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Verkehrsproblematik: Schleichverkehr in Heinrich-Heine-Straße sorgt für Unmut

Von Für ihren Antrag, nach einer Lösung für die Verkehrsproblematik in der Heinrich-Heine-Straße zu suchen, fand die SPD im Stadtparlament keine Zustimmung. Bevor Maßnahmen ergriffen werden, sollten die Ergebnisse aktuell laufender Untersuchungen abgewartet werden, riet die Parlamentsmehrheit.
Um Staus an der Kreuzung Friedberger Straße/Büdinger Straße zu umgehen, weichen viele über die Festplatzstraße aus. Um Staus an der Kreuzung Friedberger Straße/Büdinger Straße zu umgehen, weichen viele über die Festplatzstraße aus.
Bad Vilbel. 

Die Szenerie ist bekannt: So etwa ab 16 Uhr staut sich an Werktagen der Autoverkehr an der Kreuzung Friedberger Straße mit der Büdinger Straße. Vor allem Autofahrer, die in die Büdinger Straße einbiegen wollen, um dann nach Gronau oder weiter in den Main-Kinzig-Kreis zu gelangen, stehen oft mehrere Minuten vor dieser Kreuzung. Um diesen Stau zu umfahren, biegen manche Autofahrer von der Friedberger Straße in die Heinrich-Heine-Straße ein, um dann sozusagen auf dem Schleichweg über die Festplatzstraße auf die Büdinger Straße zu gelangen. Sehr zum Ärgernis der Anwohner der Heine-Straße, die über den zusätzlichen Verkehr wenig erbaut sind. Auch werden in dieser Straße immer wieder Autos im absoluten Halteverbot geparkt.

Auf Fußweg ausweichen

Um dem Schleichverkehr zu unterbinden, stellte die SPD-Fraktion den Antrag, der Magistrat solle die Verkehrssituation in der Heine-Straße überprüfen. Durch parkende Autos werde die Fahrbahn so schmal, dass zwei größere Fahrzeuge nicht aneinander vorbei kämen und auf den schmalen Fußgängerweg auswichen. Auch der Lastwagenverkehr in diesem Bereich sei hoch, Rechts-vor-Links-Regelungen würden nicht beachtet, sagte Miriam Fuhrmann. Die Sozialdemokraten schlugen vor, mit einer „falschen Einbahnstraße“ dem Abbiegen von der Friedberger Straße in die Heine-Straße einen Riegel vorzuschieben oder an der Ecke Heine-Straße/Gießener Straße eine Schikane einzubauen, damit dort nur noch in die Gießener Straße abgebogen werden kann.

Dass schon seit den Jahren 2015 und 2016 die Bad Vilbeler Verkehrsbehörde versuche, die Verkehrssituation in der Heinrich-Heine-Straße zu verbessern, darauf wies der Ortsvorsteher der Kernstadt, Kurt Liebermeister (CDU), hin. So sei eine Reihe von Forderungen der Anwohner der Heine-Straße erfüllt worden, wie beispielsweise das Verbot für Laster, von der Friedberger Straße in die Heinrich-Heine-Straße abzubiegen. Auch dürften Lastwagen nicht mehr von der Festplatzstraße in die Heine-Straße einbiegen. Liebermeister: „Die Ordnungsbehörde kontrolliere immer wieder im Bereichen, wo widerrechtlich geparkt wird. Mehrere Verfahren wurden eingeleitet. Im übrigen hat der Leiter der Logistik von Hassia uns versichert, dass das Unternehmen peinlich genau darauf achte, dass kein Lkw von Hassia die Heine-Straße befährt. Die beanstandeten Fahrzeug stammten offenbar von anderen Speditionen.“

Untersuchung läuft

Wie schon Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki (CDU) im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss vorgetragen hatte, werde die gesamte Verkehrssituation der Büdinger Straße zurzeit untersucht, um herauszufinden, wie der Verkehr flüssiger gestaltet werden könnte. Dem Vorschlag der SPD, eine Schikane an der Ecke Heine-Straße/Friedberger, einzurichten, erteilte Liebermeister eine Absage: „Es gibt in diesem Gebiet Unternehmen, denen vertraglich zugesichert wurde, dass sie die Straße benutzen dürfen.“ Nur die SPD stimmte für ihren Antrag.

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