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Sechs Einsätze: In Karben hatte die Feuerwehr viel zu tun

Zu bereits sechs Einsätzen musste die Feuerwehr Karben seit dem vergangenen Freitag ausrücken. Angefangen mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage am Freitagmorgen in einer Karbener Firma – hier handelte es sich zum Glück nur um einen Fehlalarm.
Foto: Patrick Pleul (ZB)
Karben. 

Die Feuerwehr hatte in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun: Nach dem Fehlalarm am Freitag wurden die Einsatzkräfte am Samstagmorgen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Karbener Supermarkt in der Luisenthaler Straße alarmiert.  Beim Eintreffen der Wehr vor Ort war schnell klar, die Brandmeldeanlage hatte zu recht ausgelöst: Es brannte tatsächlich im Technikraum im Bereich der Großklimaanlage.

Sofort wurden weitere Feuerwehrkräfte nachalarmiert. Der Brand konnte glücklicherweise schnell gelöscht werden, im Anschluss wurde das Gebäude gelüftet. Hierfür wurde eine Tür im Dachbereich geöffnet.

Dampf tritt aus

Doch dann entwickelte sich der Einsatz völlig unerwartet in einen Gefahrgut-Einsatz – nämlich, als der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler feststellte, dass sich an der auf dem Dach geöffneten Tür ein merkwürdiger Dampf ausbreitete. Sofort wurden die Unterlagen der Großklimaanlage zurate gezogen. Es stellte sich heraus, dass offensichtlich gasförmiges Kältemittel austrat.

Die Einsatzkräfte brachten die Drehleiter in Stellung, um die Dämpfe mit Wasser niederzuschlagen. Der gesamte Bereich wurde großräumig abgesperrt. Stadtbrandinspektor Christian Becker alarmierte sofort ein Spezial-Messfahrzeug der Feuerwehr in Friedberg. Auch Matthias Meffert von der Brandschutzaufsicht des Wetteraukreises eilte an die Einsatzstelle.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz und Spezialkleidung erkundete das Gebäude. Schnell stellte er fest, dass die Kältemittelleitung durch den Brand beschädigt worden war. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurde die Leitung abgeklemmt.

Gesundheitsamt musste gerufen werden

Da nicht auszuschließen war, dass sich das Gas auch im Verkaufsraum des Supermarktes ausgebreitet hatte, wurde das Gesundheitsamt hinzugezogen, welches den Markt vorübergehend schließen ließ. Am Montag wurden umfangreiche Kontrollen durchgeführt – vorsorglich mussten alle offenen Waren entsorgt werden, der Schaden beträgt mehrere 10 000 Euro. Während des Einsatzes bestand jedoch zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung.

Am Montagmorgen ging die Einsatzserie weiter: Auf der Homburger Straße kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, die Tätigkeit der Feuerwehr beschränkte sich auf das abklemmen einer Fahrzeugbatterie und das Entfernen von Benzin auf der Straße.

Essen auf dem Herd

Am Nachmittag brannte dann ein größerer Busch am Hessenring in Groß-Karben. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Garage in letzter Sekunde verhindern. Am gestrigen Mittwochmorgen rückten die Einsatzkräfte dann erneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Karbener Firma aus – hierbei handelte es sich erneut um einen Fehlalarm.

Gegen 15.30 Uhr wurde die Karbener Feuerwehr dann zu einem Wohnungsbrand in den Stadtteil Petterweil alarmiert. Hier brannte Essen auf dem Herd, das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr belüftet. Glücklicherweise wurde auch hierbei kein Mensch verletzt.

(red)

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