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Aascher Schnooke: Rita Maxheim und Petra Wiesner: "Treibender Motor des Vereins"

Von Als absolute Erfolgsgeschichte bezeichnete Landrat Thorsten Stolz die Entwicklung des Kultur-, Tanzsport-und Carnevalsvereins Aascher Schnooke. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins brachte er nicht nur lobende Worte zum Dorfplatzfest Eichen mit, sondern auch einen Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises sowie einen Ehrenbrief des Landes Hessen.
Gruppenbild mit den Geehrten (von links): Max Schad, Helmut Wieder, der Landtagsabgeordnete Hugo Klein, Sieglinde Weber, Rita Maxheim, Petra Wiesner, Thorsten Stolz und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Gruppenbild mit den Geehrten (von links): Max Schad, Helmut Wieder, der Landtagsabgeordnete Hugo Klein, Sieglinde Weber, Rita Maxheim, Petra Wiesner, Thorsten Stolz und Erster Stadtrat Rainer Vogel.
Nidderau. 

Bei der Jubiläumsfeier der Aascher Schnooke darf politische Prominenz nicht fehlen. Doch Landrat Thorsten Stolz (SPD) will sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen, er weist darauf hin, dass im Februar 1993 ein Dutzend Frauen und Männer, „im positiven Sinne zwölf Verrückte“, sozusagen im Wohnzimmer den Verein gegründet haben. 25 Jahre später hat der 400 Mitglieder, davon viele Aktive. Tanzsport und Kultur stehen an erster Stelle.

150 Kinder und Jugendliche profitieren von der engagierten Kinder- und Jugendarbeit. Als wichtig wertet Stolz die vielen Eigengewächse. „Bewahren Sie sich den Zusammenhalt, den notwendigen Nachwuchs und bleiben Sie hervorragende Botschafter“, sagt Stolz.

Ab der ersten Stunde

Den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht er nur wenige Tage vor deren 54. Geburtstag an Rita Maxheim. Seit der Gründung des Vereins vor einem Vierteljahrhundert ist Maxheim Mitglied im geschäftsführenden Vorstand. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der ersten Stunde. 1995 hat sie den Vorsitz übernommen und ist bis heute sehr engagiert. Seit 1995 ist sie außerdem Sitzungspräsidentin der überall bekannten und beliebten Prunksitzungen. Zur Familie zählen Ehemann Thomas, Sohn Dennis und Tochter Karina.

Landrat Thorsten Stolz gratuliert Rita Maxheim zur Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes. Bild-Zoom
Landrat Thorsten Stolz gratuliert Rita Maxheim zur Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes.

„Rita Maxheim ist der treibende Motor des Vereins und macht diesen weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt“, sagt Stolz. Zur Förderung des Tanzsportes hat sie eine Trainerausbildung beim Landessportbund Hessen absolviert. 2012 machte sie eine Weiterbildung zum Vereinsmanager. 2016 nahm sie an der Qualifizierung des Landes zur Engagement-Lotsin der Stadt Nidderau teil. Maxheim ist Inhaberin der Ehrenamtscard und wurde vom Landessportbund für ihre ehrenamtliche Vereinsarbeit ausgezeichnet. Sie erhielt den Verdienstorden der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval in Silber (2004) und in Gold (2015).

Ballett organisiert

Petra Wiesner erhält den Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises. Wiesner wurde 1959 in Hanau geboren. Gemeinsam mit ihrem Ehemann betreibt sie ein Dorflädchen in Eichen. Sie hat zwei erwachsene Töchter und ist zweifache Oma. Aus familiären Gründen hat sie in diesem Frühjahr den stellvertretenden Vorsitz abgegeben. Auch Wiesner ist Gründungsmitglied des Vereins, war lange Zeit Kassiererin und Schriftführerin und übernahm den stellvertretenden Vorsitz. Sie leitet die Theatergruppe des Vereins und organisiert das Männerballett-Tanzturnier.

Auch sie ist Inhaberin der Ehrenamtscard. Vom Landessportbund wurde sie für mehrjährige ehrenamtliche Vereinsarbeit mit dem Verdienstorden der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval in Silber (2004) und in Gold (2015) geehrt. „Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen und neue Herausforderungen zu meistern ist nicht einfach. In den zurückliegenden Jahren haben die Vorstände hier das richtige Händchen bewiesen“, sagt die stellvertretende Sportkreis-Vorsitzende Sieglinde Weber.

Zur Namensgebung des Vereins merkt Erster Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) humorvoll an, dass die Wiesenschnaken das Leben der Eicher im Sommer als Plagegeister begleiten, die Aascher Schnooke hingegen nur im Winter stechen. „Die Auszeichnungen haben uns sehr gefreut“, sagt Maxheim.

Schon im Vorfeld habe sie bemerkt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Es habe Geflüster gegeben, und es sei nicht alles an sie herangetragen worden. Vorstandsarbeit in 25 Jahren sei nicht immer einfach gewesen, doch sie habe immer Mitstreiter gefunden. Die Vereinsarbeit verglich sie mit Führungsaufgaben in einer mittelständischen Firma.

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