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SC Fastnachtsweiber: Dortelweil wird von Aliens überrannt

Von Mit großem Elan und einem tollen Programm in die fünfte Jahreszeit gestartet sind die närrischen Weiber des SC Dortelweil.
Das Männerballett des „Watzeclubs Petterweil“ brilliert mit seinen fantasievollen Kostümen und der Geschichte „I can’t get no sleep“. Bilder > Foto: Christine Fauerbach Das Männerballett des „Watzeclubs Petterweil“ brilliert mit seinen fantasievollen Kostümen und der Geschichte „I can’t get no sleep“.

Wo treffen Na’vi aus dem Film „Avatar“ und Aliens auf Cowboys und Hobbits? Am Rande des Universums! Das befindet sich am Wochenende im Saal des Kulturforums. Da treffen auf der 31. Weiberfastnachtssitzung des SC Dortelweil (SCD) putzmuntere Erdlinge und neugierige Außerirdische zusammen.

Begrüßt werden die zahlreichen Gäste von Steffi Herbst und Melanie Albert mit fruchtig-leckerem Erdbeer-Limes. Beschwingt schreiten die fantasievoll bekleideten Besucherinnen weiter zum Erkunden des geheimnisvollen Planeten. Der ist in leuchtende Nebeltank-Barrieren gehüllt.

Aus dem Dunkel des Weltalls leuchten zahlreiche blinkende Sterne. Dazwischen tauchen kleine rote, grüne und silberne Marsianer und hübsche Raumfahrerinnen auf, um die herum Astronautenanzüge und kugelförmige Helme schweben. Gelandet ist inmitten dieser Szenerie das “(T)Raumschiff des SCD“. Hatte Captain Kirk einst das Kommando auf dem Raumschiff Enterprise, so steht das Narrenschiff des SCD unter Befehl von Präsidentin Jana Freundschig.

Die muss aufgrund aggressiver Viren auf eines ihrer Crewmitglieder verzichten. Gewütet hat der infektiöse Angreifer auch in den Reihen der Vortragenden, was zum Ausfall von Tänzern und Büttenrednern führte. Auf die Stimmung am Rande des Universums hat dies keinen Einfluss.

Männer tanzen

Bei der zweiten Kostümprämierung der Weiberfastnacht des SCD ging der Pokal an Katja Margraf. Der Watzeclub Petterweil lädt alle Männerballette am Samstag, 24.

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Doppeltes Jubiläum

Bereits zu den Klängen der Karnevalsmusik der Bad Vilbeler Band „The Twisters“ mischen sich Na’vi und Aliens wagemutig unter die unermüdlich ihre Polonaisen drehenden Erdlinge. Verblüfft und verwundert lauschen die Außerirdischen den Berichten der Büttenredner. Da berichtet eine kesse 18-Jährige namens Vivien Löbrich, wie sie trotz ihrer schwerhörigen Oma Brigitte Kees, „dem Tornado vom Hessischen Rundfunk“, auf dem Rücksitz, die Fahrerlaubnis erlangt. Die Oma schildert darauf im feschen Dirndl ihren „Frust mit der Brust“.

Quellenkönigin Jasmin I. verkündet: „Ich bin bei der Feuerwehr, tanze also keinen Marsch, bei mir heißt es ,Wasser marsch’.“ Und sie verrät: „Meine Nachfolgerin ist gefunden. Sie ist ein tolles Mädchen!“

Aufmerksam hören die Besucher Alien Meike Herold zu. Die berichtet als „Malou, die kleine Katze“ laut miauend von ihrem komfortablen Katzenleben dank zweibeinigem Personal. Danach feiern sie mit Schlagerexpertin Sabine Büttner, ein zweifaches Jubiläum. „Ich stehe in dieser Saison zwei mal elf Jahre auf der Bühne und bin vor fünf mal elf Jahren geboren“, verkündet sie. Ihre kritisch-heiteren Anmerkungen zu Liedern wie dem von Juliane Werding „Man muss das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist“ und ihre Verrisse von Schlagertexten von Roland-Kaiser sind der absolute Höhepunkt in der “(T)Raumschiff-Bütt“.

Slips fliegen auf die Bühne

Ihre gesungene Vorhersage für das Hessenfest in Vilbel singen die Närrinnen im Saal lauthals mit: „Ohne Stadthall’, ohne Schwimmbad, ham’ mer Hessetag.“ Die stürmisch herbeigeklatschte Zugabe gibt sie mit „Drei Tag sich freue, nix bereue, des is’ Fassenacht.“

Tolle Shows voller Poesie und Fantasie liefern die Tanzgruppen bei ihren Auftritten ab. Acht statt 17 Mini-Cheerleader aus Wölfersheim zeigen, dass „mit Glitzer alles besser ist“. Die sechs Gardemädchen der Sandhasen reisen zurück in die Neunziger, Steffi Herbst und Melanie Albert treten als zwei süße Monster vor die tobende Narren-schar. Und die Tanzgruppe „Release“ legt eine tänzerisch-akrobatische Landung mit ihrem „Spaceship Release“ hin.

Angelockt vom Lärm treffen drei neugierige Aliens ein. Bei ihrer Invasion begegnen sie Cowboys, Samba- und Sirtaki-Tänzerinnen und auf „Erbarme’ zu spät, die Hesse komme“ singende Fußballerinnen des SCD. „I can’t get no sleep“ verkünden zehn statt zwölf prächtig kostümierte und tanzende Piraten vom Männerballett des „Watzeclubs Petterweil“.

Rosa Slips und BHs fliegen auf die Bühne, als sechs knackige Tänzer vom Männerballett Kolping ihre Hawaii-Röcke zu „I´ve been looking for Freibier“ schwingen lassen. Das Männerballett der Bärengarde Wöllstadt zeigt „einen typischen Tag im Auenland“ bei den Hobbits zum „Bär der Ringe“. Danach steigt die große Party bis in die frühen Morgenstunden.

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