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Wetterau-Krimi: Kommissar Kalli ermittelt wieder

Von Ein genialer Wissenschaftler, der tot in seinem Labor in Bad Vilbel aufgefunden wird – und schon steht der Wetterauer Kriminalkommissar Kalli Wetz vor seinem nächsten Fall: Autor Michael Elsaß hat mit „Tod im Labor“ seinen neuesten Wetterau-Krimi veröffentlicht. Ermittelt wird diesmal im akademischen Milieu.
Autor Michael Elsaß hat seinen dritte Wetterau-Krimi „Tod im Labor“ veröffentlicht. Foto: Corinna Weigelt Autor Michael Elsaß hat seinen dritte Wetterau-Krimi „Tod im Labor“ veröffentlicht.
Friedberg. 

Er ist Anfang 40, ein wenig schrullig, in Liebesbeziehungen eher schusselig und lebt noch bei seinen Mutter: Gemeint ist Karl-Heinz „Kalli“ Wetz, das Landei aus Echzell, von Beruf Kriminalkommissar. Nun steht Kalli vor einem schwierigen Fall, denn Dr. Thomas Gärtner, ein Wissenschaftler auf dem Weg, die drängendsten Probleme der Menschheit zu lösen, ist tot. Wie er in seinem Labor in Bad Vilbel zu Tode kam, ist alles andere als schön. Feinde hatte der Mann mehr als genug. Kalli Wetz nimmt die Ermittlungen auf.

„Tod im Labor“ – so lautet der Titel des neuen Wetterau-Krimis, den Michael Elsaß nun veröffentlicht hat. Elsaß, seit über 25 Jahren Pressesprecher des Wetteraukreises, hat schon viele Bücher geschrieben. Neben vier Wanderbüchern hat er mit „Tod im Labor“ nun seinen dritten Krimi herausgebracht. Und der spielt sich wieder in der Wetterau ab.

Dass Hauptfigur „Kalli“ in Echzell wohnt, ist nämlich kein Zufall. „Für mich kam da nur Echzell in Frage“, sagt Elsaß. Als er seinen ersten Wetterau-Krimi „Tod unterm Windrad“ verfasste, habe er genau überlegt, wie der Protagonist sein könnte und das dieser auf dem Dorf leben sollte. Durch seinen Beruf sind dem Hanauer Michael Elsaß natürlich alle Orte, Winkel und Ecken der Wetterau bestens vertraut, so auch das Bingenheimer Ried, und da hält sich nicht nur Elsaß, sondern auch „Kalli“ in den Krimis gerne auf.

Brutale Tat

Nach dem Tod eines notorischen Nörglers („Tod unterm Windrad“) und einem windigen Bauunternehmer („Tod im Basalt“) führen die Ermittlungen des neuesten Falles in ein Labor in Bad Vilbel. „Die Todesursachen sind in den Krimis immer brutal“, erklärt Elsaß. Zugleich verspricht er seinen Lesern aber, dass sie nach dem Krimi noch gut einschlafen werden.

Im Labor bekommt Kalli es schließlich mit dubiosen Wissenschaftlern zu tun. Es dreht sich um Designerfood, Experimente, und viele Fragen rund um die Tierethologie. „Ich habe dazu viel über Ernährung und Fleischproduktionen recherchiert,“ erzählt Elsaß.

Viele Feinde

Da der Tote viele Feinde hatte, gibt es natürlich viele Verdächtige, darunter auch eine militante Tierschutzorganisation. Spannend bleibt es bis zur letzte Seite. „Ich habe mich am Schluss noch einmal umentschieden, eine andere Figur zum Täter gemacht.“

Ein Jahr hat er an dem Krimi geschrieben, für den ersten Roman habe er nur drei Monate benötigt. Was Kallis Privatleben angehe, so bleibe am Schluss vieles für ein weiteres Buch offen. Vielleicht gibt es ja einen vierten Band. Einen Prolog hätte Michael Elsaß da schon parat. Für sein nächstes Buch widmet er sich aber erst einmal wieder dem Radfahren – bekanntlich eine weitere Leidenschaft von Elsaß, die er in einem Buch mit den Lesern teilen möchte.

Lesungen geplant

Erschienen ist „Tod im Labor“, ISBN 978-3-86314-358-9, im Cocon-Verlag. Zum Preis von 14,80 Euro ist es in allen Buchhandlung sowie im Internet erhältlich. Für Anfang 2018 sind auch weitere Lesungen geplant.

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