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Flüchtlingsheim: Verkauf oder Zwangsversteigerung?

Das Haus beherbergt derzeit 26 Bewohner. Foto: Corinna Weigelt Das Haus beherbergt derzeit 26 Bewohner.
Niddatal. 

Derzeit leben 26 Flüchtlinge in dem von der Stadt angemieteten Mehrfamilienhaus in der Assenheimer Straße 12 in Bönstadt. Platzkapazität ist hier für 33 Personen vorhanden. Somit könnte die Stadt hier noch weitere sieben Plätze nutzen. Da die Möglichkeit besteht, dass der Wetteraukreis Niddatal weitere 28 Flüchtlinge zuweisen könnte, ist das Gebäude ein wichtiger Standort für die Unterbringung.

Parallel gibt es noch weitere 13 Plätze in Assenheim, sowie 18 Plätze in Kaichen, die bereit stehen. Ein Erwerb des Anwesens in Bönstadt liege da nahe, wie Bürgermeister Bernhard Hertel (parteilos) erklärt. Nicht zuletzt auch durch die zeitlich beschränkten Mietverträge, die noch bis zum Jahr 2020 laufen.

Die jährliche Miete des Objekts betrage derzeit 42 000 Euro ohne Nebenkosten. Der Wert des 658 Quadratmeter großen Anwesens beträgt einschließlich der Nebenkosten 500 000 Euro.

Eine angesetzte Zwangsversteigerung bot da eine Gelegenheit, das Anwesen zu erwerben. Diese Möglichkeit ist jedoch erstmal vom Tisch. Zunächst vertagte der Haupt- und Finanzausschuss das Thema, auch eine Sondersitzung am vergangenen Freitag erzielte keine Einigung. Auf Anregung der CDU, FDP und den Grünen kam es erneut zu einer Vertagung, die Parlamentarier wollen die Unterlagen für einen Kauf noch einmal genauer prüfen.

Ob es zu einer Zwangsversteigerung kommt, bleibt ebenso fraglich. Zunächst war von einer Frist bis zum 9. Oktober die Rede, die ist aber bereits erloschen.

„Es gibt wohl mehrere Kaufinteressenten“, sagte Bürgermeister Hertel dieser Zeitung. Wie auch immer das Ergebnis ausfalle, die Mietverträge werden, so Hertel, bis 2020 aufrecht gehalten. Auch sei es sinnvoller, alles in der eigenen Hand zu haben. Es gebe auch keine anderen Gebäude, die für eine ähnliche Nutzung in Frage kämen.

(wlt)
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