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Debatte: Friedberg: Mohren-Apotheke will ihren Namen nicht aufgeben

Mohren-Apotheke will ihren Namen nicht aufgeben
„Nicht eine Sekunde denke ich über eine Namensänderung nach“, betont Kerstin Podszus, Inhaberin der 400 Jahre alten Mohren-Apotheke in Friedberg. Auch ihre Kunden haben kein Verständnis für die aktuelle „Mohren“-Debatte.
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12 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Patriotismus
    von Enkelkinder ,

    Wie o. genannt muß ich nicht wiederholen was auch bei uns Tradition heißt - jeder beruft sich darauf, nur uns als Deutsche wird immer wieder -durch unsere Nazivergangenheit- dies abgesprochen. Solche Maßnahmen dienen nicht zur Integration; im Gegenteil. Die Grünen sollen sich auf <Ihre Aufgabe -Umwelt- beschränken ..
    Wir spielen mit solchen Aktionen nur der AFD oder Sympatisanten die Leute in die Arme. Eigentlich kann ich mich an d. Vorredner anschließen. Bitte auch noch in die weit zurückliegende Geschichte gehen - es sind einige Kulturen untergegangen durch Infiltration ...
    Wenn es so weitergeht, armes Deutschland!!!

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  • 2
    Warum ist der 'Mohr' nicht mehr durchweg positiv besetzt ?
    von Allewetter ,

    Das Wort "Mohr" stand in der Vergangenheit für eine interessante, exotische, ferne Welt und war positiv und anregend besetzt.

    Wenn sich in den vergangenen gut 100 Jahren eine Wertverschiebung vom Romantischen ins Negative ergeben hat, war doch die Erkenntnis Auslöser, dass es mit den Mohren nicht so weit her ist wie vorher vermutet.

    Wo also ist die Ursache zu suchen ?

    Michael Arnoldt

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  • 3
    Ungeahnte bedrohliche Auswüchse unseres Linksstaates...
    von HogeSa ,

    Ich bin auch der Meinung das die Chefin in diesem Zusammenhang völlig Richtig handelt. So langsam frage ich mich, was mir mehr Sorgen machen sollte? Die Horden von ungebildeten teilweise hochkriminellen tief gottesfürchtigen Migranten die neu zu uns gekommen sind oder aber das linke Antifa Volk das sich durch Anstifftung oben genannter Migranten zu Terrorakten darum bemüht unsere Kultur und Identität ab zu schaffen und durch einen Polizei und Überwachungsstaat zu ersetzen. Herr Sarazin und Herr Buschkofsky, beide mit rotem Parteibuch haben völlig Recht, wenn Sie sagen: "Deutschland schaft sich ab..." Wenn Unrecht zur Regel wird ist Widerstand Pflicht Dominik. Dies ist so langsam nicht mehr das Land in dem ich alt werden wollte. Mangelnde Intelligenz lässt sich nun mal durch vorauseilenden Gehorsam vor solchen Lichtgestalten, wie unserem notorisch lügenden neuen Außenminister in spä nicht ausgleichen. Und ja, da helfen auch keine Pillen bei dieser Orwelchen Bedrohungslage...

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  • 4
    ! Standhaft u. traditionsbewusst bleiben! Fr.Podszus
    von DidwGutundGerneLeben ,

    Am lautesten schreien nicht betroffene empörte Dritte: die KAV Frankfurt. Ich hab in einem TV-Bericht keinen 'Mohren' bzw. afrikanischen Vertreter sehen können. 8-O Mohr kommt von Mauren. Weder 'Maure' noch 'Mohr' sind anstößig od. rassistisch.
    -@Dominik:
    Der Apothekenname ist kein <i>"problematischer Begriff"</i>, noch ist die Maßnahme, sich des Rückhalts seiner Kunden zu versichern <i>"unsympathisch"</i>!!!
    Unsympathisch, rückgratlos und duckmäuserisch wäre für mich eine sofortige undifferenzierte Umbenennung einer traditionsreichen 400-Jahre-alten Apotheke in vorauseilendem Gehorsam.
    Man kann die Historie NICHT im Nachhinein verändern/ retuschieren/ wegradieren!
    Schlimm finde ich das nachträgliche Streichen/ Verändern in historischen literarischen Werken wie "Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren. So können nachfolgende Generationen überhaupt nicht mehr den historischen Kontext, die Entstehung, die abgewandelte Beurteilung u. dadurch die spätere Veränderung von Termini verfolgen.

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  • 5
    Liebes Apothekenteam,
    von Julia198855 ,

    ihr habt mein Verständnis und meine Unterstützung in dieser absurden Diskussion. Bleibt standhaft und gebt nicht nach, denn die Forderung - ja das Gerede darüber! - ist lächerlich und jeder Vernunft ferngelegen.

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  • 6
    Schön,...
    von fernbetrachter ,

    dass diese Frau nicht dem allgemeinen vorauseilenden Gehorsam folgt, den der nächste Empörte abfordert. Nie war die BRD spießiger als heute. Jeder meint, er könne den nächsten zurechtweisen. Ein Heer von Bescheidwissern beherrscht die Meinungskultur. Einfach nur widerlich.

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  • 7
    Danke,
    von BeatDaddy ,

    Frau Podszus! Dafür würde ich sogar von Vilbel nach Friedberg fahren, um mir ein Hustensäftchen bei Ihnen zu erstehen.

    Unsere Gesellschaft wird im Kopf immer kranker und leider gibt es dafür keine Mittelchen - in keiner Apotheke...Wobei ich gerade in der DM neuerdings ganz viele "Entspannungstees und -Mittelchen" im Sortiment gesehen habe. Scheint wohl notwendig zu sein zwinkern

    Es gab mal in den Achtziger Jahren ein Sprichwort diesbezüglich: "Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen" und genau so ist es! Vollkommen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion. Und leider scheinen diese Leute z. Zt. am lautesten zu schreien, so wie diese Veganerin, die "Fuchs Du hast die Gans gestohlen" aus dem Glockenspiel des Limburger Doms (oder irgend einer anderen Kirche dort oben) erfolgreich herausgeklagt hat. Immer mehr Splittergruppen mit immer verrückteren Änderungswünschen bestimmen unser Leben. Nur wer übertreibt, wird nicht mehr ernst genommen, das Leben ist zu kurz!

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  • 8
    In Anerkennung an die Mauren...
    von ThomasSchoeffel ,

    ... die früher wegen ihrer Heilkunst berühmt und gesucht waren, haben die Apotheken damals auch deren Medikamente und Heilmittel eingeführt. Man hat sich also mit dem Mohren sogar gerühmt und ihn nicht diskriminiert. Solche Sachverhalte kann ein normal intelligenter Mensch in kürzester Zeit recherchieren. Den Damen und Herren "Diskriminierung"-Rumschreier darf ich in Zukunft etwas geistige Arbeit anempfehlen, bevor es zu solchen gefährlichen Fake-News/Hate-Speech-Anfällen kommt. Ich empfehle hier Beruhigungsmittel aus der bekannten Mohren-Apotheke.

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  • 9
    Ein bisschen mehr Reflektion wäre schön
    von Dominik ,

    Na prima. Obwohl keiner von dieser Apotheke irgendwas verlangt hat (es ging ja um Frankfurt), kann jetzt jeder Deutsche mit seiner Unterschrift etwas tun, gegen die Unterdrückung durch die ganzen „Ausländer“, die uns alles verbieten wollen. Wir armen unterdrückten Deutschen! Ein bisschen mehr Problembewusstsein wäre schön. Es hat ja wie gesagt gar keiner verlangt, den Namen dieser Friedberger Apotheke zu ändern. Muss man ja auch nicht. Aber diese klischeehafte Zeichnung könnte man ja als Zeichen guten Willens abhängen. Und eine Tafel anbringen, die über den problematischen Begriff und die Geschichte der Apotheke informiert. Dann würden sich alle ernst genommen und keiner ausgegrenzt fühlen. Wenn man nur wollte. Und nett wäre. Oder man sagt halt „Keine Sekunde denke ich drüber nach!“ und startet eine Unterschriftenliste… Unsympathisch.

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