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S6: KOMMENTAR: Warum nicht die Gelegenheit nutzen?

<span></span> Foto: (FNP)

Es werden harte Jahre für die Fahrgäste auf der südlichen Main-Weser-Bahn. Von jetzt an bis 2022. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Doch die Pendler werden das nicht nur ertragen. Nein, viele werden sich freuen, dass die S 6 endlich ausgebaut wird. So wird die Unzuverlässigkeit langfristig aufs Abstellgleis geschoben.

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S-Bahnen CDU fordert Alternativen zu Chaos-S 6

Verspätungen und Ausfälle sind auf der S-Bahn-Linie S 6 zwischen der Wetterau und Frankfurt eher Regel als Ausnahme – das ist der Eindruck vieler täglicher Nutzer. Karbens CDU will nun vom Rhein-Main-Verkehrsverbund Alternativen fordern. Sie fürchtet, dass die Lage in den nächsten fünf Jahren wegen des S-Bahn-Ausbaus noch schlechter wird.

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Das dürfen die Planer von Bahn und RMV nicht als Freibrief missverstehen. Natürlich müssen zehntausende Menschen jeden Tag weiter zuverlässig auf die Arbeit und nach Hause gebracht werden. Sie zahlen dafür gutes Geld und dürfen eine verlässliche Leistung erwarten. Was bedeutet: Die Ersatzfahrpläne müssen funktionieren, sie müssen konstant und nachvollziehbar sein.

Die Ideen aus Karben sind daher ein wichtiger Denkanstoß. Damit die Planer nicht nur an die großen Lösungen denken, sondern auch die kleinen. Damit sich manch ein baustellengeplagter Bahnpendler umorientiert, wenn Expressbus-Anschlüsse in Nidderau oder Bad Homburg funktionieren und Umwege dadurch attraktiv werden.

Auf solch ungewohnten Wegen sollten auch die Planer denken. Vielleicht lassen sich sogar neue Fahrgastpotentiale erschließen. So wird der S 6-Ausbau zur Chance.

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