Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Vilbel 8°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Ein Leben in mehreren Welten: Fantasy-Autor Pascal Wokan schreibt, verlegt und bewirbt seine Werke eigenständig

In Karben lebt und schreibt der erfolgreicher Fantasy-Autor Pascal Wokan. Erst kürzlich ist sein erstes Buch erschienen, nun arbeitet er schon an seinem vierten Werk und plant weitere Buchprojekte. Aber wie wird man überhaupt zu einem Fantasy-Autor?
Der Autor Pascal Wokan aus Rendel hat bereits sein drittes Buch veröffentlicht. Foto: Esther Schüerhoff Der Autor Pascal Wokan aus Rendel hat bereits sein drittes Buch veröffentlicht.
Karben. 

Der Rendeler Pascal Wokan konnte sich schon immer für fantastische Romane begeistern. Bereits zu Schulzeiten hat er viele Bücher im Fantasy-Genre gelesen und eigene Kurzgeschichten verfasst.

„Ich hatte schon immer den Wunsch ein Buch zu schreiben“, erzählt Pascal Wokan. Klar, diese Idee haben natürlich viele, das weiß der 30 Jahre alte Autor. Doch Pascal Wokan hat dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt.

Im vergangenen April hat er seinen ersten eigenen Fantasy-Roman veröffentlicht. Schon bald erscheint ein viertes Werk von ihm. In seinem Debütroman „Arakkur – Die große Schlucht“ erschafft Wokan eine neue fantastische Welt mit eigenständiger Tier- und Pflanzenwelt. Doch was hat ihn überhaupt dazu gebracht, ein eigenes Buch zu schreiben? „In der Fantasy-Szene hatten sich die romantischen Vampirgeschichten doch sehr stark verbreitet“, erzählt Wokan, „und da bekam ich das Gefühl, dass die Leserschaft wieder für klassische Fantasy-Geschichten bereit ist.“

Nach Beendigung der Schulzeit an der Kurt-Schumacher-Schule in Karben arbeitete Pascal Wokan als Fitnesstrainer auf Teneriffa. Dort kam ihm auch die Idee für sein erstes Buch. Die Klippen von Los Gigantes im Westen von Tenriffa inspirierten ihn für den Schauplatz einer tiefen Schlucht, in der die Bewohner um eine magische Knolle kämpfen, die ihr Leben angeblich verlängern soll.

Inzwischen hat der Autor sein Maschinenbau-Studium beendet und kann sich voll auf’s Schreiben konzentrieren. Bereits im Juli erschien der zweite Teil der Arakkur-Saga. Ende August ist ein weiteres Werk von ihm im Handel. Der Roman „AO- Bewahrer des Lichts“ ist explizit als Jugendbuch geschrieben, da die Arakkur-Reihe Erwachsene als Zielgruppe hat.

Marketing und Design

Pascal Wokan ist ein echter Selfmademan. Er entwickelt und schreibt die Geschichten nicht nur selbst, sondern er verlegt und vermarktet diese auch eigenständig. Als Self-Publisher verlegt er seine Bücher über den Online-Versandhändler Amazon. „Ich habe das Manuskript über diese Plattform eingereicht, danach wird ein Vertrag mit dem Autor abgeschlossen und dann erscheint das Werk zunächst als eBook und danach als Taschenbuch.“, erklärt der Autor.

Das Design für das Buchcover hat ein Freund für ihn übernommen. Das Marketing für seine Bücher übernimmt Wokan auch selbst. Über soziale Netzwerke bewirbt Wokan seine Bücher. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sein Debütroman hielt sich über zwei Monate als Bestseller in den Kategorien „Dark Fantasy“ und „Fantasyepen“. Noch immer rangiert der Roman in der Top-10-Liste von Amazon. Auf diese Weise platzierte sich auch der zweite Band aus der Arakkur-Reihe unter den Top-10. Dadurch wurden auch verschiedene Verlage auf ihn aufmerksam. „Die Angebote habe ich dankend abgelehnt“, erzählt Pascal, „denn so bin ich einfach ungebundener.“

Neben der Arakkur-Reihe und den Jugendbüchern plant PascalWokan weitere Projekte. So will er in Zusammenarbeit mit dem Fantasy-Autor Joshua Tree eine Fantasy-Serie im Bereich der Urban Fantasy veröffentlichen. Der erste Band dieser Serie soll im Oktober erscheinen. „Aufgrund der Möglichkeiten der heutigen Technik ist eine Kooperation der beiden Autoren glücklicherweise sehr einfach geworden“, sagt Pascal Wokan.

Kleine Fangemeinde

„Meine Familie und Bekannten haben doch sehr positiv auf mein erstes Werk reagiert.“ Denen hat Wokan allerdings erst von seinen schriftstellerischen Tätigkeiten erzählt, nachdem er den ersten Roman veröffentlicht hatte.

Trotz des Erfolges möchte derJungautor vorerst in dem Bereich arbeiten, in dem er sein Studium absolviert hat. „Obwohl ich mittlerweile sogar eine kleine Fangemeinde habe“, die ihre Exemplare von ihm persönlich sogar gerne signiert hätten.

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse