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Künstlerinitiative: Eine bunte Hommage an die Kindheit

Heute beginnt die neue Kunstausstellung im Karbener Rathaus. Unter dem Motto „Kunst ist Vielfalt“ stellen neun Künstlerinnen des Vereins Künstlerinitiative Werke aus.
Rücken das Kunstwerk für die Vernissage ins rechte Licht (von links): Rainer Ost, Iris Müller und Christiane Betz. Rücken das Kunstwerk für die Vernissage ins rechte Licht (von links): Rainer Ost, Iris Müller und Christiane Betz.
Karben. 

Das Thema der Kunstausstellung spiegelt sich vor allem in den Techniken wider: „Wir haben Acryl-, Aquarell- und Ölgemälde als auch Fotografien, Glaskunst und Milchtütendrucke“, erzählt die Vorsitzende Cynthia Nebel.

Im ersten und zweiten Stock des Karbener Rathauses werden die Werke ausgestellt. Die Hauptattraktionen sind jedoch die neuen Werke am Aufzugsschacht. „Die Werke für die Installation wechseln alle zwei Jahre“, sagt Nebel. „Die Löcher in Form der Stadtteil-Umrisse stellen die Gemarkungsgrenzen dar. Hinter der Verkleidung sind Rahmen angebracht, an denen die neuen Werke befestigt werden.“

Schmetterlinge gemalt

Nebels Stellvertreterin Iris Müller hat das neue Kunstwerk für den Stadtteil Klein-Karben gefertigt. „Da ich selbst in Klein-Karben aufgewachsen bin, stellt das Werk eine Hommage an meine Jugend und auch an die Leichtigkeit meiner Kindheit dar.“ In den Jahren 1987 bis 1989 malte Müller 16 verschiedene Schmetterlinge. „Ich habe dann verkleinerte Kopien einiger Schmetterlinge mit Hilfe von Acrylbinder mit in das Gemälde eingearbeitet, zum Beispiel auf der Wiese, im Wald oder an der Au. Es fällt gar nicht mehr auf, dass es Kopien sind“, sagt sie.

An sich habe das Werk viele versteckte Hinweise auf ihre eigene Kindheit. Im ersten Stock sind auch sechs ihrer Schmetterlings-Aquarelle zu sehen. Dazu hat Müller noch zwei Werke mitgebracht, die sie mittels Milchtütendruck hergestellt hat. „Dafür sind alle Michtüten geeignet, die von innen eine silberne Beschichtung haben.“ In die kann dann eine Zeichnung geritzt werden. Anschließend hat Müller die Milchtüte mit Linoldruckfarbe und einer Walze bestrichen und auf Papier gedruckt.

Große Vielfalt

Die Aussparungen der sieben Stadtteile werden durch sechs Gemälde und eine Fotografie gefüllt. „Die Künstler stellen dabei Impressionen der jeweiligen Stadtteile dar“, sagt Nebel. „Die Ausstellung soll auch die Vielfalt des Vereins repräsentieren“, ergänzt Künstlerin Kristen Jungclaus.

Beim Aufhängen der Werke wird deutlich, dass die Platzierung nicht so leicht ist: Die Künstler diskutieren, welches Bild wo am besten wirkt. Es ist nämlich nicht einfach, die unterschiedlichen Stile zu einem stimmigen Erscheinungsbild zusammenzubringen.

Heute Vernissage

Heute Abend, 19 Uhr, Vernissage im Bürgerzentrum, Rathausplatz 1.

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