am Karbener Weg will die Stadt attraktiver gestalten. Den Platz vor der Kirche St. Bonifatius Klein-Karben am Karbener Weg will die Stadt attraktiver gestalten.
Karben. 

Schön ist der zentrale Karbener Marktplatz nicht. Jeden Samstag stellen die Landwirte ihre Zelte und Verkaufswagen auf dem bisher namenlosen Platz vor der katholischen Kirche Sankt Bonifatius am Karbener Weg auf. Zentral gelegen, keine Frage. Aber mehr als ein Parkplatz ist die Asphaltfläche nicht. „Neuer Marktbrunnen“ heißt der Sprudel, der seit der Neugestaltung der Einmündung des Karbener Weges den Fußgänger-Zugang zum Platz ein wenig hübscher fasst. Das war in den 1990er-Jahren. Doch die Fläche vor der 1974 gebauten Kirche wird nur bunt und lebendig, wenn samstags Markttreiben herrscht.

Das soll sich aber ändern. Für den drögen Platz in Klein-Karben hat das Stadtparlament gerade 200 000 Euro ins Investitionsprogramm für das Jahr 2019 eingestellt. Den Vorschlag dazu machte die CDU, die Grünen stimmten dagegen, die SPD-Stadtverordneten enthielten sich ihrer Stimmen. „Diesen heute sehr schlichten Platz“ müsse man dringend aufwerten, findet CDU-Fraktionschef Mario Beck. Sinnvoll seien die Arbeiten dann ausgeführt, wenn auch direkt nebenan die Ortsdurchfahrt saniert wird. Möglicherweise kann die Kommune den Umbau kombiniert vergeben mit der Sanierung der Gehwege entlang der Hauptstraßen – und so Geld sparen.

In Planung einbinden

Mit einer Neugestaltung komme auch der Brunnen besser zur Geltung und das Ortsbild werde insgesamt deutlich aufgewertet, hofft Klein-Karbens Ortsvorsteher Christian Neuwirth (CDU). Die Neugestaltung diene auch dem Wochenmarkt und der Kirchengemeinde. Diese sowie die Standbetreiber und der Ortsbeirat sollten daher in die Planung eingebunden werden, schlägt Neuwirth vor. Voraussichtlich im kommenden Jahr wollen Stadt und Land ohnehin die Homburger und Rendeler Straße sanieren. Dabei ist das Land für die Erneuerung der Fahrbahn zuständig. Die Stadt muss neue Gehwege, Bushaltestellen und Überwege selbst bezahlen.

Nach jüngsten Plänen aus dem Rathaus sollen sich die Sanierungsarbeiten über sieben Bauabschnitte ziehen. Los gehen könnten die Arbeiten während der Sommerferien und dann bis weit ins kommende Jahr hinein andauern. Dabei soll zunächst der außerorts liegende Abschnitt nach Rendel saniert werden – in den Ferien, damit der Schulbusverkehr nach Klein-Karben nicht beeinträchtigt wird.

Zeitplan erstellen

Mit dem Aufteilen in viele kleinere Abschnitte will Bürgermeister Guido Rahn (CDU) die Sanierung für die Betroffenen so angenehm wie möglich gestalten. Das betrifft nicht nur die unmittelbaren Anlieger, sondern beispielsweise auch die Geschäfte in der Rathausstraße sowie Anwohner im Lindenweg, der als einzige innerörtliche Umleitungsstrecke in Frage kommt. Am genauen Zeitplan tüftelt man im Rathaus allerdings noch und stimmt diesen mit Landesstraßenbaubehörde Hessen Mobil ab.

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