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Büchnerianer räumen europäische Kunstpreise ab

Herta Maria Reitz (links) und ihre Kunstschüler vom Georg-Büchner-Gymnasium, deren Werke Preise gewonnen haben. Foto: Dieter Deul Herta Maria Reitz (links) und ihre Kunstschüler vom Georg-Büchner-Gymnasium, deren Werke Preise gewonnen haben.
Bad Vilbel. 

Nicht nur Musik und Naturwissenschaften stehen am Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) hoch im Kurs, sondern auch die Kunst. Knapp 25 Arbeiten reichte Kunstlehrerin Herta Maria Reitz zum Europäischen Wettbewerb 2016 ein.

Von 77 139 deutschen Teilnehmern heimsten die GBG-Schüler zwölf Preise ein. Grund für Schulleiterin Claudia Kamm, die Preise in einer kleinen Feierstunde zu verleihen an Selina Stracke, Lea Herrmann, Maxim Hertzog, Amelie Luise Elana Klaus, Anastasia Balakhina, Kristina Bräutigm, Jule Nowak, Elisa Schikus, Anahita Yahari, Spophia Bartl und Hanna Mebus.

Beteiligt hatten sich 150 Schüler aus allen Altersstufen. Sie sollten verschiedene Themen künstlerisch umsetzen, die Fünft- bis Siebtklässler etwa zu Mobbing oder „Heute bin ich mutig“. Möglich waren alle Mittel, vom Text über Comic, Interview, Hörspiel, Video oder mit europäischen Partnerschulen über die Internet-Plattform eTwinning.

Die Bad Vilbeler GBG-Künstler setzten auf klassische Zeichnungen und Collagen. Da werden die Kabel eines Computers zu Nervenbahnen, aus denen das Blut eines Mobbing-Opfers spritzt. Das Friedensthema wird zu einem Globus-Puzzle, in dem etliche Teile, etwa Afrika, fehlen. Sophia (14) und Hanna (15) haben das gemeinsam gemacht, „das ging relativ schnell“. Die beiden sind in Reitz’ Kunst-AG. Doch das kreative Motiv allein war nicht der einzige Anreiz, „es ging schon auch um den Preis“, sagt Hanna. Neben Urkunden gab es Pastellkreide und Skizzenblöcke für das weitere künstlerische Arbeiten. Amelie hat sogar einen Preis mit einer Widmung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewonnen.

Anastacia (17) hat sich das Thema „Ich erhebe meine Stimme“ ausgesucht, in der es um die vielerorts bedrohten Menschenrechte für Mädchen geht. Ihr Bild wirkt wie eine professionelle Grafik, wehende Banner zu „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“ umgeben ein Frauenantlitz. Sie habe dafür keine Skizze gemacht, das komme vom Gefühl her. Allerdings habe sie das Bild nicht am Stück, sondern in Etappen gezeichnet.

Kunstlehrerin Reitz lobt die „tollen Arbeiten“, aber sie gibt zu bedenken, dass die Themen gerade für die unteren Klassen doch recht anspruchsvoll seien, wie Mobbing oder „Ab heute bin ich mutig“. Es müsse dazu auch „kindgerechtere Themen“ geben, meint sie.

(dd)
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