Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Kilianstädten: Neues Leben für die Trauerhalle

Von Mit einem neuen Format ist der Ortsbeirat Kilianstädten ins neue Jahr gestartet. Für Gesprächsstoff beim „Politischen Neujahrsstammtisch“ sorgten vier offizielle und viele spontane Themen.
Die Gebäude mit Trauerhallen sollen von innen und außen neu angelegt, die ganze Anlage soll neu gestaltet werden. Foto: Christine Fauerbach Die Gebäude mit Trauerhallen sollen von innen und außen neu angelegt, die ganze Anlage soll neu gestaltet werden.
Schöneck. 

Präsenz zeigen und mit den Bürgern ins Gespräch kommen – das will der Ortsbeirat mit seinen politischen Stammtischen. „Mit dem neuen Konzept ohne Rednerliste und Formalien, wollen wir von den Kilianstädtern erfahren, wo sie der Schuh drückt, um die Probleme dann in künftigen Ortsbeiratssitzungen zu bearbeiten“, sagt Ortsvorsteher Thorsten Weitzel (CDU). Kilianstädten ist mit 6000 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde Schöneck.

Zum ersten „Politischen Neujahrsstammtisch“ begrüßte er die Ortbeiratsmitglieder Marianne Karrenbrock (FWG), Hans Ramme (CDU) und Hans-Peter Loeb (SPD), fünf Bürger sowie Bürgermeisterin Conny Rück (SPD) und den parteilosen Bürgermeisterkandidaten Björn-Magnus Becker.

Vier Themen waren als Leitfaden für die Diskussion an einer der Fensterscheiben notiert, andere kamen spontan auf:

  Neugestaltung des Friedhofs: Für den Friedhof wurden 2017 vom Stadtparlament zwei Anträge mit jeweils 10 000 Euro bewilligt, die ins neue Jahr übernommen wurden. Wie Bürgermeisterin Conny Rück informiert, sind die Aufträge für Ausbesserung des Putzes und Neuanstrich der Außenfassade erteilt. Nach Wunsch des Ortsbeirates soll auch der Innenraum der Trauerhalle neu gestaltet werden. Die Ortsbeiratsmitglieder planen mit der Friedhofsgärtnerei Bleckwehl eine Begehung über einen Friedhof in Bad Vilbel, um sich über die von ihnen gewünschte Neuanlage des Areals zu informieren. Bürger beklagen durch Taubenkot verdreckte Bänke auf dem Friedhof. Sie bemängelten, dass die Container vor dem Friedhof für Grünschnitt für Plastikmüll oder Steine von Einwohnern zweckentfremdet werden. Laut der Bürgermeisterin zahlen Bürger derzeit 70 Prozent der Gesamtkosten bei einer Beerdigung.

  Furt über die Nidder: Für Gesprächsstoff sorgt die Sperrung der maroden Nidderbrücke am Ortsausgang Richtung Oberdorfelden. Wo früher Traktoren mit Maschinen von bis zu sechs Tonnen fahren konnten, sind heute bei trockenem Wetter nur noch Spaziergänger oder Radfahrer unterwegs. Wollen die Bauern auf ihre Wiesen und Felder kommen, müssen sie über Oberdorfelden fahren. Statt einer Brücke soll die Möglichkeit einer Furt geprüft werden. „Das gibt massive Eingriffe“, befürchtet Bürgermeisterkandidat Becker. „Die Furt ist in Auftrag gegeben. Wir warten auf Informationen und eine Machbarkeitsstudie des zuständigen Büros“, informiert Bürgermeisterin Rück.

  Arbeiten über die Frankfurter Straße: Die Kanalarbeiten liegen im Zeitplan, später folgt die Asphaltierung oder Steinverlegung mit neuer Straßenführung der Frankfurter Straße. Bis April sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

  Nutzung des Areals Frankfurter Straße/Ecke Raiffeisenstraße: Dieses ist 270 Quadratmeter groß und wird derzeit vor allem als Hundetoilette genutzt. Gewünscht wird eine Nutzung als Grünanlage und Parkplatz. Die Bürgermeisterin würde dort gern einen kleinen Wochenmarkt etablieren.

  Weitere Themen: Einfahrten werden zugepackt, Bürgersteige wuchern zu, die Fassungen der Weihnachtsbeleuchtungen waren defekt – das monierten die Bürger. Sie regten auch Verkehrsüberwachungen auf der Kreisstraße Am Brühl an. Darüber gab es Diskussionen.

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse