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Allein die Stimme zählt: Ensemble Viva Voce begeistert das Publikum bei den Burgfestspielen

Beim Konzert der Band Viva Voce in der Vilbeler Burg drehte sich alles um die Stimme. Denn: Instrumente sind verboten.
Die A-cappella-Band Viva Voce begeistert auf der Bühne der Bad Vilbeler Wasserburg durch Vielfalt und humorvolle Texte. Die A-cappella-Band Viva Voce begeistert auf der Bühne der Bad Vilbeler Wasserburg durch Vielfalt und humorvolle Texte.
Bad Vilbel. 

Die Jungs von Viva Voce haben bei ihrem Konzert in der Bad Vilbeler Wasserburg am Sonntag eine große Vielfalt an Stücken im Gepäck. Besonders ist jedoch etwas anderes: Als A-cappella-Band brauchen sie keine Instrumente, stattdessen wird alles mit der Stimme gemacht.

20 Jahre Viva Voce, für die Band ist das ein Grund zum Feiern und damit Zeit für eine neue Show. „20 Jahre, über 2000 Konzerte, das ist schon eine Hausnummer“, sagt Tenor David Lugert. 2012 waren sie bereits in der Alten Mühle zu Gast. „Aber die Burgfestspiele sind noch einmal was anderes“, sagt Lugert.

Große Vielfalt

„Unglaublich, was man mit der Stimme alles machen kann“, sagt Wolfgang Gerhard. Gemeinsam mit seiner Frau ist er zum Konzert gekommen, nun sitzen sie in der vierten Reihe und genießen das Erlebnis. „Würde ich die Augen zumachen, ich könnte gar nicht erkennen, ob es echte Instrumente sind oder a cappella.“

Denn egal ob Trompete oder Flöte, selbst das Gitarrensolo in AC/DCs „Highway to Hell“ wird mit der Stimme gemacht. „Für mich macht das einen großen Reiz am a cappella aus, einfach zu sehen, was Profis mit ihrer Stimme machen können.“ Und die ist bei jedem der fünf Musiker anders.

„Mir gefällt die Vielfalt der Songs“, sagt seine Frau Bettina. „Ruckzuck gehen sie von Liebesliedern zu Popsongs, nicht abrupt, sondern harmonisch.“ Und mit viel Humor. „Die Texte bei den umgetexteten Songs sind zum Brüllen.“ Ein Höhepunkt ist für sie die Adaption von Helene Fischers Hit „Atemlos durch die Nacht.“ „Ich bin kein Schlagerfan, aber die Version hier war super“, sagt Gerhard. Denn nachdem das Ensemble das Lied im Original, inklusive überspitzter, lasziver Bewegungen wie im Musikvideo, gesungen hat, darf das Publikum entscheiden, welcher Stil nun folgen soll.

„Das war einfach klasse“, meint Gerhard. „Den Song mal in der Countryversion oder als Reggaesong zu hören, dass war nicht nur lustig, sondern auch total beeindruckend. Die haben das so schnell improvisiert. Und die Songs waren dabei noch besser als das Original.“

Einfach gepasst

„Wir sind bei den Burgfestspielen für das Gastprogramm immer auf der Suche nach Neuem, dass unser Programm ergänzt“, sagt auch Claus Günter Kunzmann, Intendant der Burgfestspiele. „A cappella ist ja nicht neu, die vergangenen Jahre gab es das bei uns ja auch. Doch jedes Jahr dieselbe Band zu haben, das wird ja auch irgendwann langweilig.“

Bei Viva Voce war direkt das Gefühl da, das könnte zum Programm passen, erinnert sich Kunzmann. „Aber letzten Endes kommt es auch immer darauf an, wie die Zuschauer reagieren.“ Und denen gefiel es heute sichtlich, ganze drei Mal musste die Band am Ende Zugaben geben.

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