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Menschen am Montag: Nach Zittern: Rekordschuss gelingt

Reiner Neidhart bringt hessische Küche auf die Grüne Woche in Berlin. Das freut auch Ministerin Brigitte Zypries. Bilder > Reiner Neidhart bringt hessische Küche auf die Grüne Woche in Berlin. Das freut auch Ministerin Brigitte Zypries.

Der Karbener Koch Reiner Neidhardt bringt nicht nur den Karbenern gute Küche näher, sondern auch das kulinarische Hessen nach Berlin. Bei der „Grünen Woche“ in der deutschen Hauptstadt geschah das mit Hilfe von Kochshows und der Bewirtung des „Hesse Gadde“, ein kulinarisches Angebot der Initiative Hessen-in-Berlin. „Ich habe alles aus Hessen mitgebracht, um dort mit unseren Produkten zu stehen“, berichtet Neidhardt von seinem Ausflug in die Hauptstadt. Den Messestand besuchte unter anderem Brigitte Zypries (SPD), Ministerin für Wirtschaft und Energie.

Atemlose Spannung lag im Theater des Dolce in Bad Nauheim in der Luft, obwohl ein Vormittag und die zwei täglichen Vorstellungen des 16. Internationalen Neujahrs-Varietés der OVAG erst noch bevorstanden. Gut 150 Besucher wollten Zeuge eines außergewöhnlichen Weltrekordes für das Guinness-Buch der Rekorde werden. Cristina Garcia , einer der Stars der Veranstaltung, hatte es sich zum Ziel gesetzt, mit Pfeil und Bogen – den sie mit ihren Füßen bedient – ein Ziel in acht Metern Entfernung zu treffen. Der bisherige Rekord lag bei sechs Metern. Trotz tagelangen Trainings während des Varietés war die 23-jährige spanische Verbiegekünstlerin ziemlich nervös. „Ich kann mir das einfach nicht erklären“, sagte sie vor dem ersten von drei möglichen Versuchen, „ich zittere am ganzen Körper.“ Prompt verfehlte Cristina Garcia das Ziel dreimal.

Doch aufgeben wollte sie nicht. Reduzierte die Entfernung auf sieben Meter. Beim zweiten Versuch klappte es dann tatsächlich – neuer Weltrekord. Groß der Jubel im Publikum. „Im nächsten Jahr werde ich die zehn Meter anpeilen.“

Zum Start in den Tag ertönt keine Schulglocke und die Fünf-Minuten-Pausen kann man frei wählen. Hausaufgaben gibt es keine, dafür aber jede Menge Arbeit, die pünktlich vor Feierabend erledigt sein muss. Die Bad Vilbeler Schülerin, Helena Barakat , hat für ein zweiwöchiges Schülerpraktikum ihren Klassenraum gegen das Rathaus getauscht. Im Büro des Bürgermeisters Thomas Stöhr (CDU) und der Pressestelle der Stadt unter Leitung von Yannick Schwander konnte sie so Eindrücke der Stadtverwaltung sammeln und schnupperte in das Berufsleben hinein.

„Das Praktikum hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe viel dazugelernt und ganz neue Eindrücke gesammelt. Außerdem konnte ich neue Kenntnisse erwerben, die mir bestimmt auch im Schulalltag helfen können“, zieht Helena ein erstes Fazit über ihr Praktikum. Eingesetzt wurde sie unter anderem im Bereich des Bürgermeisterbüros bei Verena Eiser , mit der sie beispielsweise die Termine des Bürgermeisters koordinierte oder Geburtstagsbriefe anfertigte. „Außerdem stehen ja der Fastnachtsumzug und damit der Rathaussturm vor der Tür und auch dafür habe ich in der Vorbereitung mitgeholfen. Ich konnte wirklich feststellen, wie vielfältig die Aufgaben sind“, erzählt Helena.

Man kann es schon „traditionell“ nennen: Seit dem Jahr 2014 bilden die Leistungskurse Politik und Wirtschaft des Burggymnasiums Friedberg den Auftakt der Besuchergruppen, die Oswin Veith (CDU) aus Bad Nauheim als Bundestagsabgeordneter der Wetterau im Deutschen Bundestag empfängt. Neben einem Vortrag im Plenarsaal und dem Besuch der Kuppel war das Gespräch mit dem ehemaligen Burgschüler und heutigen Wetterauer Bundestagsabgeordneten fester Bestandteil des Programms im Deutschen Bundestag.

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