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Burgfestspiele: Mit der FNP zu den Festspielen

Von Mit der Premiere von „Außer Kontrolle“ am Dienstagabend sind die diesjährigen Burgfestspiele nun auch für die Erwachsenen so richtig losgegangen. Doch die Besucher dürfen sich nun auf weitere Stücke freuen. Die FNP verlost für die drei Stücke „Ein Käfig voller Narren“, „Die Nibelungen“ und „Ziemlich beste Freunde“ insgesamt 50 Tickets.
Stehen beim Stück „Außer Kontrolle“ auf der Bühne (von links): Felix Bold, Steffen Weixler, Thomas Dehler, Beatrix Doderer und Andreas Krämer. Stehen beim Stück „Außer Kontrolle“ auf der Bühne (von links): Felix Bold, Steffen Weixler, Thomas Dehler, Beatrix Doderer und Andreas Krämer.
Bad Vilbel. 

Das Wetter spielt bei den diesjährigen Burgfestspielen in Bad Vilbel bestens mit. Von manchen Sommergewittern abgesehen, klagen Besucher und Schauspieler allenfalls über zu warme Temperaturen, die uns der Frühling bislang beschert hat.

Bislang dominierte das Mittagsprogramm auf der großen Bühne im historischen Gemäuer, doch seit Montag sind mit der Generalprobe von „Außer Kontrolle“ nun auch die Erwachsenenstücke regelmäßig zu sehen.

Nun folgen zügig die weiteren Generalproben und Premieren für die restlichen Erwachsenenstücke. Den Anfang macht der „Käfig voller Narren“ mit seiner Premiere am Donnerstag (14. Juni) um 20.25 Uhr. Gezeugt wird das Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein nach dem gleichnamigen Stück von Jean Poiret in der Übersetzung von Erika Gesell und Christian Severin.

Das homosexuelle Paar George und Albin führt einen Club in St. Tropez, indem Albin als Travestie-Star Zaza Erfolge feiert. Der gemeinsam erzogene Sohn Georges, Jean-Michel, der aus einer kurzen Liaison mit einer Frau stammt, hat sich ausgerechnet in die Tochter eines stockkonservativen Politikers verliebt und will sie heiraten. Soweit so problematisch, doch damit nicht genug: Die zukünftigen Schwiegereltern wollen Jean-Michels Vater kennenlernen. Aus Liebe zu seinem Sohn willigt George schließlich ein, den Eltern der Verlobten eine traditionelle Familie vorzuspielen. Jetzt heißt es, alle irgendwie verdächtigen Hinweise auf alles Homosexuelle und selbstverständlich auf den Club zu verstecken. Trotzdem bahnt sich die Katastrophe an.

Mord am Hofe

Weiter geht es am 21. und 22. Juni (Donnerstag und Freitag) mit der Generalprobe und der Premiere von „Die Nibelungen“, dem Drama dieser Saison. Das Schauspiel von Friedrich Hebbel wird von Milena Paulovics inszeniert.

Am Hofe der Nibelungen erscheint der junge Siegfried, dessen Heldentaten ihm vorauseilen, hat er doch unter anderem einen Drachen erschlagen. Beeindruckt von dessen Wunderkräften weiht König Gunther Siegfried in seinen Plan ein, die unbesiegbare Brunhild auf Island zu erobern. Der Plan gelingt, und Brunhild muss sich einer Heirat mit Gunther fügen. Als Gegenleistung erhält Siegfried Gunthers Schwester Kriemhild zur Frau.

Doch es kommt zum Eklat zwischen beiden Frauen. Brunhild fordert den Tod Siegfrieds. Hagen von Tronje ist bereit, sie zu rächen. Auf einer vorgetäuschten Jagd ersticht Hagen Siegfried. Jahre später sinnt Kriemhild noch immer auf Rache. Sie gibt dem Werben des Hunnenkönigs Etzel nach und folgt ihm auf seinen Hof. Eines Tages entsendet sie Boten nach Worms, ihre Verwandtschaft zu einem vermeintlichen Fest zu laden. Am Hofe von König Etzel kommt es zum großen finalen Gemetzel.

Wegen des großen Erfolges im Vorjahr erneut im Programm befindet sich „Ziemlich beste Freunde“. Generalprobe ist am 15. Juli (Samstag), die Premiere folgt am 16. Juli (Sonntag). Die Komödie nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache in der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler wird von Mascha Pitz inszeniert.

Die Bühnenadaption des Erfolgsfilms erzählt die wahre Geschichte einer besonderen Freundschaft. Philippe ist der Nachkomme einer französischen Adelsfamilie. Seit einem Gleitschirmunfall ist er jedoch vom Hals abwärts querschnittsgelähmt und muss rund um die Uhr betreut werden. Als die Stelle des Pflegers besetzt wird, erscheint auch der arbeitslose Ex-Sträfling Driss zum Vorstellungsgespräch, will die Stelle aber gar nicht haben. Sein dreistes Auftreten beschert ihm jedoch das genaue Gegenteil: Philippe stellt Driss als Pfleger ein.

Unzertrennliches Gespann

Mit seiner ungehobelten, unverschämten Art unterscheidet sich Driss nicht nur vom geschulten Pflegepersonal, sondern auch von Philippes gesamter Lebensumwelt. Während Driss seine neuen Aufgaben zu meistern lernt, scheint Philippe die unverblümte, authentische Weise seines neuen Pflegers gut zu bekommen. Es entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, das bald zu Freundschaft wird. So werden sie zu einem gleichermaßen unzertrennlichen wie ungleichen Gespann, das sich gegenseitig unterstützt und ergänzt. Eine Geschichte, die die Hürden des Alltags und die Unterschiede der Milieus mit Humor auf die Schippe nimmt.

Ebenfalls im Erwachsenenprogramm auf der Hauptbühne zu sehen sein wird „Maria, ihm schmeckt’s nicht. Die Generalprobe findet am 28. Juni, statt (Donnerstag), die Premiere einen Tag darauf.

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