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Info: Wenn Folter und Tod drohen

Die Duldung eines Menschen in Deutschland ist nach der Definition des deutschen Aufenthaltsrechts eine „vorübergehende Aussetzung der Abschiebung“ von ansonsten ausreisepflichtigen Ausländern. Darin begründet sich, dass kein rechtmäßiger Aufenthalt besteht.

Eine weitere Stufe ist der subsidiäre (ergänzende) Schutz. Er wird ausgesprochen, wenn dem Geflüchteten in dessen Heimatland Folter oder die Todesstrafe droht, er aber ansonsten nicht durch die Richtlinien der Genfer Konvention gedeckt ist. Darunter fallen Menschen, die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischer Gesinnung oder sozialen Zugehörigkeit verfolgt werden. Armut, Krieg oder Katastrophen gehören aber nicht zu den Kriterien.

Eine Aufenthaltserlaubnis gewährt das legale Leben in Deutschland. Oft aber ist damit keine Arbeitserlaubnis verbunden, seit der starken Zunahme der Flüchtlingszahlen, erfolgen die Ausnahmen öfter. Aber eigentlich gewährt erst die Niederlassungserlaubnis die Teilnahme am Arbeitsleben. Sie ebnet den Weg zu einer möglichen späteren Einbürgerung. kop

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