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Stadt stellt Plan vor: Nidda-Terrassen sind noch unvollendet

Die Stadt plant auf den Nidda-Terrassen einen Pavillon mit Zapfanlage neben der Bühne, ein öffentliches WC und eine Ladestation für E-Bikes.
Schön sieht das Bürgerzentrum an den Nidda-Terrassen wirklich nicht mehr aus – nun wird die Fassade neu gestrichen. Schön sieht das Bürgerzentrum an den Nidda-Terrassen wirklich nicht mehr aus – nun wird die Fassade neu gestrichen.
Karben. 

Viele Jahre wurde über sie diskutiert, kritische Geister haben schon nicht mehr an deren Bau geglaubt: Doch jetzt hat die Stadt Karben den ersten Bauabschnitt der Nidda-Terrassen fertiggestellt. Das Areal zwischen dem Bürgerzentrum und der Nidda wird nach Angaben von Bürgermeister Guido Rahn (CDU) bereits gut angenommen.

In der Tat konnte man dort an den heißen Sommerabenden viele Menschen unter den roten Sonnenschirmen sitzen sehen. Denn die Nidda-Terrassen werden vom Bürgerhaus-Wirtsehepaar Anja und Stefan Kohler bewirtschaftet. Im nächsten Jahr sollen sie noch mehr Möglichkeiten bekommen.

Getränke und Speisen

Denn Rathauschef Rahn kündigte während der jüngsten Ortsbegehung des Ortsbeirats Groß-Karben an, dass die Stadt neben der Bühne noch einen kleinen Pavillon errichten werde. Im Innern soll es eine Zapfanlage geben, damit dort Getränke gezapft und auf kurzen Wegen zu den Gästen gebracht werden können. Ein solches Angebot richtet sich vor allem an jene Radfahrer und Spaziergänger, die von der Niddaseite her auf die Terrassen kommen. Das Wirtsehepaar hat bereits kleinere Grillgerichte und Salate, respektive kleine Speisen für die Terrassen angekündigt.

Die Mitglieder des Ortsbeirats und etliche neugierige Bürger konnten bei der Begehung schon einmal einen Eindruck davon gewinnen, was bereits fertiggestellt ist. Große Teile des Areals wurden gepflastert. Die Bäume, die erhalten wurden, sind mit kleinen Pflanzeninseln umgeben.

Ein Baum sei während der Bauarbeiten allerdings eingegangen. „Diesen werden wir auf jeden Fall ersetzen“, kündigte der Bürgermeister an. Man überlege sich zudem, wie der Bereich noch „grüner werden“ könne. Im zweiten Bauabschnitt, der im kommenden Jahr angegangen wird, soll noch eine E-Ladestation für Elektro-Fahrräder errichtet und die Sichtachse zur Nidda hin freigelegt werden. Dies werde bereits im Rahmen der laufenden Renaturierungsarbeiten passieren.

Sitzsteine nichts für Alte

Außerdem ist auch der Bau einer öffentliche Toilettenanlage geplant. Zwei Toiletten und ein Behinderten-WC soll diese bieten. Das Häuschen wird direkt ans Bürgerzentrum angebaut, und zwar an der Seite des Fußweges zwischen der Ramonville-Straße und dem Nidda-Uferweg. Beim Rundgang kritisierte die SPD-Beirätin Christel Zobeley die Sitzsteine, die an den Terrassen platziert wurden. Sie sollten Menschen ermöglichen, sich auszuruhen und auf die Nidda zu blicken. Doch seien sie für Senioren nicht nutzbar, so Zobeley. Bürgermeister Rahn sagte zu, prüfen zu lassen, ob man noch seniorengerechte Sitzbänke aufstellen könne.

Der Rathauschef kündigte auch an, dass 2019 die Fassade des Bürgerzentrums gestrichen werden soll. Denn so wie jetzt sehe sie einfach zu schäbig aus.

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