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Dem Lärm ein Ende machen: Dank Sparda-Spende: Kunstverein kann Räume umrüsten

Hallende Räume, kaum ein Wort ist zu verstehen. Lange Zeit schlug sich der Bad Vilbeler Kunstverein mit derlei Problemen herum. Doch nun wird endlich renoviert – und eine Spende der Sparda-Bank bereitet den ersten Schritt.
Filialleiterin Sylke Grundmann (links) und Cornelia Weinheimer, Vorsitzende des Kunstvereins, freuen sich über die Spende. Filialleiterin Sylke Grundmann (links) und Cornelia Weinheimer, Vorsitzende des Kunstvereins, freuen sich über die Spende.
Bad Vilbel. 

„Es war wirklich kaum auszuhalten“, erzählt Cornelia Weinheimer, Vorsitzende des Bad Vilbeler Kunstvereins. „Die Akustik in den Räumen der Kunstschule war so ungünstig, dass manche Schüler den Lehrenden gar nicht richtig verstanden. So konnte es einfach nicht weitergehen.“

Im letzten Jahr wurden erste Überlegungen angestellt. „Wir überlegten, Eierkartons an der Decke zu befestigen, um den Schall abzufangen“, meint Weinheimer schmunzelnd. „Das geht natürlich eigentlich gar nicht, schließlich darf die Sicherheit und vor allem der Brandschutz nicht vernachlässigt werden.“ So bestand die einzige vertretbare Möglichkeit in einer neuen Decke.

Spezieller Belag

Da die Räume sowieso renoviert werden sollten, passte diese Möglichkeit sehr gut. „Das ist natürlich nicht einfach ein neuer Anstrich, sondern ein spezieller Belag, der den Schall bricht. Dadurch ist es auch recht teuer, daher sind wir sehr froh, dass die Sparda-Bank dabei sämtliche Kosten übernimmt. Alleine wäre das kaum möglich gewesen. Einfach toll“, freut sich Weinheimer.

Darüber freut sich auch Sylke Grundmann, Filialleiterin der Sparda-Bank in Bad Vilbel. „Wir freuen uns sehr, wenn wir helfen können. Die Sparda-Bank unterstützt zahlreiche gemeinnützige Projekte in der Region. Mit unserer Spende von 2500 Euro sind die Arbeitskosten abgedeckt und in der Kunstschule kann alles seinen gewohnten Gang gehen – nur eben erheblich ruhiger.“

Pilotprojekt

Nach dem Pilotprojekt im letzten Jahr soll nun ein Raum im Obergeschoss mit der neuen Decke ausgestattet werden. „Als Multifunktionsraum, der auch manchmal für die Mitgliederversammlungen herhält, ist das dringend nötig“, erklärt die Vorsitzende. Die Frage, ob die anderen Räume auch noch ausgestattet werden, ist derzeit noch offen. „Zumindest der Raum der Holzkünstler im Erdgeschoss braucht das eigentlich nicht, dort geht es sowieso sehr laut zu, da macht das eigentlich keinen Unterschied.“

Das Problem mit dem Schall rührt übrigens aus dem Ursprung des Hauses her. „Ehemals war dies die Unterkunft für die Schwestern, die damals im Krankenhaus tätig waren“, erklärt Weinheimer die Historie des Gebäudes. „Das Haus bestand aus kleinen Räumen, die später im Zuge der Umbauten in größere Räumen aufgingen.“ Doch dies stelle sich nicht als ideal heraus, es entstand ein Hallen. Verständigung war kaum noch möglich. „Dies wird sich jetzt ändern und darüber bin ich sehr froh“, betont die Vorsitzende.

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