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Die ersten Vereine sind eingezogen: Letzte Arbeiten laufen am Funktionsgebäude im Waldhohl-Stadion

Von Ohne groß Aufhebens darum zu machen, nimmt die Stadt Karben nach und nach das neue Funktionsgebäude im Stadion an der Waldhohl in Betrieb. Letzte Arbeiten im Neubau laufen noch.
Das neue Funktionsgebäude am Waldhohl-Stadion geht nach und nach in Betrieb. Das neue Funktionsgebäude am Waldhohl-Stadion geht nach und nach in Betrieb.
Karben. 

„Schauen Sie mal hier“, sagt Bürgermeister Guido Rahn (CDU). Flott schreitet er durch den neuen Gymnastikraum, öffnet die Terrassentür. stürmt auf die Terrasse heraus und stützt sich auf die Brüstung. „Einen solchen Blick hat nicht jeder“, erklärt er.

Der Blick vom Obergeschoss des neuen Funktionsgebäudes geht über das gesamte Stadion an der Waldhohl in Groß-Karben sowie daneben über die Stadt und die Wetterauer Landschaft. Immer mehr Sportler und Besucher des Stadions können diesen Ausblick in nächster Zeit genießen.

Denn nach und nach nimmt die Stadt das neue Funktionsgebäude in Betrieb. 1,2 Millionen Euro teuer wird es am Ende sein, etwa zehn Prozent teurer als geplant wegen der brummenden Baukonjunktur. Seit der ersten Augusthälfte bereits nutzen die Fußballer der KSG 1920 Groß-Karben das Obergeschoss. Es ist ihr neues Vereinsheim.

Küche schon benutzbar

Duschen und Umkleiden sind schon in Betrieb. Noch notdürftig mit Bierbänken ausgestattet, weil die endgültige Ausstattung mit Sitzbänken und Aufhängmöglichkeiten für Kleidung noch fehlt. Im großen Raum – der mit Terrasse und tollem Blick – ist die Küche schon fertig und nutzbar. Stühle und Tische aber werden demnächst noch aus dem Bürgerhaus Okarben geliefert. Dort gibt’s neues Mobiliar, die 100 besterhaltenen der 250 alten Stücke kommen ins Stadion, kündigt Harald Kirch vom Kommunalen Immobilienmanagement der Stadt (Kim) an. Das Kim ist Bauherr.

In dieser Woche sind im Untergeschoss noch die Bodenleger sowie die Türenbauer beschäftigt. Anschließend soll es eine Grundreinigung geben. „Dann bekommen die Vereine auch hierfür die Schlüssel“, kündigt Kirch an. Die Leichtathleten von TV Rendel und TG Groß-Karben nutzen das Untergeschoss gemeinsam. Es liegt auf der Ebene des Stadions.

Ebenso wie die Fußballer werden die Leichtathleten die volle Verantwortung für ihr Stockwerk übernehmen, also beispielsweise das Haus sauberhalten. Im Gegenzug stellt die Stadt den Bau mietfrei zur Verfügung. Neben dem Mobiliar fehlt im Obergeschoss auch noch die Einrichtung der Terrasse. Ebenso kann noch eine mobile Trennwand eingebaut werden, um den großen Raum in einen Gymnastik- sowie einen Vereinsraum – samt Küche und Theke – zu unterteilen. Ein Fenster der Küche nach draußen kann zur Durchreiche geöffnet werden, beispielsweise für den Verkauf von Getränken und Snacks während der Fußballspiele.

Neues Kleinspielfeld

Für die Vereine ist der Bau extrem wichtig. Zum einen für die Zwanziger, die zu Jahresbeginn ihr altes Vereinsheim samt Sportplatz verlassen mussten, weil dort nun das Wohngebiet Am Park entsteht. Für die Leichtathleten war das Stadion seit seiner Eröffnung nie ideal nutzbar, weil Umkleiden und Duschen bisher fehlten. Weil es am Geld mangelte, hatte die Stadt vor mehr als zehn Jahren auf den Bau des Funktionsgebäudes zunächst verzichtet.

Unfertig sieht auch das Außengelände noch aus. Südlich des Neubaus und neben dem 2016 in Betrieb genommenen Kunstrasen-Fußballplatz war bereits ein kleines, umzäuntes Spielfeld fürs Basketballtraining entstanden. Die Fläche zwischen Fußballplatzeingang und Gebäude will der Bürgermeister nun zunächst „gerade ziehen“.

Am liebsten möchte er darauf ein weiteres, umzäuntes Multifunktions-Kleinspielfeld bauen. „Zum Beispiel für den Jugendfußball, für Ringtennis, Volleyball und Basketball.“ Daneben könne eine Garage gestellt werden als Materiallager für die Vereine. Rund eine Viertelmillion, schätzt Rahn, werde das noch kosten. 2018 will er das umsetzen.

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