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Eisbahn am Kurhaus: Die Kinder lieben ihren Eisspaß

Obwohl das Wetter in den vergangenen Wochen nicht ganz mitgespielt hat, ist die Eisbahn am Kurhaus in Bad Vilbel wie immer ein Freizeitmagnet für Klein und Groß. Vor allem jetzt, kurz vor der letzten Ferienwoche, werden die freien Tage noch einmal genutzt, um einige Runden zu drehen.
Marlen (links) und Sarah gleiten sicher über die Eisfläche. Marlen (links) und Sarah gleiten sicher über die Eisfläche.
Bad Vilbel. 

Das Wetter spielt an diesem Tag mit. Bei milden Temperaturen und ohne Regen füllt sich langsam die Eisbahn vor dem Kurhaus in Bad Vilbel. Die beiden Schülerinnen Helena Ecklebe und Zoe Abbott (beide 12) sind extra etwas früher an die Eisbahn gekommen, damit sie viel Platz zum Fahren haben. Die langjährigen Freundinnen aus Oberdorfelden und Frankfurt hatten heute eigentlich einen Nachmittag im Schwimmbad geplant. „Dann haben wir aber gesehen, dass die Eisbahn offen hat und sind lieber dort hingegangen“, erzählt Helena.

Essen und Getränke

Der Eisspaß am Kurpark in Bad Vilbel hat noch bis zum 14. Januar (Sonntag) geöffnet. Der Tageseintrittspreis beträgt für Kinder bis zwölf Jahre 3,50, für Erwachsene vier Euro.

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Sie hat ihre eigenen Schlittschuhe mitgebracht, Zoe musste sich welche vor Ort leihen. „Meine sind mir zu klein geworden“, erzählt sie. Da beide in Frankfurt zur Schule gehen, kennen sie auch die große Einbahn dort, schätzen aber die in Bad Vilbel mehr. „Uns gefällt es hier, weil es nicht so voll ist und wir uns hier auch etwas zu Essen und zu Trinken kaufen können“, sagt Helena. „Und die Musik ist ganz schön hier“, fügt Zoe hinzu.

Kleine Pinguine helfen

Da beide nächste Woche noch einmal mit der Familie in den Ski-Urlaub fahren, nutzen sie die letzten schulfreien Tage auf der Eisbahn zusammen. „Das macht richtig Spaß, sich auf dem Eis zu bewegen“, erzählt Helena. Nachdem beide die Schlittschuhe festgeschnallt haben, verschwinden sie auch schon auf die Eisbahn und fahren dort gemütlich, nebeneinander ihre Runden.

Auch Stefanie Voit aus Wehrheim kommt mit ihrer Familie gerne her. Da ihre Zwillinge Lennard und Jonathan heute zum ersten Mal fahren und noch nicht ganz sicher auf dem Eis sind, hat auch sie sich nach 15-jähriger Schlittschuh-Abstinenz auf die Bahn getraut. Für Anfänger wie Jonathan und Lennard stehen Fahrhilfen in Pinguinform bereit, welche die beiden sicher über das Eis führen. „Mir macht das viel Spaß, nur das Hinfallen nicht“, meint Lennard. Dank der Fahrhilfen und den aufmerksamen Augen der Mutter, fahren sie jedoch sicher am Rand der Bahn entlang.

Seit fünf Jahren findet der Eisspaß jährlich knapp acht Wochen lang statt. Die ersten drei Jahre davon noch im Kurpark, bevor die Betreiber auf den Platz vor dem Kurpark umgezogen sind. Die Besucherzahlen sind immer zufriedenstellend, sagt Betreiber Josef Weinheimer. „Letztes Jahr hatten wir knapp 15 000 Besucher. Das schwankt natürlich mit dem Wetter“, erklärt er.

Unter freiem Himmel

Er bekomme täglich gute Rückmeldungen von begeisterten Besuchern. „Die hätten am liebsten, dass wir noch länger bleiben“, erzählt Weinheimer. Obwohl die Bahn recht klein ist, sei es gerade diese Gemütlichkeit, die die Besucher so schätzten. Bei einer Bratwurst vom Grill oder einem Glühwein könnten sich die Eltern an den Feuertheken wärmen und währenddessen ihre Kinder auf der Eisbahn beobachten. „Und dieses Open-Air-Gefühl ist natürlich unschlagbar, wenn das Wetter mitspielt“, betont Weinheimer. Vor allem an den Wochenenden und in der Ferienzeit seien die meisten Besucher dort.

Die schöne Atmosphäre an und auf der Eisbahn hat sich herumgesprochen – und lockt auch viele auswärtige Besucher an. So sind auch die beiden Mütter Maria Wunderlin und Panja Malter-Wentzell eigens von Frankfurt nach Bad Vilbel gekommen, damit ihre Töchter Marlen und Sarah Schlittschuhlaufen können.

Marlen hat am vorigen Tag noch ihren elften Geburtstag gefeiert und freut sich, dass es heute spannend weitergeht. „Ich fahre im Sommer auch gerne Inline-Skates und mag deshalb auch Schlittschuhfahren sehr“, erklärt Marlen ihre Begeisterung.

Die beiden Mütter planten diesen Ausflug ganz spontan: „Meine Wetter-App hat gesagt, dass es nicht regnen soll und dann sind wir gleich los“, erzählt Malter-Wentzell. Auch sie schätzt die Gemütlichkeit der Bahn und dem Freiplatz davor. „Der Trubel ist hier nicht so groß, und ich finde die kleinen Ständen und die Bahn süß. Und gerade in den Ferien ist so ewas für die Kinder natürlich fantastisch. Das muss man einfach nutzen“, sagt sie

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