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Ausschuss stimmt für Konzept: Bus nach Maintal: Zeichen auf Grün

Die Buslinie MKK 24 soll weiterfahren. Die Buslinie MKK 24 soll weiterfahren.
Schöneck. 

Nach Niederdorfelden stehen nun für die Buslinie MKK 24 offenbar auch in Schöneck die Signale auf Grün. Einstimmig beschloss der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Annahme des neuen Konzeptes für die Buslinie nach Maintal. Im Jahr 2016 war die Buslinie von Schöneck über Niederdorfelden nach Maintal überraschend von der Stadt Maintal aus Kostengründen gekündigt worden. Knapp 90 000 Euro sollten nach Vorstellung der Stadt Maintal die beiden anderen Kommunen jeweils zum Erhalt der Buslinie beisteuern (wir berichteten).

Zu viel für die beiden kleinen Gemeinden, wie sich sehr schnell herausstellte. Deshalb setzten sich erst die drei Bürgermeister und später eine Expertenrunde zusammen und tüftelten ein Modell aus, bei dem sich nun alle als Sieger fühlen können. Maintal erhält mehr Geld und die beiden anderen Gemeinden eine verbesserte Busanbindung an den Schulstandort Maintal.

Das Konzept sieht einen um die neunte Schulstunde ergänzten Schulbusverkehr vor. Zu den anderen Tageszeiten, also zwischen 6 und 20 Uhr, verkehrt die Linie MKK 24 im Stundentakt zwischen dem Niederdorfelder Bahnhof und dem Bahnhof Maintal-West. Zwischen Schöneck und Niederdorfelden kann die Niddertalbahn oder die Buslinie MKK 32 als Anbindung genutzt werden. Die Fahrtzeiten sind aufeinander abgestimmt.

Eine längere Diskussion löste die Laufzeit des Vertrages aus: Im Entwurf ist von zwei oder drei Jahren die Rede. Niederdorfelden möchte den Vertrag gern auf fünf Jahre mit einem Sonderkündigungsrecht bei unvorhergesehenen Preissteigerungen festgezurrt wissen. Dem widerspricht jedoch die Mehrheit im Ausschuss.

„Es ist doch erst einmal ein Versuch. Wir wissen noch gar nicht, ob die Buslinie auch von den Bürgern angenommen wird“, weist FDP-Fraktionschefin Anke Pfeil auf die Risiken hin. Immerhin werde die Gemeinde für das Zustandekommen der neuen Busverbindung mit rund 35 000 Euro fast doppelt so viel zahlen wie bisher. Am Ende wird der Beschlussvorschlag, redaktionell leicht verändert um Fahrzeiten, dann aber auch vom Schönecker Haupt- und Finanzausschuss einstimmig akzeptiert.

(jwn)
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