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Verkauf auf Widerstand gestoßen: Parkplätze am Oberpetterweiler Weg in Petterweil werden verpachtet

Die Würfel sind gefallen: Die Parkplätze am Oberpetterweiler Weg in Petterweil werden von der Stadt an einen Privatmann verpachtet. Sie werden nicht verkauft, wie ursprünglich vorgesehen. Gegen einen Verkauf der sechs Stellplätze hatte es massiven Widerstand gegeben. Der Ortsbeirat verständigte sich in seiner jüngsten Sitzung nun auf einen Kompromiss.
Diese Stellplätze im Bereich Alte Heerstraße/An den Mauergärten/ Oberpetterweiler Weg werden an einen Privatmann verpachtet. Ein Verkauf ist offenbar vom Tisch. Diese Stellplätze im Bereich Alte Heerstraße/An den Mauergärten/ Oberpetterweiler Weg werden an einen Privatmann verpachtet. Ein Verkauf ist offenbar vom Tisch.
Karben. 

In der Juli-Sitzung des Ortsbeirates in Petterweil hatten Erster Stadtrat Friedrich Schwaab (CDU) und Ortsvorsteher Adolf Koch (SPD) noch darüber informiert, dass die Stadt die sechs Parkplätze auf dem kleinen Platz im Bereich Mauergärten/Oberpetterweiler Weg/Alte Heerstraße an einen Privatmann verkaufen wollte. Der Stadt liege eine Kaufabsicht und ein Angebot vor. Allerdings hatten sich fast alle der rund 30 Anwesenden, die sich äußerten, dagegen ausgesprochen. Man verliere öffentliche Stellplätze, lautete das Hauptargument.

Das kann Ortsvorsteher Koch nachvollziehen, denn es gebe ohnehin nur sehr wenige öffentliche Plätze: „Wenn man die drei Plätze mal ausklammert, gibt es im Umkreis von 200 Metern keinen einzigen öffentlichen Stellplatz mehr.“ Allerdings ist auch die Zahl öffentlicher Einrichtungen überschaubar. Seit dem Auszug der Post gibt es nur noch die Sparkasse, und die hat für ihre Kunden eigene Parkplätze.

Zur jüngsten Sitzung legte Koch nun einen Kompromissvorschlag vor: statt Verkauf Verpachtung der Parkplätze. Zudem soll „mindestens ein Stellplatz öffentlich zugänglich bleiben“. Man kann das Parken dort auf eine Stunde begrenzen. Dieser Kompromiss sei als Anregung an den Magistrat von allen Ortsbeiratsmitgliedern verabschiedet worden.

Schwaab bestätigt gegenüber dieser Zeitung, dass die Parkplätze verpachtet würden. „Möglichst ein Platz soll für die Öffentlichkeit bleiben.“ Zudem müsse der Charakter des Platzes erhalten bleiben. So dürften die Landfrauen dort wieder den Osterkranz aufbauen, auch der Tannenbaum dürfe dort wieder aufgestellt werden.

Mit Rücksicht auf die laufenden Vertragsverhandlungen wollte Schwaab nicht sagen, wer die Stellplätze pachten wird. Sollten die Verhandlungen jedoch erfolgreich enden, wäre auch dieses Kapitel abgeschlossen. Denn bereits vor fünf Jahren sei jemand an die Stadt herangetreten und habe die Parkplätze haben wollen. Als in der Juli-Sitzung das Thema erneut aufkam, musste der Stadtrat versichern, dass der Platz nicht überbaut werden dürfe. Mit dem jetzt gefundenen Kompromiss dürfte eine Bebauung des Platzes sowieso vom Tisch sein. Und die Stadt wird auch die Pflege des Platzes loswerden. wpe

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