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Rudel-Sing-Sang: Tom Jet singt jetzt mit uns

Von Einfach gemeinsam fröhliche Lieder schmettern – das ermöglicht der Entertainer Tom Jet mit seinem Rudel-Sing-Sang. Premiere ist am Mittwoch, 6. April, im Haus der Begegnung.
Singen sich schon einmal für den Abend im Haus der Begegnung ein (von links): Eva-Maria Heller, Ulrike Greiner, Alexandra Reichelt und Thomas Jeutter alias Tom Jet. Singen sich schon einmal für den Abend im Haus der Begegnung ein (von links): Eva-Maria Heller, Ulrike Greiner, Alexandra Reichelt und Thomas Jeutter alias Tom Jet.
Bad Vilbel. 

Thomas Jeutter alias Tom Jet ist als Musik-Entertainer schon viel in der Welt herumgekommen, spielt auch in diversen Band-Formationen. Sein Herz aber hängt an dem Rudel-Sing-Sang, einem bereits als Marke geschützten „interaktiven Chor-Format“. Das funktioniert wie Karaoke – nur ohne den Peinlichkeitsfaktor.

Auch bei Jeutter werden die Liedertexte an die Wand projiziert, während er dazu auf der akustischen Gitarre die Melodie spielt. Doch während beim Karaoke einer allein vor dem Publikum steht, wird er jetzt aufgefangen. „Das Rudel übertönt den Einzelnen, am Ende kommt etwas heraus, an dem sich jeder erfreuen kann“, beschreibt Jeutter. Dann könne es sein, dass auch Großmütter zu Hardrockklängen singen.

Service: Karten im Vorverkauf

Der Rudel-Sing-Sang beginnt am 6. April um 20 Uhr im Haus der Begegnung, Marktplatz 3. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten gibt es vorab im Büro des Hauses der Begegnung.

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Jeutter ist selbst Musiker, hat Open-Stage-Konzerte betreut und dann gedacht: „Warum nicht auch ein Projekt für Nichtmusiker?“ Seit 2014 ist Jeutter damit im Rhein-Main-Gebiet und Unterfranken unterwegs, füllt immer größere Säle. Er zeigt ein Video: In einem Saal stimmen 500 Leute ein sehr schwungvolles „Tulpen aus Amsterdam“ an.

Motivierend wie ein Tor

Zu einem der Events kam auch die Bad Vilbelerin Alexandra Reichelt mit ihrer Freundin Ulrike Greiner, der Koordinatorin im Haus der Begegnung (HdB). „Ich war ganz begeistert, das gehört hierher“, erinnert sich Reichelt. Sie bekennt: „Ich kann nicht gut singen, aber ich liebe Musik.“ Das gemeinsame Singen habe ihr soviel Spaß beschert, sie so befreit, „da war meine Woche gerettet“ – so wie bei ihrem Mann, wenn er im Fußballverein ein Tor geschossen habe.

Auch Eva-Maria Heller freut sich auf den Chorabend. Die pensionierte Musiklehrerin ist Vorstandsmitglied im HdB und sagt, ihre Stimme sei „schon älter geworden“, ein Chor sei ihr zu anstrengend. Doch bei dem offenen Chor wolle sie noch einmal richtig loslegen, „mit Schmackes!“ Spontaneität ist das, was Jeutter von den Sängern erwartet. Musikalisch ist alles drin – von Volksliedern über Oldies, Schlager bis Heavy Metal.

Atemtechnik üben

Es gibt eine kurze Aufwärmübung mit Atemtechnik, damit keiner in den zwei Stunden heiser wird – und schon geht es los. Beim Rudelsingen ist Jeutter der Leitwolf, der aus dem Singen ein gemeinsames Erlebnis macht. „Es funktioniert ab zehn Sängern, Spaß macht es ab 40 – und ein richtiges Rudel beginnt ab 70“, berichtet er. Im HdB ist aber zunächst erst ein Gastspiel des „Chors für einen Abend“ geplant, bei Bedarf mehrere Gastspiele.

Der Abend soll ein niedrigschwelliges Angebot sein, für alle die im Stillen, in der Badewanne oder im Auto, singen, „ohne Noten, ohne Druck, ohne Scham“, wirbt Greiner. Längst haben auch Chormitglieder das befreiende Singen entdeckt, so Jeutter. Altersmäßig gibt’s bei 30 Jahren aufwärts keine Barrieren.

Allerdings sind Frauen deutlich sangesfreudiger, Männer kommen oft im Schlepptau. Es gibt übrigens schon eine Fanszene, erzählt Jeutter: „Ich spiele heute Abend in Miltenberg, da kommt auch ein Konvoi aus Offenbach dazu.“

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