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Kreistag: Wetterauer Schulen brauchen mehr Platz

Das Thema Schule beschäftigt den Kreistag in seiner Sitzung. Die Mitglieder stimmen über einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 ab, um die Schulen schnell erweitern zu können.
Die Stadtschule in Gronau hat Platzprobleme und muss erweitert werden. Container sollen aufgestellt werden. Archivbild: Thomas Schwarz Die Stadtschule in Gronau hat Platzprobleme und muss erweitert werden. Container sollen aufgestellt werden. Archivbild: Thomas Schwarz
Bad Vilbel/Friedberg. 

Weil der Doppelhaushalt 2017/2018 nicht mehr aktuell ist, bringt Landrat Jan Weckler (CDU) heute im Kreistag einen Nachtragshaushaltsplan für 2018 ein. Vor allem um Schulbaumaßnahmen im Wetteraukreis sofort auf den Weg bringen zu können, wurde der Nachtrag nötig.

So muss die Degerfeldschule in Butzbach erweitert werden. Um kurzfristig dringend benötigten Platzbedarf decken zu können, wird eine Containeranlage aufgestellt. „Zeitgleich planen wir aber einen Massivbau, dessen Kosten wir mit rund 5,6 Millionen Euro veranschlagen“, erläutert Weckler. Noch größer ist der Bedarf in Bad Vilbel.

Container aufstellen

Dort entstehen die Baugebiete „Krebsschere Ost“ und „Im Schleid“ mit insgesamt rund 1400 Wohneinheiten. Angesicht der neuen Bewohner ist der Bau einer neuen Grundschule notwendig. „Hier rechnen wir mit Gesamtkosten von 13 Millionen Euro“, sagt Weckler.

Außerdem soll die Außenstelle der Stadtschule Bad Vilbel in Gronau erweitert werden. Denn die Schule wird über kurz oder lang zweizügig sein. Damit der Unterricht planmäßig stattfinden kann, muss eine Containeranlage – geschätzte Kosten 4,1 Millionen Euro – aufgestellt werden.

Eine große Investition, die der Wetteraukreis in den nächsten Jahren zu stemmen hat, sind Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim. Die prognostizierte Investitionssumme liegt bei rund 60 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gesellschafter liegt bei derzeit 16 Millionen Euro.

Satter Überschuss

Auch von einem weiteren Förderprogramm des Bundes will der Wetteraukreis profitieren. Über das Kommunale Investitionsprogramm „Kip macht Schule“ können Sanierungen in Schulen unterstützt werden. „Wir können hierbei über 29 Millionen Euro umsetzen, wobei der Eigenanteil des Kreises bei 25 Prozent der Kosten liegt“, kündigt der Landrat an.

Für 2018 rechnet er im Kreishaushalt mit einem Jahresüberschuss von mehr als 13 Millionen Euro. „Dies ist dringend benötigtes Geld, um unsere Kassenkredite auf Null zurückführen zu können“, sagt Weckler. „Das ist die Voraussetzung dafür, dass der Wetteraukreis rund 31 Millionen Euro aus Mitteln der ,Hessenkasse‘ erhält.“ red

Sitzung des Kreistages

Heute ab 15 Uhr im Sitzungssaal im Kreishaus Friedberg, Europaplatz

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