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CDU-Bundestagsabgeordneter Oswin Veith: Straßenwahlkampf: Mit Bürgern ins Gespräch kommen

Von Die heiße Zeit des Straßenwahlkampfes hat begonnen. Die CDU Ortsverbände suchen den Bürgerkontakt und verteilen an ihren Infoständen Flyer, Kugelschreiber und Gummibärchen. Mit dabei ist auch Bundestagsabgeordneter Oswin Veith, der sich wieder um das Wetterauer Direktmandat bewirbt.
Gute Stimmung am Stand unter den Wahlkämpfern der CDU: Früh um halb acht stehen Raif Toma, Karlheinz Gangel, Norbert Van Hülst, Elke Demmer und Sebastian Wollny (von links) in Okarben vor der Bäckerei. Mit dabei Bundestagsabgeordneter Oswin Veith (rechts). Foto: Anne-Rose Dostalek Gute Stimmung am Stand unter den Wahlkämpfern der CDU: Früh um halb acht stehen Raif Toma, Karlheinz Gangel, Norbert Van Hülst, Elke Demmer und Sebastian Wollny (von links) in Okarben vor der Bäckerei. Mit dabei Bundestagsabgeordneter Oswin Veith (rechts).
Karben. 

Strömender Regen ist kein Grund im Bett zu bleiben. Jedenfalls dann, wenn man Wahlkämpfer der CDU ist und der Ortsverband Karben einen Infostand geplant hat. Früh um halb acht stehen Raif Toma, Karlheinz Gangel, Norbert Van Hülst, Elke Demmer und Sebastian Wollny in Okarben vor der einzigen ortsansässigen Bäckerei und beginnen, ihre Flyer zu verteilen. Manche Brötchenholer müssen sich erst noch den Schlaf aus den Augen wischen, aber sie nehmen freundlich nickend entgegen, was ihnen von den Wahlkämpfern in die Hand gegeben wird. Aber zum Reden aufgelegt sind die meisten nicht. Nicht lange stehen bleiben, schließlich regnet es in Strömen.

„Wenn man morgens Brötchen holt, will man auch nicht unbedingt lange diskutieren“, sagt verständnisvoll Sebastian Wollny, Stadtrat der CDU. Dass der Straßenwahlkampf nicht der Ort ist, um lange Informationsgespräche zu führen, weiß auch Oswin Veith. Aber der Bundestagsabgeordnete hat dennoch in seinem Terminkalender die Morgenstunden am Samstag für genau diese Form des Wahlkampfes reserviert.

Um halb neun steht er deswegen in Okarben unter dem CDU-Schirm und anderthalb Stunden später in Bad Vilbel. „Ich möchte im Wahlkreis wieder direkt gewählt werden“, sagt Veith, der 2013 klar gewann und 47,1 der Wahlkreisstimmen holte. So eine Ergebnis will er wieder erreichen und so ist Veith seit Wochen unermüdlich in seinem Wahlkreis Wetterau I unterwegs, besucht Veranstaltungen von Ortsverbänden, Vereinen, Wirtschaftsunternehmen und Bildungseinrichtungen. Lokale Themen spielen häufig eine Hauptrolle, und auch in den Straßengesprächen geht es meistens um bürgernahe Themen wie Straßenbau, Verkehr, Windkrafträder.

Sicherheit hat Priorität

„Vielen Wetterauern bereitet auch Sorge, dass zu viele Flächen des kostbaren Ackerlandes versiegelt werden“, berichtet Veith. Im Bundestag arbeitet der gebürtige Wöllstädter und gelernte Jurist Veith im Innenausschuss mit und setzt seine politischen Akzente auf das Thema Innere und äußere Sicherheit. „Vorbildlich“ ist es deswegen auch für ihn, wenn Bad Vilbel auf dem Zentralbahnhof die Videoüberwachung einführt. Auf die Erfolgs-Agenda setzt er die Beschlüsse des Bundestages etwa zur Aufstockung der Bundespolizei um 7500 Stellen, den verstärkter Schutz der Polizei und Rettungskräfte vor Angreifern und die Bekämpfung der Kriminalität und des Terrorismus.

Sinnvoll ist in seinen Augen, dass die Vorratsdatenspeicherung jetzt um zehn Wochen verlängert werden kann. „Wir können so doch viel effektiver den Mafiosi und Rauschgifthändlern auf die Spur kommen“, sagt er. Konsequenterweise wirbt er auf den Wahlkampfplakaten im Kreis mit dem Slogan „Mit Sicherheit Oswin Veith. Für Sie in den Bundestag“. Argumente werden geliefert in dem druckfrischen Kandidaten-Flyer, der zwei Wochen vor der Bundestagswahl in einer Auflage von 125 000 Stück unter die Wähler gebracht wird. In einem anderen Flyer zieht Veith Bilanz über vier Jahre bundespolitische Arbeit.

Nach zwei Stunden Infostand in Okarben ist der Sack mit den Flyern, Kugelschreibern und Gummibärchen ziemlich leer geworden. Die Mannschaft am Stand ist zufrieden, auch wenn es nicht zu vielen Gesprächen kam und Veith wenig gefordert wurde. „Das hier ist nicht der Ort und die Stunde, sich Förderprogramm des Bundes erklären zu lassen oder überhaupt große Diskussionen zu führen“, schätzt Veith realistisch die Situation ein.

Wähler mobilisieren

So sieht es auch Sebastian Wollny. „In dieser Phase des Wahlkampfes kommt es vor allem drauf an, die Bürger daran zu erinnern, eine Entscheidung zu fällen und zur Wahl zu gehen“, sagt er. Die Stimmung in der Partei sei gut und auch die Bereitschaft, auf die Straße zu gehen und Gespräche zu führen. „So kurz vor der Wahl sind die Mitglieder der Ortsvereine gefragt, da machen wir unsere Informationsstände und mobilisieren unsere Wählerschaft“, erklärt er. Nicht nachlassen im Wahlkampf, sich nicht einlullen zu lassen von guten Umfragewerten, das ist auch die Devise von Veith.

„Entschieden ist eine Wahl erst, wenn am Wahltag die Stimmen abends ausgezählt sind“, mahnt er und hat deswegen sich und seinem Wahlkampfteam ein umfangreiches Programm verordnet. Ein letzter Flyer wird verteilt, dann schüttelt Veith allen die Hände und verabschiedet sich. Der Tag ist für ihn aber noch lange nicht zu Ende. Bad Vilbel, Friedberg und Bad Nauheim sind seine nächsten Stationen. Erst am Abend wird er sich entspannen können.

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