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Quellenkönigin feiert kleines Jubiläum: Jasmin strahlt nun schon 100 Tage

Von Am heutigen Mittwoch ist die Bad Vilbeler Quellenkönigin Jasmin I. seit 100 Tagen im Amt. Eine spannende Zeit, wie die 18-Jährige zu berichten weiß.
Sie genießt ihre öffentlichen Auftritte: Seit 100 Tagen ist Jasmin I. nun Quellenkönigin in Bad Vilbel. Foto/Archivfoto: Thomas Kopp Sie genießt ihre öffentlichen Auftritte: Seit 100 Tagen ist Jasmin I. nun Quellenkönigin in Bad Vilbel. Foto/Archivfoto: Thomas Kopp
Bad Vilbel. 

Jasmin Hübner mag kleine Quietscheentchen. Dass sie die kleinen und meist gelben Badewannen-Bewohner nun gehäuft geschenkt bekommt, findet sie schon witzig. „Das ist jetzt bestimmt schon die fünfte Ente“, sagt sie nach ihrem kürzlichen Auftritt beim Massenheimer Dorfplatzfest.

In ihrer Festrobe mit Krone und Schärpe wird sie natürlich erkannt, besonders Kinder himmeln sie bei ihren Auftritten an, wollen auch einmal Quellenkönigin werden. Tritt sie allerdings in Zivil auf, kann das schon einmal anders aussehen.

Am Pfingstmontag wurde Jasmin in Begleitung von Bürgermeister Thomas Stöhr inthronisiert. Bild-Zoom
Am Pfingstmontag wurde Jasmin in Begleitung von Bürgermeister Thomas Stöhr inthronisiert.

„Ich absolviere gerade ein Praktikum im Kindergarten Arche Noah bei der Christuskirche“, erzählt sie. Dort wird viel gesungen, die Kinder haben auch davon berichtet, wie sie von der Quellenkönigin auf dem Vilbeler Markt die beliebten Bummelpässe erhalten haben. Auf den Hinweis, dass die Quellenkönigin gerade anwesend sei, haben die Kinder aber dann ungläubig reagiert. Kleider machen eben Leute!

Ihre feierliche Robe wird sie auch wieder im November tragen, denn dann steht mit dem Empfang bei Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) einer der Höhepunkte in der einjährigen Amtszeit der Quellenkönigin an.

Nachfolgerin wird schon gesucht

  Bereits jetzt sucht die Stadt Bad Vilbel die Nachfolgerin für Jasmin I.   Bewerberinnen sollten zwischen 18 und 35 Jahren alt, kommunikativ, engagiert und neugierig sein.

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Doch auch bisher hat Jasmin I. einige aufregende Momente erlebt. „Die Krönung beim Quellenfest war ein absoluter Höhepunkt. Ich hätte nie erwartet, dass das so viele Menschen sehen wollen“, erinnert sie sich an den Pfingstmontag auf die Inthronisation vor dem Römerbrunnen zurück.

Doch sie freut sich nicht nur, wenn sie mit Kindern zu tun haben darf. „Auch der Seniorennachmittag auf dem Vilbeler Markt war toll. Es war schön, zu sehen, wie sich die Senioren gefreut haben.“ Gleiches gilt auch für die kürzliche Seniorenfahrt, an der die Regentin traditionell teilnimmt und die dieses Jahr nach Würzburg führte.

Eine Stunde beim Friseur

Das ist schon einmal etwas Mühe wert, findet sie. Etwa drei Stunden vor einem öffentlichen Auftritt muss sie beginnen, sich dafür zurechtzumachen, eine Stunde benötigt sie alleine beim Friseur. Neben dem Make-up soll dann auch die Rede passen, auch darauf bereitet sie sich akribisch vor. „Das alles macht aber einen Riesen-Spaß“, stellt Jasmin fest.

Den hatte auch schon ihre Schwester Sahra, die in der Saison 2010/2011 als Quellenkönigin fungieren durfte. „Wir unterhalten uns viel, über Termine, auf denen sie auch war, aber auch über Unterschiede zwischen ihrer und meiner Amtszeit.“

Denn vieles hat sich wohl noch einmal weiter verbessert. So ist der Sponsorenkreis inzwischen auf knapp 30 Unterstützer angewachsen. Die versorgen Jasmin auch mit Fertigkeiten, die sie auch noch nach ihrer Regentschaft haben wird. So lernt sie etwa im Tanzstudio Bäppler-Wolf tanzen.

Ebenfalls über ihre Amtszeit hinaus werden wohl Freundschaften mit anderen Regentinnen anhalten, ihre „Wochenendfamilie“, wie sie Jasmin nennt. Mindestens zweimal pro Woche treffen sich die Majestäten auf öffentlichen Terminen, auch danach geht es noch weiter. „Einige sind noch einmal privat auf den Vilbeler Markt gekommen, wir sind dann herumgezogen“, freut sich Jasmin über diese Unterstützung. Überhaupt seien die Regentinnen alle bodenständig und für gute Gespräche immer zu haben. Vor allem Victoria Coleman, die Niederdorfelder Kürbiskönigin, und Anna Bechtold, die Steinfurther Rosenkönigin, oder auch die inzwischen ausgeschiedene Katharina Farr, bis vor kurzem Bergen-Enkheims Apfelweinkönigin.

Knapp 40 Veranstaltungen hat Jasmin I. inzwischen in ihren ersten 100 Tagen absolviert, am kommenden Wochenende steht mit dem Weinfest in der Bad Vilbeler Wasserburg ein weiterer Höhepunkt an. Doch auch in den kalten Wintermonaten gibt es Spannendes. „Ich freue mich schon auf den Weihnachtsmarkt“, sagt Jasmin. Den muss sie dann aber nicht in ihrer sommerlichen Robe absolvieren, denn Sponsor Mazzu Mazzu stellt ihr dann ein winterliches Kostüm zur Verfügung. Wie das aussehen wird, weiß Jasmin allerdings noch nicht.

Mit Menschen arbeiten

Bereits jetzt hat sie in ihrem Amt einiges gelernt: „Ich dachte vorher, dass ich auf Menschen zugehen kann, offen bin. Doch das ist jetzt noch einmal um einiges gewachsen“, stellt sie fest. Dadurch ist ihr Netzwerk auch noch einmal um einiges größer geworden.

Auch das soll ihr in der Zukunft noch zugutekommen. Denn nach ihrem Abitur will Jasmin Lehramt für Grund- oder Hauptschule studieren. Sicherlich keine einfache Aufgabe, täglich mit so vielen Kindern oder Jugendlichen zu tun zu haben.

Doch auch darauf freut sich Jasmin. Jetzt aber gilt für sie erst einmal, auch die verbleibenden gut acht Monate Spaß zu haben. „Die Zeit geht schnell um, man sollte jeden Termin genießen!“ Denn am 21. Mai 2018 gibt es eine neue Quellenkönigin.

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