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Verkehrskonzept: FDP fordert B3-Ausbau nach Norden

Ein neues Verkehrskonzept schien in Bad Vilbel die Lösung vieler Probleme zu sein. Doch inzwischen ist es chaotischer auf den Straßen als zuvor. Nun fordert die FDP, das Konzept auch auf Karben auszudehnen.
Stockender Verkehr und Stau auf B3 zwischen Karben und Bad Vilbel ist – hier in Höhe Kloppenheim – alltäglich. Foto: Dennis Pfeiffer-Goldmann Stockender Verkehr und Stau auf B3 zwischen Karben und Bad Vilbel ist – hier in Höhe Kloppenheim – alltäglich. Foto: Dennis Pfeiffer-Goldmann
Karben. 

Die Liberalen in der südlichen Wetterau wollen beim Thema Verkehr enger zusammenarbeiten. Wie die beiden Ortsvorsitzenden Oliver Feyl aus Karben und Thomas Reimann aus Bad Vilbel nach einem ausführlichen Gespräch mitteilten, sei die überörtliche und regionale Verkehrslenkung beider Städte schließlich nicht mehr voneinander zu trennen.

„Wir in Bad Vilbel ersticken in dem Verkehr, der aus Osten über Niederdorfelden aus dem Main-Kinzig-Kreis kommt und aus Norden über die B 3 und die parallel laufende Kreisstraße ,“ sagt der Vilbeler Reimann. Oliver Feyl macht deutlich, dass spätestens durch die Wiedereröffnung der K 246 Richtung Nidderau ebenfalls mit zusätzlichem weiteren Verkehr aus dem Main-Kinzig-Kreis und der östlichen Wetterau zu rechnen sei.

Vorhaben „verzahnen“

„Deshalb ist es sinnvoll, dass nunmehr eine in sich verzahnte Verkehrsplanung auf wissenschaftlicher Basis vorgenommen wird“, sagt Feyl. Er schlägt vor, dass Rüdiger Storost, „der hervorragende Vorarbeiten in Bad Vilbel geleistet hat, nunmehr auch von der Karbener Politik beauftragt wird.“ Er solle, erläutert der Liberale aus Karben, eine „netzverbindende Planung für die südliche Wetterau“ vornehmen.

Es sei wichtig, dass man nicht nur die Interessen der jeweils eigenen Kommune sehe, betonen die Freidemokraten aus den Nachbarstädten. „Natürlich wissen wir Bad Vilbeler, dass es ein erhebliches Nadelöhr auf der B 3 von Karben aus gesehen bis zur Massenheimer Ausfahrt gibt“, erklärt der Bad Vilbeler FDP-Landtagsabgeordnete und -Stadtverordnete Jörg-Uwe Hahn.

„Es macht aber wenig Sinn, nur hier eine Erweiterung der Fahrbahnen vorzunehmen, auch gen Norden muss es zu weiteren Überlegungen.“ Einen drei- oder vierspurigen Ausbau zwischen Karben und Bad Vilbel fordern die Karbener.

Hausgemachtes Problem

Hahn erinnert daran, dass in dem gerade in Berlin verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan sogar eine Priorisierung des Ausbaus der B 3 zwischen Bad Vilbel und Wöllstadt über Karben vorgesehen ist. Die Vilbeler Vertreter machten darauf aufmerksam, dass sie auch eine Verbesserung der B 3 auf Karbener Gemarkung erwarten: „Eine Vielzahl gerade unseres Schwer- und Lastverkehrs hat das Ziel Norden, fährt aber wegen der schlechten Umfahrungssituation in Karben trotzdem zunächst nach Süden über das Preungesheimer Dreieck“, erklärt Hahn. „Damit verstopfen wir uns selbst unsere Straßen.“

Wichtig sei natürlich, dass jetzt endlich der Bau des Riederwaldtunnels in Frankfurt und dessen Anbindung an die Verkehrsachsen umgesetzt würden. Ein erheblicher Verkehrsanteil werde dann nicht mehr den Weg aus dem Main-Kinzig-Kreis über die Wetterau nach Frankfurt wählen. Viele Pendler könnten dann die direkte Strecke fahren, hebt Hans-Jürgen Stadler von der Karbener FDP hervor.

(red)

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