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Gewerbeschau: Karbens Wirtschaft stellt sich vor

Von Bei schönstem Wetter eröffneten Mike Barowski, Vorsitzender des Gewerbevereins, und Bürgermeister Guido Rahn (CDU) am Samstag die 17. Karbener Gewerbeschau im Bürgerzentrum. 40 Unternehmen machen bei der Veranstaltung mit.
Von Stand zu Stand: Besucher der Gewerbeschau bummeln durch die Gänge des Ausstellungsareals. Von Stand zu Stand: Besucher der Gewerbeschau bummeln durch die Gänge des Ausstellungsareals.
Karben. 

„Das Wetter ist zu 100 Prozent besser als gestern“, frohlockte Mike Barowski zur Eröffnung. Am Vorabend, bei der internen Feier der Aussteller, regnete es noch. Barowski und Bürgermeister Guido Rahn (CDU) wünschten den Ausstellern, etwa 40 Unternehmen hatten einen Stand im oder vor dem Bürgerzentrum aufgebaut, einen guten Verlauf der Gewerbeschau.

Bei dem guten Wetter ließen die Besucher nicht lange auf sich warten. Viele kamen vorbei, um zu schauen. Andere hatten gezielte Anliegen und steuerten gleich den gewünschten Stand an. So hatte Reisekauffrau Angelika Fleck, die mit ihrem Reisebüro kürzlich von Karben nach Bad Vilbel umgezogen war, ihren Stammkunden Reiseunterlagen mit an die Gewerbeschau gebracht, die nun abgeholt wurden.

Die Geschäftsführer Robert Chodor (links) und David Bernert (Zweiter von rechts) mit Besuchern, die sich für das Angebot von Carpe Diem interessieren. Bild-Zoom
Die Geschäftsführer Robert Chodor (links) und David Bernert (Zweiter von rechts) mit Besuchern, die sich für das Angebot von Carpe Diem interessieren.

Die Bandbreite der Branchen war an dieser Gewerbeschau wieder gut aufgestellt. Von Mode über Lebensmittel, Bauhandwerk, IT-Dienstleister bis hin zu Energiesysteme konnten sich die Besucher informieren. Mike Barowski war mit dem Spektrum, das die Gewerbeschau bietet, zufrieden. Von den etwa hundert Mitgliedern seien etwa drei Viertel Handwerksbetriebe und Dienstleister, so Barowski.

Nach Kursen gefragt

Das Fitnessstudio Carpe Diem vital und gesund ist ein langjähriger Teilnehmer an der Gewerbeschau. „Für uns ist es wichtig, Präsenz zu zeigen und unser Angebot vorzustellen“, sagte Geschäftsführer David Bernert. Mitglieder kämen vorbei, aber auch viele Interessierte, die sich über die Sport- wie Reha-Kurse informierten. Auch die Sparkasse Oberhessen gehört zu den langjährigen Teilnehmern. Auch wenn das Onlinebanking von immer mehr Kunden angenommen wird, „wir bleiben mit unserer Filiale am Standort in Karben“, sagte Lukas Marx, Leiter des ortsansässigen Beratungscenters als Ansprechpartner in der Region, „das wird auch von den Kunden so gewollt“. Trotzdem: Ganz im Trend ist das mobile Bezahlen etwa mittels Sparkassen-App auf dem Smartphone, „das hat Wellen geschlagen“, so Marx. Auskünfte dazu gab es am Stand.

Interessenvertretung

Der Karbener Gewerbeverein ist ein Zusammenschluss der unterschiedlichsten Unternehmen in Karben. Er zählt etwa 100 Mitglieder. Sein Ziel ist es, die Rahmenbedingungen des Gewerbestandorts

clearing

Zum ersten Mal dabei war das „Reisebüro am Rathaus“. „Wir wollen im Zeitalter des Internets aktiv präsent sein“, bemerkte Reisespezialistin Birgit Eberhard-Bär. Sie findet, dass eine persönliche, fachliche Beratung „für ein Produkt, das man nicht mehr umtauschen kann“, sinnvoll sei. Zum zweiten Mal dabei war Ernst Braun vom Taunus Immobilen Service, der in Kooperation mit der Kreppenhofer Bau GmbH auch ökologischen Hausbau vermittelt. Die Reaktionen seien sehr positiv gewesen, so Braun, deshalb sei er wieder dabei, denn „Karben ist eine wirtschaftlich interessante Gegend“. Das sieht auch die Stadt so und unterstützt das Gewerbe, wo sie kann. „Erstmals haben wir das Bürgerzentrum kostenlos zur Verfügung gestellt“, bemerkte der Bürgermeister.

Hohe Hürden

Hier kämpften Mike Barowski und Vize-Vorsitzender Michael Fuchs erfolgreich an der Platte um Punkte. Wenig positiv sind die Aussichten für verkaufsoffene Sonntage in der Stadt. Die gesetzlichen Hürden seien hoch, so Barowski. Erst bei etablierten Festen, die nachweislich der Publikumsmagnet seien, könne ein verkaufsoffener Sonntag angeschlossen werden. Es gebe Ideen, aber keine konkreten Vorschläge. Eine Messe bringe auch mehr, beurteilten Bernhard Kunkel, Inhaber vom Radgeber, und der Bürgermeister die Lage, der bei den Zweirädern gerade bei seinem Messe-Rundgang angelangt war.

Mobilitätsfans waren auf dem Rathausplatz im Übrigen genau richtig. Denn nicht nur den Zweirädern, sondern besonders auch den Fahrzeugen mit vier Rädern gehörte der Vorplatz. Autohändler aus Karben und Bad Vilbel präsentierten vor dem Bürgerzentrum ihre aktuellen Modelle.

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