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Carsharing-Angebot in Bad Vilbel: Das geteilte Auto macht mobil

In Bad Vilbel und Friedberg gibt es neue Stationen des Carsharing-Unternehmens Stadtmobil. In der Wetterau nutzen bereits 120 Kunden die Gelegenheit, sich ein Auto zu teilen.
Beim Carsharing entlasten gemeinsam genutzte Autos die Straßen. Foto: Firmenbild Beim Carsharing entlasten gemeinsam genutzte Autos die Straßen.
Bad Vilbel. 

In Bad Vilbel betreibt das Frankfurter Unternehmen jetzt zwei, in Friedberg drei Carsharing-Stationen mit insgesamt fünf Fahrzeugen. Auch in der Kurstadt Bad Nauheim wurde die Station am Sprudelhof durch ein weiteres fabrikneues Fahrzeug aufgestockt.

„Carsharing im Wetteraukreis ist eine echte Erfolgsgeschichte“, freut sich Bernd Kremer, Geschäftsführer von Stadtmobil Rhein-Main. „Nutzten anfänglich nur in Friedberg wenige Menschen ein Carsharing-Fahrzeug, so sind es jetzt bereits über 120 Teilnehmer, die sich in den drei größten Städten des Wetteraukreises insgesamt sieben Stadtmobil-Fahrzeuge teilen.“

Dabei reicht das Fahrzeug-Angebot von mehreren Toyota Aygo über mehrere Ford Fiesta bis hin zu einem Opel Astra Kombi, die von fest angestellten Mitarbeitern professionell gereinigt, gepflegt und gewartet werden. Darüber hinaus können die Kunden aus dem Wetteraukreis das Stadtmobil-Angebot in Frankfurt an über 60 weiteren Stationen und bundesweit mit cirka 4000 Carsharing-Fahrzeugen nutzen.

Für Geringfahrer

In Bad Vilbel steht am Südbahnhof ein Ford Fiesta zur Verfügung und an der Frankfurter Straße / Friedrich-Ebert-Straße ein Toyota Aygo. In Bad Nauheim befinden sich am Parkdeck am Sprudelhof ein Ford Fiesta und ein Toyota Aygo. In Friedberg gibt es drei Standorte in der Lindenstraße (Ford Fiesta), der Großen Klostergasse (Opel Astra Kombi) und der Wilhelm-Leuschner-Straße (Peugeot 107).

Carsharing sei die Alternative zum eigenen Auto und lohne sich für alle, die weniger als 10 000 Kilometer im Jahr führen, wirbt Stadtmobil. Im Vergleich zu Autobesitzern müssten sich Carsharing-Nutzer weder um die Autoversicherung noch um Werkstattbesuche oder Tüv kümmern – alle alltäglichen Zeitfresser wie regelmäßige Pflege und Wartung erledige Stadtmobil.

Ein weiterer Vorteil: Den Nutzern stehe nicht nur ein einziges Fahrzeug, sondern ein ganzer Fuhrpark vom Mini bis hin zum Transporter zur Verfügung. Auch Stadtentwicklung und Umwelt profitierten von Carsharing. Laut Studien ersetze ein Carsharing-Auto sieben bis neun private Fahrzeuge. Damit erspare Stadtmobil etwa den Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar mittlerweile rund 3200 parkende Autos – die entsprechenden Flächen könnten auf andere Art genutzt werden.

Die Carsharing-Nutzer sparten Geld, Zeit und schüfen Freiflächen. Aber sie reduzierten auch Lärm, Gestank und klimaschädliche Abgase. Carsharer führen vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie seien öfter mit Bussen und Bahnen, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Beim Einzelhändler in den Stadtteilen und Gemeinden seien sie gerne gesehen, weil sie verstärkt im Nahbereich und weniger bei den Märkten auf der grünen Wiese einkauften.

Weniger als zwei Jahre

Die Stadtmobil Rhein-Main GmbH ist Teil der Stadtmobil-Gruppe und mit ihrem Angebot in Frankfurt, Offenbach, Alsfeld, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Friedberg und Hofheim am Taunus in der Region präsent. 4000 Kunden stehen mehr als 175 Autos zur Verfügung.

Die Fahrzeuge stehen dezentral an rund 90 Carsharing-Stationen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt unter zwei Jahren, der CO2-Ausstoß der Flotte etwa 26 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

(fnp)
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