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Berufsbildungswerk Südhessen: Verantwortung für die Umwelt übernehmen

Von Das Berufsbildungswerk Südhessen (BBW) setzt Maßnahmen zum Klimaschutz um. 2011 hat das BBW die Charta der 100 Unternehmen für den Klimaschutz unterzeichnet und einen Aktionsplan entwickelt. Dieser enthält die Erfassung klimaschädlicher Austräge, stellt Maßnahmen dar und beschreibt Einsparungen.
Sie setzen sich  dafür ein, ihr Unternehmen zukunftsfähig auszurichten (von links): Dirk Locher und Alexander Klein von EWT Ingenieure, Andreas Ziesing vom Technik & Infrastrukturmanagement, Torsten Denker vom BBW und Rüdiger Muth vom Bundesverband mittelständischer Wirtschaft. Sie setzen sich dafür ein, ihr Unternehmen zukunftsfähig auszurichten (von links): Dirk Locher und Alexander Klein von EWT Ingenieure, Andreas Ziesing vom Technik & Infrastrukturmanagement, Torsten Denker vom BBW und Rüdiger Muth vom Bundesverband mittelständischer Wirtschaft.
Karben. 

2018, zum 35-jährigen Bestehen des BBW, sind die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage, Wärmedämmung und Integration einer Hackschnitzelanlage umgesetzt worden. Die Gesamtmaßnahmen sind mit 15 Millionen Euro budgetiert. Als Dienstleister sieht sich das Unternehmen verantwortlich für die Umwelt. „2007 haben wir mit der Planung begonnen, um nachhaltig zu sanieren“, sagt Geschäftsführer Torsten Denker.

Die Qualität der Sanierung und der erreichten Ziele wurde 2011 mit der Aufnahme in das Programm des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgezeichnet.

Vorreiterrolle einnehmen

Der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, Landesverband Hessen, hat das BBW unterstützt. Partner waren die EWT Ingenieure. Rüdiger Muth vom Bundesverband bezeichnet die Maßnahmen als Leuchtturmprojekt, das Menschen in den Mittelpunkt stellt und den Klimaschutz thematisiert.

„Es gibt viele Unternehmen im Produktionsbereich, die auf fossile Brennstoffe setzen. Das BBW nimmt eine Vorreiterrolle ein und kann beratend zur Seite stehen“, sagt Muth. Die Ziele sind weiter Energie zu sparen, den CO2-Ausstoß zu senken und das Unternehmen mit 30 000 Quadratmetern Fläche zukunftsfähig auszurichten.

„Von 2007 bis 2016 ist der CO2-Ausstoß bezogen auf den Standort Karben von 1700 Tonnen um 55 Prozent auf 780 Tonnen gesenkt worden“, sagt Ingenieur Alexander Klein. 2011 wurde eine 420 Quadratmeter große Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.

Wärme mit Hackschnitzeln

Es folgten Sanierungsarbeiten, der Austausch von Fenstern mit Dreifachverglasung und das Dämmen von Decken. Die Beratung für die zentrale Wärmeversorgung erfolgte über Hessen Energie. „Nur durch Reduzierung der beheizbaren Raumluft sparen wir das Heizvolumen von 13 Einfamilienhäusern ein“, sagt Andreas Ziesing, Bereichsleiter für Infrastrukturmanagement. Mit der 2015 in Betrieb genommenen Hackschnitzelanlage deckt das Unternehmen 50 Prozent seines Jahresbedarfs an Wärme ab. Klein: „Die Einsparung von Wärme an Primärenergie im BBW liegt bei 35 bis 40 Prozent“.

Dem folgte der Einsatz eines Blockheizkraftwerks. Sämtliche Anlagen lassen sich auf das Nutzungsverhalten einstellen. Das wirtschaftliche Betreiben der Technik in den Gebäuden wird durch ein Gebäudeleitsystem gesichert. „Der Austausch der Außenbeleuchtung des zwölf Hektar großen Areals in energiesparende LED-Technik ist vorgesehen“, so Denker. Um Außenstandorte umweltfreundlich zu erreichen, ist ein Einstieg in die Elektromobilität mit 30 000 Euro geplant.

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