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Und wieder zwei Rekorde

Von 275 000 Dominosteine wollten Patrick Sinner (16) aus Kefenrod und sein Team zu Fall bringen. 272 297 Steine fielen insgesamt in nur zwölf Minuten. Jubeln dürfen die Jugendlichen dennoch. Die beiden Weltrekorde die sie sich unter dem Motto „Enjoy your Life - The Domino Record 2013“ vorgenommen hatten, glückten und sicherten den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde.
Die Spirale, per Pendel angestoßen. 55555 Steine fallen.	Foto: Georgia Lori Bilder > Die Spirale, per Pendel angestoßen. 55555 Steine fallen. Foto: Georgia Lori
Büdingen. 

Den ersten Weltrekord bestätigte die offizielle Guinness-Rekordrichterin Eva Norroy bereits am Nachmittag in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen. Der Rekord im Sport-Abschnitt fand aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es handelte sich um die meisten umgefallenen Miniatur-Dominosteine in einer Größe von einem mal 0,5 mal 0,2 Zentimeter.

2000 Dominosteine mussten dafür aufgebaut und zu Fall gebracht werden, um die bisherige Bestmarke von 1585 Steinen zu brechen. Der Versuch gelang auf Anhieb. Den spannenden Anstoß für den zweiten Weltrekordversuch nahm Wolfgang Naumann, einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung um 21.43 Uhr vor. Vor laufenden Kameras des britischen Fernsehsenders BBC und des Hessenfernsehens sowie über 200 Zuschauern setzte Naumann mit dem Anstoß ein Pendel in Bewegung, das nach wenigen Sekunden Schwingen in nur einer Minute die weltgrößte Domino-Spirale mit 55 555 Dominosteinen in den Farben weiß, blau, hellblau und türkis zu Fall brachte.

Lob vom Abgeordneten

Nach Bestätigung von Norroy konnte Patrick Sinner damit den bisherigen Weltrekordhalter schlagen. Der derzeitige Rekord lag bei 50 500 Steinen. Die Spirale wurde in einer komplett neuen Technik aufgebaut, die in Zusammenarbeit mit Guinness World Records erarbeitet wurde. Ein Pendel wurde ausgehend von einer Domino-Linie in das Innere der Spirale geschwungen, um 15 Reihen auszulösen, die gleichzeitig nach außen fielen. Dies reduzierte die Umfalldauer von 15 auf eine Minute. Von dem Spektakel fasziniert zeigte sich auch CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Tauber. „Das ist beeindruckend. Es gehört viel Ehrgeiz, Disziplin und Durchhaltevermögen dazu, um so eine Leistung zu vollbringen“. Tauber würdigte Patrick Sinner als ein Vorbild für andere.

Insgesamt war die Kettenreaktion in die sechs großen Themenbereiche „Leben genießen“, „Reisen genießen“, „Feiern genießen“, „Unterhaltung genießen“, „Sport genießen“ und „Natur genießen“ unterteilt. Die Themenbereiche waren miteinander verbunden.

Besondere Atmosphäre

Im Entertainment-Projekt wurde der Film Titanic erlebbar. Justin Kühn aus Ortenberg schaffte es, in 30 Sekunden eine Verbindungslinie auf 120 Liter Wasser auf vier wackligen Rettungsbooten zu bauen.

Eine besondere Atmosphäre ging von individuell beleuchteten Steinen aus. In den acht Tagen Aufbau benötigten zwölf Helfer rund 8400 Stunden. Für 2014 plant Patrick Sinner schon den nächsten Rekord.

Mehr Informationen gibt es unter: www.sinnersdominoentertainment.com.

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