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Entdeckungsreise: Die Nacht der Kirchen lädt ein zum Singen, Besinnen, Beten und zusammen sein

Von Gläubige aus vier Konfessionen feiern in Bad Vilbel gemeinsam die dritte Nacht der Kirchen. Auf eine spannende Entdeckungsreise mit allen Sinnen können sie und alle Bürger der Stadt in dieser Nacht in elf „heiligen Räumen“ gehen.
Sie freuen sich auf die dritte Nacht der Kirchen (von links): Pfarrer Ingo Schütz, Barbara Löhr Verklärung Christi, Gemeindepastor Sören Sommer,Kirchenältester Helge Orth und Gemeindepädagoge Dirk Nising. Foto: Christine Fauerbach Sie freuen sich auf die dritte Nacht der Kirchen (von links): Pfarrer Ingo Schütz, Barbara Löhr Verklärung Christi, Gemeindepastor Sören Sommer,Kirchenältester Helge Orth und Gemeindepädagoge Dirk Nising.
Bad Vilbel. 

Alle drei Jahre öffnen die christlichen Gemeinden Bad Vilbels eine Nacht lang ihre „heiligen Räume“ für die Bürger. Nach 2012 und 2015 findet die dritte „Nacht der Kirchen“ am Samstag, den 22. September 2018 von 18 bis 22 Uhr statt. Eröffnet wird die Nacht um 18 Uhr mit einer ökumenischen Andacht in der Christuskirche. Danach beginnt jeweils zur vollen Stunde in allen elf heiligen Räumen ein neues Programm, das jeweils rund 30 Minuten dauert.

Damit erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, mehrere Orte aufzusuchen „Die Nacht der Kirchen ist immer ein besonderes Erlebnis für das wir zum ersten Mal in der ganzen Stadt mit Bannern werben“, informiert Pfarrer Ingo Schütz von der Christuskirchengemeinde. „Diese Nacht ist zugleich eine Nacht der Entdeckungen Nicht nur die Kirchenräume sind spannend und interessant, auch was jeder für sich bei den Angeboten entdecken und erleben kann, ist breit gefächert und dennoch tiefgehend und berührend“, informiert der Dortelweiler Gemeindepädagoge Dirk Nising.

Optische Schätze

Zu entdecken gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlich gebauten Kirchen. Die Bandbreite reicht vom mittelalterlichen Saalbau der evangelischen Kirche in Gronau über die zeitgenössische 1960er-Jahre Architektur der gerade renovierten Sankt-Nikolaus-Kirche bis zur jüngsten Kirche in der Stadt, der syrisch-orthodoxen Mutter-Gottes-Kirche in Massenheim, welche die älteste christliche Tradition hat“, ergänzt Gemeindepastor Sören Sommer von der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG).

„Neben der unterschiedlichen Architektur und Formensprache lädt jede Kirche zum Entdecken ihrer optischen Schätze ein, die bei Nacht noch einmal ganz anders zur Geltung kommen,“ ergänzt Pfarrgemeinderatsvorsitzende Barbara Löhr von der katholischen Pfarrgemeinde Verklärung Christi. „Alle heiligen Räume werden in dieser Nacht zugleich zu Erlebnis-Räumen“, kündigt der Kirchenälteste Helge Orth von der evangelischen Kirchengemeinde in Gronau an.

„Die Vorbereitungen für die Nacht der Kirchen läuft seit fast einem Jahr. Jede Gemeinde hat ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt. In der Vielfalt der Angebote kommt auch die Vielfalt der Ökumene in Bad Vilbel zum Ausdruck“, sagt Ingo Schütz. Er hat zusammen mit einem Team von Haupt- und Ehrenamtlichen die Gesamtleitung inne, freut sich auf den bunten Strauß unterschiedlichster Programmpunkte.

Lichtsspiele und Kunst

„Faszinierend für mich ist weniger das Gebende in dieser Nacht, sondern die Zugänge zum christlichen Glauben“, erklärt Sören Sommer. In den elf Orten wird es Raum für Begegnungen beim gemeinsamen Mahl, Musik mit Orgel, Chor oder Live-Band mit einem breit ge-fächerten Repertoire von Lobpreisliedern über populäre christliche Musik sowie der Einladung zum Mitsingen geben. Lichtspiele und Glaskunst, Vorträge und Impulse mit Bildern und Filmen oder auch szenisches Spiel sind weitere Angebote.

Außerdem gibt es Ruheinseln mit Raum für Stille, Schweigen, Beten und der Möglichkeit, zu sich selbst zu finden. „In Gronau lautet das Programmmotto „Stille – Klang – Licht“, sagt Helge Orth. Musizieren wird der gebürtige Gronauer Cembalist Alexander von Heißen aus der Klasse von Professor Eva Maria Pollerus an der Frankfurter Musikhochschule, es werden meditative Klänge zu Bibelversen erklingen und Pfarrerin Elisabeth Krause-Vilmar lädt zu einer Taizé-Andacht ein.

In Verklärung Christi gehört seit 55 Jahren zu den Besonderheiten das Glasmosaik, das in dieser Nacht zu meditativer Musik mit Lichtspielen angeleuchtet wird und Fotos Einblicke ins Gemeindeleben gewähren. In der Arche stehen Facetten der Stille im Mittelpunkt, und bei der LKG „Ma(h)l -Zeit“ haben und gemeinsam Lobpreisen. Auch alle anderen Gemeinden laden zu einem besonderen Programm ein, das zum Entdecken, Innehalten, Beten und sich selbst finden einlädt. Der Eintritt ist in allen elf Orten frei.

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