Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Feuerwehr in Gronau: Gronauer Wehr zeigt, was sie kann

Von Zu ihrem beliebten Erbsensuppe-Essen im und rund ums Gronauer Gerätehaus haben Verein und Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Gronau eingeladen. Wehrführer Gerald Lamb und Vereinsvorsitzender Jörg Weisenstein begrüßten den ganzen Tag über zahlreiche Besucher.
Vor dem Gerätehaus bereitet die Gronauer Wehr eine Fettexplosion vor, um vor den Gefahren zu warnen. Foto: Christine Fauerbach Vor dem Gerätehaus bereitet die Gronauer Wehr eine Fettexplosion vor, um vor den Gefahren zu warnen.
Bad Vilbel. 

Viele Gäste bringen gleich einen Topf mit, um sich Portionen der leckeren Erbsensuppe auch mit nach Hause nehmen zu können. Chefkoch am Herd der Feldküche ist mit Markus Lorenz der stellvertretende Wehrführer.

Er und seine Helfer haben zwei Variationen Erbsensuppe im Angebot. Einmal 100 Liter von der klassischen Variante „Erbsensuppe mit Speck“ und zum ersten Mal auch 50 Liter der vegetarischen Variante „Erbsensuppe ohne Speck“. Neben diesen 300 Portionen hält die Küchencrew noch 300 Rindswürstchen vom Grill und 40 Kilo Pommes Frites bereit. Wem der Sinn eher nach süßen Sünden stand, wird bei Astrid Marona, Beate Lamb und Monja Schwinger an der Kuchentheke fündig. Dort wetteifern selbstgebackene Kuchen und Torten um die Gunst der Besucher.

Wenn Fett explodiert

Mit Filmen informieren die Brandschützer ihre Besucher unter anderem über Ausbildung und Technik der Stadtteilwehren. Um die Bevölkerung über die Gefahren zu informieren, die in der Küche lauern, haben die Einsatzkräfte eine Fettexplosion vorbereitet. „Speiseöle und Fett entzünden sich ab einer Temperatur von 230 Grad“, informiert Wehrführer Lamb.

Gruppenführer Benjamin Zeller erhitzt in einem Topf Fett, bis es sich entzündet. Um dann zu zeigen, wie es auf keinen Fall – nämlich mit Wasser – gelöscht werden sollte. Warum kein Wasser ins Fett geschüttet werden darf, erschließt sich den zahlreichen Zuschauern der Demonstration sofort.

Eine über sechs Meter hohe Stichflamme breitet sich explosionsartig über dem kleinen Behälter aus. „Fett darf nur mit Löschschaum, einer Löschdecke oder einer Abdeckung gelöscht werden“, informiert Jörg Weisenstein die erstaunten Gäste. „Am besten legen Sie beim Kochen immer einen Topfdeckel griffbereit neben die Herdplatte und schalten diese sofort aus“, fügt er hinzu.

Neubau kommt 2017

Zu einer Fettexplosion wurde die Gronauer Einsatzabteilung vor zehn Jahren an Heiligabend gerufen. Da hatte eine Hausfrau das Essen vorbereitet, unter anderem Fett in einer Pfanne erhitzt. Beim Verlassen der Küche vergaß sie, den Herd abzuschalten. „Das Fett entzündete sich, das Feuer griff auf die Dunstabzugshaube über, und der Schaden war beträchtlich“, erinnert sich der Wehrführer.

Zum Stand des Abrisses des Gerätehauses und dem Neubausdes kombinierten Gronauer Geräte- und Vereinshauses sagt der städtische Pressesprecher Yannick Schwander: „Das Konzept für das Areal wird gerade bearbeitet, und Zuschüsse werden beantragt. Falls alles nach Plan geht, könnte 2017 mit dem Bau begonnen werden.“

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse