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Digital-Alarmierung: Unermüdlich für das Gemeinwohl im Einsatz

Von Ein starkes Team, eine gute Jugendarbeit und pflichttreue Mitglieder zeichnen die Freiwillige Feuerwehr Schöneck aus. Kontinuität zeigt sich im Vorstand. Thomas Walter ist als Gemeindebrandinspektor bestätigt worden. Gregor Knapp, seit 2013 Stellvertreter Walters, wurde ebenfalls wiedergewählt. Die Hauptversammlung der Wehr im Bürgertreff Kilianstädten bot auch eine digitale Überraschung.
Geben den Startschuss für die digitale Alarmierung (von links): Thomas Walter, Conny Rück, Thorsten Stolz, Gregor Knapp und André Kaden. Geben den Startschuss für die digitale Alarmierung (von links): Thomas Walter, Conny Rück, Thorsten Stolz, Gregor Knapp und André Kaden.
Schöneck. 

Die Digital-Alarmierung der Gemeinde Schöneck ist offiziell in Betrieb genommen worden. Der Vorteil der neuen „Piepser“ liegt in der Flexibilität der Alarmierungen. So können spezielle Gruppen oder einzelne Personen alarmiert werden. Für die 107 Feuerwehrleute in den drei Ortsteilen der Gemeinde ist somit auch bei flächendeckendem Stromausfall das digitale Netz sichergestellt.

„2017 haben die Feuerwehrleute aller drei Ortsteile der Kommune Schöneck insgesamt 12 751 Stunden ehrenamtlichen Aufwand für Einsätze, Ausbildung und Instandhaltungsarbeiten geleistet“, bilanziert der wiedergewählte Gemeindebrandinspektor Thomas Walter. 165 Einsätze, acht mehr als 2016, hat die Wehr 2017 bewältigt. Wichtige Anschaffungen sind zudem erfolgt. „Wir haben einen Rollwagen beschafft, alle drei Gerätehäuser miteinander vernetzt und Uniformen für Atemschutzgeräteträger für 60 000 Euro angeschafft“, sagt Walter.

Christian Bleckwehl gab stellvertretend für den erkrankten Gemeindejugendwart Julian Drischel den Bericht ab. „2017 gehörten 46 Mitglieder, davon 37 männliche und neun weibliche der Jugendfeuerwehr an“, berichtet Bleckwehl.

Alltag wird simuliert

Die Jugendlichen erreichten 18 Mal die Jugendflamme Stufe eins, vier Mal die Jugendflamme Stufe zwei und fünf Mal die Leistungsspange. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schöneck absolvierten 4960 Stunden, die Jugendwarte und Betreuer 1980 Stunden Jugendarbeit.

Ein Höhepunkt ist dabei der Berufsfeuerwehrtag. Die Jugendlichen simulieren für 24 Stunden den Dienstalltag einer Berufsfeuerwehr. Zudem gibt es in allen drei Ortsteilen Schönecks eine Minifeuerwehr mit insgesamt 34 Kindern. „Aus den Reihen der Minifeuerwehr ist in Büdesheim eine Übernahme in die Jugendfeuerwehr erfolgt“, berichtet Melanie Haas. Die Kinder leisteten 555 Stunden, die Betreuer 460 Stunden ab. 2017 nahm die Minifeuerwehr Schöneck erstmals am Laternenfest teil. Für den jüngsten Feuerwehrnachwuchs soll ein Kinderabzeichen in vier Stufen eingeführt werden.

Im frühen Alter begeistern

Das Thema Nachwuchs spielt auch bei der Brandschutzerziehung eine große Rolle. „Die Brandschutzerziehung ist ein Trittbrett, um Kinder für die Feuerwehr im frühen Alter zu begeistern“, betont der Leiter Brandschutzerziehung, Sascha Brey. Bürgermeisterin Conny Rück (SPD) verweist darauf, dass der Brandschutz eine Pflichtaufgabe des Gemeinwesens ist, die die Feuerwehr sicherstellt. Die Anwesenheit des Gemeindebrandinspektors bei den Haushaltsberatungen habe sich bewährt. Landrat Thorsten Stolz (SPD) betont: „Dank der freiwilligen Feuerwehr können Menschen ruhig und sicher schlafen.“

Während der Versammlung bekam Uwe Jantz das Brandschutzehrenzeichen in Gold, das in Silber wurde an Oliver Jakubek, Markus Mühlebach und Jörg Caspar verliehen.

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