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Schnelles Internet: Auch Karbener Firmen sollen Glasfaseranschluss erhalten

Auch die Unternehmen im großen Gewerbegebiet Klein-Karben sowie den übrigen Gewerbegebieten in Karben könnten bald schnelle Internet-Anschlüsse bekommen.
Zwei Jahre ist es her, dass die Telekom flächendeckend die Wohngebiete Karbens ans Glasfasernetz anschloss, hier in der Luisenthaler Straße. Nun soll auch das Gewerbe drankommen. Zwei Jahre ist es her, dass die Telekom flächendeckend die Wohngebiete Karbens ans Glasfasernetz anschloss, hier in der Luisenthaler Straße. Nun soll auch das Gewerbe drankommen.
Karben. 

Auch die Unternehmen im großen Gewerbegebiet Klein-Karben sowie den übrigen Gewerbegebieten in Karben könnten bald schnelle Internet-Anschlüsse bekommen. Ein Telekommunikationsanbieter habe der Stadt gegenüber dafür eine Absichtserklärung abgegeben, erklärt Bürgermeister Guido Rahn (CDU).

Nun komme es darauf an, dass auch genug Firmen einen Anschluss wollen. Sei das der Fall, wolle das Unternehmen Glasfaserleitungen verlegen, erläutert Rahn. Beim sonst flächendeckende Glasfaserausbau in der Stadt in den Jahren 2016/17 hatten die Telekom und Kabelnetzbetreiber Unitymedia die Gewerbegebiete ausgespart (diese Zeitung berichtete).

Dort haben besonders die großen Firmen bereits seit Jahren auf eigene Kosten schnelle Kabel liegen. Daher habe die Telekom „keinen relevanten Anschlussbedarf“ gesehen, erinnert der Bürgermeister. Doch fanden das besonders die kleineren Unternehmen nicht akzeptabel. Und auch die Stadt wollte dies nicht akzeptieren.

Sie habe weitere Gespräche mit möglichen Anbietern geführt – was inzwischen zum Erfolg geführt habe. Keine Hoffnungen macht Rahn dagegen den Bewohnern in Außenbereichen der Stadt – etwa den Aussiedlerhöfen – auf Anschluss ans schnelle Internet. Das wird in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Freien Wähler in der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments deutlich.

Der Anschluss von Liegenschaften im Außenbereich müsse zwar „im Einzelfall“ geprüft werden, erklärt Rahn. Er schiebt ein Aber hinterher:„Eine flächendeckende Anbindung einzelner außenliegender Gebäude über Glasfaserkabel erscheint derzeit unverhältnismäßig.“

Immerhin: Der Ausbau der Internetverbindungen in den Jahren 2016/17 hatte die Stadt und damit den Steuerzahler kein Geld gekostet. Die Kosten dafür trugen Telekom und Unitymedia alleine. Die Stadt hatte zuvor das Interesse von Firmen für diesen Ausbau angefragt. Hätte sich niemand gemeldet, hätte die Stadt das Netz selbst ausbauen und dafür auch Fördergeld nutzen können. Wohl damit kein Mitbewerber ins Boot kommt, reagierte die Telekom letztlich und nahm den Ausbau selbst vor. dpg

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