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Musicalnacht: Bad Vilbel bietet die große Bühne

Von Ausdrucksstarke Stimmen, gefühlvolle Balladen und unvergessliche Evergreens gepaart mit schmissigen Tanzszenen sind Markenzeichen der „Bad Vilbeler Musicalnacht“. Zum vierten Mal hatten am Samstagabend die Handballer des TV Bad Vilbel und der Karnevalsverein Frohsinn Oberursel zu diesem Spektakel ins Kultur- und Sportforum Dortelweil eingeladen.
Beim „Tanz der Vampire“ geht es bei der vierten Musicalnacht der Bad Vilbeler TV-Handballer durchaus erotisch zu. Die Zuschauer jedenfalls finden die Darbietungen klasse. Foto: Christine Fauerbach Beim „Tanz der Vampire“ geht es bei der vierten Musicalnacht der Bad Vilbeler TV-Handballer durchaus erotisch zu. Die Zuschauer jedenfalls finden die Darbietungen klasse.
Bad Vilbel. 

Auf der Bühne bei der Musicalnacht standen die zehn Sänger und Sängerinnen des Oberurseler „e.n.s.e.m.b.l.e. VOICE:TEN“, verstärkt durch die Solisten Emily Maul und Simon Eppig sowie die 17 Tänzerinnen und Tänzer des „Frohsinn-Balletts“ Oberursel. Mit überschäumendem Temperament, ungebändigter Tanz- und Spielfreude sowie einem neuen Programm mit Hits aus zehn be-kannten Musicalproduktionen nahmen die Darsteller ihr Publikum mit auf eine über zweieinhalbstündige Reise quer durch die bunte und vielfältige Welt der Musicals.

Die unglückliche Kaiserin Elisabeth alias Julia Müller. Bild-Zoom Foto: Christine Fauerbach
Die unglückliche Kaiserin Elisabeth alias Julia Müller.

Mit ausgewählten Solo-, Duett- und Ensemblenummern entfachten sie ein ebenso fesselndes wie vielseitiges Bühnenfeuerwerk. Unterstützt durch ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept von Jens Heuser, Seamus Oelfinger und Ralf Wagner gaben die Sänger unter Leitung von Marcus Papp und die Tänzer unter der Choreografie von Peter Bohländer tiefen Gefühlen oder überschäumender Lebensfreude in zahlreichen Szenen in zwei Akten Ausdruck. Zu hören waren die bekanntesten Songs aus den Musicals „Chicago“, „Elisabeth“, „Wicked“, „Spamalot“ und einem Mary-Poppins-Medley.

Herrschaft der Vampire

Mit „Mamma Mia“ und dem „Tanz der Vampire“ feierten die Mitwirkenden ein an zusätzlichen Höhepunkten reiches Finale. Bereits bei den ersten Klängen von „I have a dream“, gesungen von Monika Krick, klatschte das Publikum im Takt der Musik. Weiter ging es mit „Our last summer“, „Super Trouper“ und dem komödiantisch von Kerstin Ostermeier und Marcus Papp dargebotenen „Take a chance on me“.

Stehende Ovationen gab es im ausverkauften Saal von den rund 400 Zuschauern für den „Tanz der Vampire“, den Sänger Marcus Rapp gemeinsam mit dem Ensemble auf der Bühne zelebrierte. Mit Können und Charme riefen sie passend zu Halloween den Beginn der Welt-herrschaft der Vampire aus.

Auch zuvor hatte das Publikum die Leistung der Mitwirkenden immer wieder mit spontanem Zwischenapplaus honoriert. Da wurde gemeinsam mit Monika Krick, Christina Maul, Julia Müller und Ella Oeffinger geschwoft beim „Zellenblock Tango“, mit „Elisabeth“ Julia Müller und ihrem Kaiser Franz-Joseph (Stefan Schummer und Volker Neuenburg) „Ich will dir nur sagen“ um einen Rest von Liebe gerungen. Andreas Vondran ließ einen „seelenvollen Mann“ zu Wort kommen, Marcus Papp beteuerte immer wieder: „Ich bin noch nicht hin.“ Peter Bohländer, Volker Neuenburg und das Ensemble riefen ihren begeistert klatschenden Fans „Always look on the bright side of life“ zu.

Das Tanzbein schwingen

Für die Energie zum Feiern und Applaudieren sorgte Mary Poppins (Christina Maul) mit „Ein Löffelchen voll Zucker“. Gegen Ermüden schützten das Ensemble, Kerstin Ostermeier und Peter Bohländer mit dem Zungenbrecher „Supercalli-fragillisticexpialigetisch“.

Mit der Zugabe „Waterloo“ verabschiedeten sich die Darsteller von ihren Fans. Die konnten danach selbst bei der Aftershow-Party das Tanzbein schwingen.

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