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Theatergruppe der SKG Okarben: Rabenschwarze Komödie mit Leiche

Von Unter dem Titel „Für die Familie kann man nichts“, präsentiert die Theatergruppe der SKG Okarben in der diesjährigen Theatersaison eine rabenschwarze Komödie. Die Amateurschauspieler proben bereits seit Frühjahr. Insgesamt vier Aufführungen werden im Bürgerhaus Okarben geboten. Das Stück spielt in der Gegenwart.
Während der Séance fällt die Leiche Albert, gespielt von Alexander Farr vom Sofa. Bilder > Während der Séance fällt die Leiche Albert, gespielt von Alexander Farr vom Sofa.
Karben. 

Dass man für die Familie nichts kann, das muss auch Friedhelm Beierle feststellen. Dieser hat endlich seine Traumfrau gefunden. Doch da gibt es eine Schwierigkeit: Sie hat seine ungewöhnliche Familie noch nicht kennengelernt. Die gesittete Geliebte steht auf geordnete Familienverhältnisse.

Doch die Verhältnisse der Familie Beierle sind alles andere als geordnet. Und damit beginnen die Turbulenzen, die der Komödie die Brisanz verleihen. Schon in den letzten 15 Jahren haben sich die Amateurschauspieler für Komödien entschieden, „weil die Zuschauer lachen wollen“.

Stücke zur Option

Das Stück haben die Verantwortlichen der Theatergruppe schon im Februar ausgewählt. „Es gibt Theaterverlage für Laiendarsteller und Amateure. Eine Suchmaschine bietet je nach Anzahl der Darsteller verschiedene Stücke zur Option an“, sagt Andreas Czuba, der die Rolle des Friedhelm Beierle spielt. Die Theatergruppe der SKG Okarben zähle zu den Amateuren, da sie vier Mal pro Jahr Aufführungen bestreite und Mitglied im Bund deutscher Amateurtheater sei. „Friedhelm Beierle ist der einzige Normale der Familie“, sagt Czuba und grinst. Alle anderen Geschwister könnten als skurril bezeichnet werden.

Neuerungen, die sich bewährt haben

Einige Neuerungen haben sich in der Burgfestspielsaison bewährt, erläutert Intendant Claus-Günther Kunzmann. Die Live-Musik beim Musical „Sunset“ mit einer zusätzlichen Einhausung der Band

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Termine Beierle wird von Maria De Rosa dargestellt, Willi Beierle von Michael Neugebauer, Gertrud Beierle von Nuska Fitzner und Bubi Beierle von Carl Bennet Bienstock. Zudem gebe es diverse Nebenrollen und Leiche Albert, die von Alexander Farr gespielt wird und so ihre Eigenheiten besitzt. Wer sich jedoch vorstelle, dass diese Rolle unkompliziert sei, der irre, sagt Farr, denn es sei nicht einfach, den Schluckreflex zu unterdrücken und auf die Atmung zu achten.

Zwei Stunden Spielzeit

Das Theaterstück auf den Punkt gebracht, sagt Czuba, seien es 72 Seiten Text, knapp zwei Stunden Spielzeit, drei Akte und zwei Pausen. Regie führt Bernd Pliquett. „Für diese Komödie habe ich mich entschieden, da es kaum melancholische Momente gibt“, sagt Pliquett.

Auch die Herausforderung mit Einsatz der angeblichen Leiche, habe ihn zur Auswahl des Stückes bewogen. „Die Leiche wird ständig umplatziert, fällt von der Couch, verschwindet und taucht wieder auf“, erklärt Spartenleiterin Marie-Luise Bienstock. Pliquett führt seit zehn Jahren Regie. Auch in dem neuen Stück übt er konzentriert Pointen und Emotionen mit den Darstellern ein.

Wenn fast alle Darsteller bei Massenszenen gleichzeitig auf der Bühne stünden, sei das eine große Herausforderung für ihn, sagt Pliquett. Bienstock ist bereits seit zehn Jahren in der Theatergruppe aktiv. Der 57-Jährigen macht die Gruppenarbeit Spaß. Sie erinnert sich gerne an Rollen wie die der wilden Hilde, einer Esoterikerin in dem Stück „An allem waren die Pillen schuld“ oder als Krankenhaussekretärin in „Wer krank ist, muss kerngesund sein“. Als Idee hat sie in den Aufführungen die Bistro-Atmosphäre mit kleinen Tischeinheiten umgesetzt. Wir wollen, dass es für die Zuschauer ein Wohlfühltag wird“, sagt sie. Ihre Rolle spreche sie auf ihr Mobiltelefon und übe sie bei der Hausarbeit ein. 154 Gäste pro Aufführung erwartet die Theatergruppe auch in diesem Jahr. Dann sei der Saal ausverkauft.

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