Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Vilbel 21°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Ausstellung und akademische Feier: Kunstverein Bad Vilbel begeht 20. Geburtstag

Von „Alles so schön bunt?“ So lautet der Titel der Ausstellung mit Malerei, Objekten und Fotografien von 21 Künstlern des Kunstvereins aus Anlass des 20-jährigen Vereinsbestehens. Nach der Vernissage in der Galerie der Alten Mühle mit Musik von und mit Gisela Stein geht es zwei Etagen tiefer, im Theatersaal, mit der offiziellen Geburtstagsfeier weiter.
Farbenfroh: Wolf Pannitschka zeigt aus seiner Venedig-Serie die drei in Siena-Rot gemalten Bilder „Galerie“, „Markt“ und „Tänzerin“. Bilder > Foto: Christine Fauerbach Farbenfroh: Wolf Pannitschka zeigt aus seiner Venedig-Serie die drei in Siena-Rot gemalten Bilder „Galerie“, „Markt“ und „Tänzerin“.
Bad Vilbel. 

Was die Mitglieder des Kunstvereins Bad Vilbel können, zeigen sie in ihrer Geburtstagsausstellung in der Alten Mühle: In seiner Einführung erläutert der Maler Wolf Pannitschka, der gemeinsam mit Keramikerin Karin Ostendorf den Künstlerstammtisch leitet, das Ausstellungsthema. Um inhaltlicher Leere und Kitsch vorzubeugen, einigen sich die Künstler darauf, sich auf ein Format (hoch oder quer) und eine Grundfarbe zu beschränken.

Frei gewählt werden durften die Themen der Werke sowie bei Bildern die Malweisen, ob abstrakt, gegenständlich oder eine Mischung aus beidem. Zu denen, die Abstraktes und Gegenständliches in ihren fünf Farbfotografien „Grün mit Spannung = Natur“ mischt, gehört Angelika Rahmsdorf. Ihre in Gelb-Grün-Tönen gehaltenen Fotos habe sie nicht bearbeitet, aber „kreativ mit der Kamera, mit Verschlusszeit und Blende und meinen Emotionen gespielt“.

Lieblingsfarbe: Bunt

Das Ergebnis sind verfremdete Effekte, die sie vergrößerte. „Das Bunte in der Ausstellung entsteht also nicht in jedem einzelnen Werk, sondern erst durch das Zusammenspiel aller Werke.“ Jede Farbe hat eine andere Bedeutung und Wirkung auf den Betrachter. Sein Loblied auf die Farben schließt Pannitschka mit dem Zitat „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ des Architekten Martin Gropius und der Parabel von Friedrich Schiller über Farben ab.

Zu sehen sind in der Ausstellung „Alles so schön bunt?“ Werke der Künstler Anna Frank, Gerhild Frick, Monika Funk, Gitta Junge, Anna Köhlhoff, Norbert Kröger, Ilse Leineweber, Marie-Luise Neugebauer, Remzi Nuha, Karin Ostendorf, Wolf Pannitschka, Angelika Rahmsdorf, Brigitte Reich, Herta Reitz, Nora Schemm, Gisela Stein, Helma Steppan, Ingrid Stolzenberg, Katharina Tebbenhoff, Elsa von Blanc und Yvonne Winter. Schnell kommen die Vernissagebesucher beim Rundgang mit den Künstlern ins Gespräch.

Zum Thema: Nochmal zu sehen

Die Ausstellung „Alles so schön bunt?“ anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kunstvereins mit Malerei, Objekten und Fotografien von 21 Künstlern kann in der Galerie der Alten Mühle am

clearing

„Kunst“ steht auch bei der offiziellen Geburtstagsfeier mit zahlreichen Gästen im Theatersaal im Mittelpunkt. Zu sehen ist ein „Jubiläums“-Werbefilm. Es wird geredet und gratuliert, musiziert, gesungen, Theater gespielt, getanzt, gelesen und der Welturaufführung von Gisela Steins Lied „Wenn die Kunst nicht wär’“ gelauscht.

Vorsitzende Cornelia Weinheimer begrüßt im Namen der sieben Vorstandsmitglieder die Gäste. Zu ihnen gehören Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU), Kulturdezernent Claus-Günther Kunzmann, die Leiterin des Theaters Alte Mühle, Gesine Otto, Sponsor Günter Hinkel, Ehrenmitglied, Gründungsvorsitzende und langjähriges Vorstandsmitglied Brigitte Reich, Stadtmarketing-Vorsitzender Kurt Liebermeister, Künstlerin Maria Wiechers, Ehrenstadtrat Rüdiger Wiechers (CDU) sowie Vertreter von Kooperationspartnern wie der Musikschule oder der Nachbarschaftshilfe.

In ihrer Rede spannt die Vorsitzende Weinheimer einen großen Bogen von den Anfängen bis zum heutigen umfassenden Angebot des Vereins.

Aus 42 werden 500

Gegründet wird der Kunstverein am 19. September 1996 von 42 Mitgliedern unter dem Motto „Kunst muss für alle erlebbar sein“. Wählen können die inzwischen 500 Mitglieder aus einem Angebot aus Malkursen, Theaterspiel, Kunstreisen, Lesungen, Ausstellungen, Vorträgen, Workshops. Sie alle basieren auf Ideen von Mitgliedern.

Der Kunstverein trägt zum kulturellen Leben in Bad Vilbel mit Ausstellungen, Vorträgen, Workshops, Lesungen sowie öffentlichen Kreativangeboten bei Festen wie dem Quellen- und Stadtfest oder dem Dottenfelderhof-Fest bei. Beim Geburtstagsprogramm zu sehen und hören ist die Theatergruppe unter Leitung von Regisseurin Anne Georgio mit dem Sketch „Und? Was macht die Kunst?“ und der Werkschau „Die vom Kunstverein“, der Chor „VilbelCanto“ mit Stücken aus seinem bevorstehenden Konzert und dem literarischen Quartett mit einer szenischen Lesung. An den offiziellen Teil schließt sich der gesellige mit Tanz im Theaterfoyer an.

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse