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Hiltrud Würtele: Teilnehmerin beim "Social Run": "Laufen ist für mich ein Muss"

Von Der erst wenige Monate alte Hilfsverein social-bag.com veranstaltet am morgigen Sonntag, 13. August, einen Lauf für einen guten Zweck. Spenden für medizinische Patenschaften in Kenia sowie für die Sozialfonds aus Hammersbach und Nidderau sollen dabei gesammelt werden. Die ersten Teilnehmer, wie Hiltrud Würtele, bereiten sich gewissenhaft darauf vor.
Hiltrud Würtele macht gerne Sport in der freien Natur. Foto: Georgia Lori (Lori) Hiltrud Würtele macht gerne Sport in der freien Natur.
Nidderau/Hammersbach. 

Ginge es nach Hiltrud Würtele, könnte es schon heute los gehen. Vor kurzem und ganz spontan hat sich die 56-Jährige aus Eichen für den „Hammersbach-Nidderauer Social Run“ (Ha-Ni-Lauf) am morgigen Sonntag, 13. August, angemeldet.

Was sie auf die Strecke mitnehmen wird, weiß sie auch schon: rosa Baseballmütze, Walkingschuhe und in der Hand ein besonderes Fitnessgerät, das so genannte „Smovey“. Das Requisit besteht aus grünen Plastikschläuchen, in denen freilaufende Stahlkugeln umherrollen. Sie sollen in die Tiefenmuskulatur gehen, die Fettverbrennung ankurbeln und Verspannungen lösen.

„In meiner Freizeit walke ich gerne im Nidderauer Wald“, sagt Würtele. Zusätzlich ist sie in der Reha-Sportgruppe des Sportvereins Eichen aktiv und nimmt jeden Freitag am „Smoveys“-Lauf, einer Privatinitiative in Eichen teil.

Sie freuen sich auf den Social Run (von links): Birgit Fandrey, Hiltrud Würtele und Güner Dogramaci. Bild-Zoom Foto: Georgia Lori (Lori)
Sie freuen sich auf den Social Run (von links): Birgit Fandrey, Hiltrud Würtele und Güner Dogramaci.

Die 56-Jährige will die 8,6 Kilometer lange Strecke in eineinhalb Stunden zurückzulegen. Der Lauf startet um 11 Uhr auf der Staatsdomäne Baiersröder Hof in Marköbel und führt durch die Gemarkung der Kommunen Nidderau und Hammersbach.

Die Sportler werden unterwegs nach jedem Kilometer von Streckenposten mit Getränken und Traubenzucker versorgt. Auch Jogger, Walker, Wanderer und Spaziergänger sind willkommen. Eine kleine, ein Kilometer lange Strecke für Kinder und Rollstuhlfahrer um den Hof herum gibt es auch.

Banane und stilles Wasser

„Laufen ist für mich ein Muss und Sport im Freien ist mir sehr wichtig“, sagt Würtele. Zwei bis drei Mal pro Woche geht sie laufen, dazu kommt täglich eine Stunde Schwimmen hinzu. Um für den Lauf vorbereitet z sein, nimmt Würtele eine Banane und stilles Wasser als Proviant mit. Besonders gut findet Würtele am „Social Run“ die Verknüpfung von sozialer und sportlicher Komponente. „Es geht uns doch gut. Wir können alle noch etwas an Bedürftige abgeben“, sagt sie. Der Erlös des Laufs soll laut Veranstalter einem Patenprojekt des Vereins in Nairobi. Dort soll die Arbeit von deutschen Ärzten an einem Frauengesundheitszentrum untersützt werden. Außerdem sollen die Einnahmen den Sozialfonds der Städte Nidderau und Hammersbach zugtue kommen.

Tombola auf dem Hof

Der Hammersbacher Rathauschef Michael Göllner und der Nidderauer Bürgermeister Gerhard Schultheiß (beide SPD) haben auch die Schirmherrschaft für den Lauf übernommen.

Auf dem Baiersröder Hof erwartet die Läufer, deren Familien, Freunde und Unterstützer ein großes Begleitprogramm. Unterstützung bekommen die Organisatoren vom Posaunenchor Sinfonisches Blasorchester Eichen/Erbstadt. Die Tombola wird von Gewerbetreibenden beider Kommunen unterstützt. Als Hauptpreis gibt es ein Wochenende in Dresden samt Aufenthalt in einem Vier-Sterne-Hotel zu gewinnen.

Das Pächterehepaar des Baiersröder Hofes, Ingrid und Walter Scheuerle freut sich ebenfalls schon auf den „Social Run“. „Unsere Domäne liegt auf der Schnittstelle der beiden Gemarkungen“, erinnert Walter Scheuerle an die geografische Lage des Hofs.

Bisher liegen 70 Anmeldungen vor. Die älteste Teilnehmerin ist 84 Jahre alt. Der prominenteste Teilnehmer ist „FFH-Dummfrager“ Boris Meinzer, Auch wenn sie noch gar nicht gestartet ist, freut sich Würtele bereits auf die Teilnahme im nächsten Jahr.

 

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