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Weiterbildungsveranstaltungen in Asien und Afrika: Bildung als Bad Vilbeler Exportartikel

Zwei Experten der Druckbranche geben ihr Wissen jetzt weiter. Ihr Bad Vilbeler Start-Up-Unternehmen eröffnet durch Weiterbildung für Afrika und Asien zugleich neue Märkte.
So geht’s: Das Bad Vilbeler Start-Up-Unternehmen stellt in Afrika die neuesten Entwicklungen in der Flexo-Drucktechnik vor. So geht’s: Das Bad Vilbeler Start-Up-Unternehmen stellt in Afrika die neuesten Entwicklungen in der Flexo-Drucktechnik vor.
Bad Vilbel. 

Karla Grey und Hans-Peter Hormann, die Gründer der Flexofit GmbH, haben beide viele Jahre für ein internationales Unternehmen in der Flexodruckbranche in der Nähe von Frankfurt gearbeitet. Der Flexodruck ist ein Rollenrotationsdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten aus Fotopolymer oder Gummi verwendet werden. Haupteinsatzgebiet ist das Bedrucken von Verpackungsmitteln aus Kunststoff.

Grey war im Außen- und Innendienst, Hormann war als Sales Manager in Osteuropa, im Nahen Osten, Afrika und Asien unterwegs. Mit der Zeit reifte bei den beiden Bad Vilbelern eine Idee, die aus den Reisen und der Kenntnis der Situation vor Ort erwuchs: es reicht nicht, Maschinen und Materialien zu verkaufen – es ist auch wichtig, den Benutzer vor Ort langfristig informiert und interessiert zu halten. In Afrika und Asien sind Weiterbildungsmöglichkeiten für Angestellte kaum vorhanden.

Viele Türen geöffnet

Wer einen Job macht, der bleibt dabei, bis sich eine finanziell bessere Möglichkeit ergibt. Hier sahen die beiden Entrepreneure ihre Chance: die mehrwertreiche Verknüpfung der Unternehmen der Flexodruckbranche der westlichen Welt mit den Anwendern in den wenig erschlossenen Märkten in Afrika und Asien. Im Juli 2015 wurde aus der Idee schließlich eine GmbH.

Seit der Gründung des Start Ups haben die Flexo-Profis der Flexofit GmbH aus Bad Vilbel bereits Seminare in Nigeria, Kenia, Ghana, Mauritius, Südafrika und Tansania umgesetzt und damit viele Türen geöffnet und Verbindungen geknüpft. Der Ansatz der Flexofit GmbH richtet sich dabei an Fachkräfte in der Druckindustrie und Experten der großen internationalen Zulieferer wie Chespa, Tesa, Windmöller & Hölscher, DuPont, Esko, Renzmann und weitere. Diese kommen zu den Seminaren nach Afrika und Asien, denn ihre Firmen haben nicht in allen Ländern eigene Repräsentanten oder Niederlassungen vor Ort. Die Fachleute sprechen vor den lokalen Branchenvertretern, stellen aktuelle Entwicklungen in der Technologie vor und erläutern Vor- und Nachteile bestimmter Drucktechniken. Zusätzlich finden Diskussionsrunden zu den jeweiligen Standorten mit ihren spezifischen Bedingungen und Besonderheiten statt, die sehr gut angenommen werden.

Kostenlose Seminare

Für die Besucher in den Ländern ist die Teilnahme an den Seminaren bisher kostenfrei – da Weiterbildung oder Netzwerken nicht als Teil der Arbeit gesehen werden. Die offiziellen Zertifikate, die die Teilnehmer am Ende des Seminars erhalten, sind daher umso wertvoller.

Auf der Drupa, der internationalen Fachmesse für Print und Packaging in Düsseldorf war Flexofit erstmals vertreten und konnte der Fachwelt das Fortbildungskonzept zeigen. Die Resonanz in der Branche war positiv und wurde auch in der Fachpresse gelobt. Für 2017 sind Seminare in Äthiopien, Nigeria, Tansania, Kenia, Ghana, Mauritius, Südafrika, Namibia und an der Elfenbeinküste geplant. Weitere Informationen im Internet unter www.flexofit-print.com.

(fnp)
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