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Facharzt in Bad Vilbel: Hier schwebt Vilbels erstes MRT ein

In der Frankfurter Straße konnte man dieser Tage ein ungewöhnliches Schauspiel bewundern: Ein schwebendes MRT. Gut für Bad Vilbels Patienten.
<span></span> Foto: Joachim Gabbert (Joachim Gabbert / www.fest-licht)
Bad Vilbel. 

Es ist nichts runtergefallen und auch nichts kaputt gegangen . . .“ Dr. Holger Mahn ist erleichtert. Denn in seiner Bad Vilbeler Praxis in der Frankfurter Straße 58 hat der Orthopäde und Unfallchirurg nun etwas stehen, was es in der Quellenstadt bislang nicht gegeben hat: ein MRT. Eine siebenstellige Summe kostet das medizinische Hightech-Gerät aus Japan – Fachbegriff Magnetresonanz- oder auch Kernspintomograph –, das radiologische Bilder zum Untersuchen von möglichen Schäden an Gelenken, Sehnen, Knochen und der Wirbelsäule sichtbar macht. Aber auch Weichteile, innere Organe oder das Gehirn können damit untersucht werden.

Für den Einbau des MRT ist die Frankfurter Straße am Samstag ab 19.10 Uhr komplett gesperrt. Rund 50 Zuschauer verfolgen, wie ein 16-Tonnen-Kran erst Kleinteile und dann um 22.45 Uhr den sicher verpackten Magneten – das Herz des MRT – vorsichtig und unter Applaus der Zaungäste ins Gebäude hievt. Kurz nach Mitternacht ist der Einbau fertig und die Straße am Sonntag um 3.45 Uhr nach dem Abbau des Krans wieder frei.

Anfang März soll das MRT in Betrieb gehen – und für alle Patienten offen sein. Allerdings hat Mahn keine Kassenzulassung. „Ursprünglich war die Zusammenarbeit mit einem Radiologen geplant – dann wäre das gegangen. Ich als Orthopäde bekomme leider keine Kassenzulassung für ein MRT“, bedauert der Arzt. Heißt im Klartext: Jeder Patient kann kommen, muss die Untersuchung aber aus eigener Tasche bezahlen. „Wir planen aber faire Selbstzahlungspreise, die unter denen für Privatpatienten liegen.“ arz / Foto: Joachim Gabbert

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