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Ausschuss debattiert über Baumpflanzungen: In Sachen Grün fehlt Bad Vilbel das Personal

Von Seitdem der frühere Planungs- und Bauausschuss um das Thema Umwelt erweitert wurde, beschäftigen sich die Mitglieder mehrfach um die Neuanpflanzung von Bäumen im Stadtgebiet. Vor allem die Grünen bringen hierzu immer wieder Anträge ein. Doch so viele sollen es nach ihrer Auffassung gar nicht sein.
Ende der Reihe: In der oberen Rechthienstraße weist die Bepflanzung inzwischen Lücken auf. Ende der Reihe: In der oberen Rechthienstraße weist die Bepflanzung inzwischen Lücken auf.
Bad Vilbel. 

Grün belebt das Stadtbild, das ist auch den Mitgliedern des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses in Bad Vilbel klar. Doch in den vergangenen Jahren ging es immer wieder einmal um einzelne Gewächse, die falsch platziert wurden oder durch mangelnde Pflege abgestorben sind.

Auch am Dienstag war dies wieder einmal Thema. Konkret geht es im Antrag der Grünen darum, die entstandenen Baumlücken in der Rechthienstraße auf dem Niederberg aufzufüllen und sie nicht dem Wildwuchs zu überlassen.

Drainage testen

Dieser Antrag ist nicht der erste seiner Art, dies zeigt gewisse Dimensionen auf. Darauf weisen auch die Grünen in der Sitzung hin. Denn immerhin will die Stadt ja den Hessentag 2020 ausrichten, einer von mehreren Schwerpunkt dabei soll das Thema Natur sein. Ob ein bis dahin ansprechendes Stadtbild beim derzeitigen Personalstand möglich ist, bezweifeln die Grünen.

Deswegen auch setzen sie in ihrem Antrag eine Frist, nämlich den Herbst 2018. Bis dahin sollen die Zierkirschen mit einer maximalen Wachstumshöhe von sechs bis acht Metern auf dem Niederberg gepflanzt sein. Dazu regt Ausschussvorsitzender Jens Völker (CDU) an, bei den Neupflanzungen auch eine Drainage-Technik als ersten Test zu planen.

Durch die zwischen zwei Bäumen gesetzten Rohre entstehen Wasservorräte, von denen die beiden angeschlossenen Bäume bei Bedarf Wasser ziehen können. Das helfe nicht nur gegen Verdunstung von oberflächlich aufgetragenem Wasser, sondern spare auch Zeit und sei zudem handwerklich sehr einfach zu handhaben. Die Stadt Frankfurt etwa setze dieses System schon erfolgreich an, argumentiert Völker.

Neues Personal nötig

Gemeinsam ändern die Ausschussmitglieder dann auch den Antrag ab: Denn das Grünamt soll nicht bis Herbst 2018 warten, sondern dann pflanzen, wenn es dafür personelle Kapazitäten gibt.

Für den Hessentag will die Stadt neues Personal beim Grünamt einstellen, „mindestens einen Trupp von drei Leuten“, sagt Stadtsprecher Yannick Schwander dazu auf Anfrage. Das allerdings muss sich bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 entscheiden. Und die finden im Herbst 2018 statt. Derzeit sei kein Nachtrag für den aktuellen Haushalt geplant, führt Schwander aus. Nur damit aber wäre es möglich, schon vorher neues Personal beim durchaus beschäftigtem Grünamt einzustellen.

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