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Musicalnacht: Aladdin trifft auf den König der Löwen

Erneut organisierte der TV Bad Vilbel mit zwei Oberurseler Vereinen seine bereits fünfte Musicalnacht. Die Künstler haben auch in diesem Jahr mit ihrer Darbietung das Publikum begeistert. Dazu haben sie einige Musicalausschnitte vorbereitet.
Ein „Käfig voller Narren“: Peter Bohländer singt als Albin „Mascara“ aus „La Cage aux Folles“ und bringt die Gäste der Musicalnacht zum Jubeln. Bilder > Ein „Käfig voller Narren“: Peter Bohländer singt als Albin „Mascara“ aus „La Cage aux Folles“ und bringt die Gäste der Musicalnacht zum Jubeln.
Bad Vilbel. 

Mit viel Jubel und Applaus beginnen die Sänger des „e.n.s.e.m.b.l.e. VOICE:TEN“ mit den Tänzern des Frohsinn-Balletts Oberursel ihre Vorstellung zur fünften Musicalnacht des TV Bad Vilbel im Dortelweiler Kultur- und Sportforum. In ihrem Programm präsentieren sie die bekanntesten Lieder aus den erfolgreichsten Musicals.

Organisiert wird auch die fünfte Musicalnacht von der Handballabteilung des TV Bad Vilbel. Vorgeführt werden unter anderem Ausschnitte aus den Musicals „Aladdin“, „Phantom der Oper“ und dem „König der Löwen“. Aber die 26 Künstler erzählen auch die Geschichte hinter der Bühne. Mit Songs wie „Premierenfieber“ aus dem Musical „Küss mich Käthchen“ oder „I feel pretty“ aus „West Side Story“ stellen sie die Emotionen hinter der Bühne dar.

„Wir sind dieses Jahr bis auf wenige Plätze wieder ausverkauft“, erklärt Markus Heger, Spielwart der Handballabteilung im TV Bad Vilbel. Seit 2012 veranstalten sie bereits jedes Jahr die Musicalnacht mit den zwei Oberurseler Vereinen. „Davor haben wir zehn Jahre lang immer eine Vorstellung mit Roy Hammer gegeben“, erzählt Heger.

Aus Fehlern gelernt

Nach so vielen Jahren hätte die Handballabteilung aber dann mal etwas anderes darbieten wollen. Der Spielwart ist selbst Musical-Fan und durch seine Frau auf die Oberurseler Künstler gestoßen. „Sie hat früher selbst jahrelang im Frohsinn-Ballett mitgetanzt“, sagt er. Die Handballer seien schon immer die Aktiven im Verein gewesen. Auch in der Vergangenheit hätten sie sich bereits bei anderen Veranstaltungen engagiert. Dazu zählt auch das Sprudelturnier, dass die Handballabteilung des TV Bad Vilbel jahrelang ausrichtete.

Die Musicalnacht soll Einnahmen für den Verein einbringen. „In erster Linie ist diese Veranstaltung aber eine Herzenssache für uns“, erläutert Markus Heger, „wir wollen Bad Vilbel auch etwas auf kultureller Ebene anbieten.“ Er selbst habe damals die Veranstaltung vorgeschlagen. Nach vielen Fehlern bei der ersten Veranstaltung hätten sie aber trotzdem weiter gemacht und daraus gelernt.

Ein ganzes Jahr trainieren der Karnevalverein Frohsinn und „VOICE:TEN“ für ihre Einlage. Kostüme, Bühnenbilder und die Choreographie müssen dabei selbst kreiert werden. Durch die beiden vorführenden Vereine hätten sie nicht nur Zulauf aus Bad Vilbel, sondern auch aus Oberursel. „Unser Konzept kommt gut an“, freut sich Heger, „das Team funktioniert einfach.“ Momentan könne er sich deshalb nicht vorstellen, etwas zu ändern. „Mir gefällt die gute Atmosphäre“, bemerkt der Spielwart.

Aufregung fällt ab

Der Kassensturz am Ende des Abends sei auch wichtig, aber hauptsächlich sollen die Zuschauer zufrieden sein. „Uns freut es immer, Anfragen über Facebook für die nächste Veranstaltung zu bekommen“, sagt er. Das sei ein großes Lob für die drei mitwirkenden Vereine.

Im Publikum herrscht Begeisterung. Die Sänger und Tänzer ernten viel Applaus für ihren Gesang und Tanz. Sie bringen das Publikum durch ihr schauspielerisches Können zum Lachen und mit ihrem Gesang zum Staunen. Auch die Tänzer beeindrucken die Gäste mit ihren Vorführungen.

„Die Balletteinlage beim König der Löwen war perfekt“, sagt Thomas Röske begeistert, „die Sänger sind prima, man merkt dass die Leute Spaß an ihrer Darbietung haben.“ Mit ein paar Liedern und wenig Dialog schaffen es die 26 Stars des Abends auch nicht vorgebildeten Gästen alle sechs Musicals verständlich und mit Spaß zusammenzufassen. Dazu tragen auch die vielen ausgefallenen Kostüme bei.

Mit „You’re the one that I want“ und „We go together“ aus „Grease“ geben sie den applaudierenden Besuchern noch eine Zugabe. Im Anschluss soll die Aftershowparty die Gäste zum Tanzen einladen. „Wir wollen den Zuschauern die Chance geben, mit den Künstlern zu feiern“, meint Heger. Auch die Künstler feiern mit, von ihnen fällt nach der Show die ganze Aufregung ab.

 

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