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Baustelle Klein-Karben: Anwohner müssen umparken

Ab 9. Juli wird es ernst: „Hessen Mobil“ lässt die Fahrbahn der Landesstraße 3205 in Klein-Karben sanieren. Im größten Stadtteil führt das zu Sorgen. Der Ortsbeirat fordert daher konsequenten Einsatz der Stadtpolizei gegen Falschparker – und Solidarität unter den Bewohnern.
Wenn die Rendeler Straße ab 9. Juli saniert wird, müssen die Anwohner ihre Autos woanders parken – nur wo? Wenn die Rendeler Straße ab 9. Juli saniert wird, müssen die Anwohner ihre Autos woanders parken – nur wo?
Karben. 

Die Stadt weist daraufhin, dass die Straße zwischen Ortsausgang Klein-Karben und Rendel während der ersten, zunächst sechstägigen Bauphase dicht ist. Das bedeutet: Die Rendeler müssen mit ihren Autos entweder über Heldenbergen oder Bad Vilbel fahren, um ins Karbener Zentrum zu gelangen. Nur wer zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, hat keine Umwege in Kauf zu nehmen.

Prekärer wird die Lage knapp zwei Wochen später, wenn innerorts in Klein-Karben gesperrt wird: die Rendeler Straße. Der Verkehr wird dann großräumig über Büdesheim und die Umgehung Nidderau geleitet.

Anlieger sollen ihre Grundstücke über den Lindenweg anfahren können. Die vor allem abends und nachts in der Rendeler Straße parkenden Anwohnerautos müssen woanders abgestellt werden. Dabei sind Probleme vorprogrammier. Denn sämtliche Seitenstraßen sind schon jetzt zugeparkt.

An Verkehrsregeln halten

Alternativ wäre die Umleitung über Rathaus-, Dortelweiler sowie Gronauer und Ellernstraße möglich. Dort bleibt aber jetzt schon wenig Platz für Begegnungsverkehr. Auf Antrag der CDU fordert der Ortsbeirat Klein-Karben nun, die Stadtpolizei müsse Präsenz auf den als Umleitung infrage kommenden Straßen zeigen.

In dem einstimmig angenommenen Antrag heißt es: „Es ist aus Sicht des Ortsbeirats zwingend erforderlich, dass sich die Fahrzeuglenker an die Verkehrsregeln halten sowie Geschwindigkeiten und Halteverbote einhalten.“

Garagen zweckentfremdet

Das Stadtteilgremium empfiehlt der Verwaltung zudem, ein Anschreiben an alle Anwohner in den betroffenen Straßen zu formulieren, in dem auf die veränderten Gegebenheiten hingewiesen, eine Kontaktmöglichkeit bei Problemen genannt sowie der zeitliche Ablauf aufgezeigt wird. „Hierbei sollte explizit darum gebeten werden, die eigene Garage und die Hofeinfahrten zu nutzen, um den Anwohnern der Rendeler Straße das Parken zu ermöglichen.“ Die Mitglieder des Ortsbeirats erklärten sich bereit, die Schreiben zu verteilen.

Das freut Ersten Stadtrat Friedrich Schwaab (CDU). Er versichert, in den Besprechungen mit der Stadtpolizei habe diese zugesagt, dass sie gleich nach Beginn der Umleitung „sehr präsent“ sein werde, „damit Einfahrtsverbote und Tempo eingehalten werden“.

Der städtische Verkehrsbeauftragte Ekkehart Böing werde aktuelle Infos „je nach Baufortschritt“ auf der Internetseite der Stadt bereitstellen. Im Verlauf der Sitzung sprechen Bürger angesprochen, dass Garagen und Höfe häufig zweckentfremdet würden. Die Autos der Anwohner stünden – auch aus Bequemlichkeit – auf der Straße. Bemängelt wurde, dass viele Wohnstraßen zugeparkt seien und für Feuerwehren und Rettungswagen keine Gasse bleibe. Schwaab versichert, dass Wehr und Stadtpolizei „dafür sorgen werden, dass die Rettungswege frei bleiben.“

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