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Planer stellen im Ausschuss neuerliche Änderungen vor: Adenauer-Allee: Konzept nimmt Gestalt an

Die Sommerpause der Nidderauer Lokalpolitiker ist vorbei – die Themen, wie beispielsweise die Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Allee oder die Neuordnung des örtlichen Personennahverkehrs, sind jedoch die Gleichen wie vor der Pause. Auch an der zum Teil hitzigen und manchmal sogar sehr persönlichen Debatte hat sich nichts geändert. Das zeigt sich in der gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss, den Ortsbeiräten von Heldenbergen und Windecken sowie dem Arbeitskreis Nahverkehr.
Der Busbahnhof für die Bertha-von-Suttner-Schule bleibt an Ort und Stelle. Der Busbahnhof für die Bertha-von-Suttner-Schule bleibt an Ort und Stelle.
Nidderau. 

Eine Aussage in der Sitzung von Bauausschuss, den Ortsbeiräten Heldenbergen und Windecken sowie dem Arbeitskreis Nahverkehr am Montagabend sorgt am Ende für einen überaus heftigen und lautstarken Streit: „Herr Bürgermeister, Sie pfuschen uns mit ihrer angeblichen Arbeit in unsere Beratungen“, ruft FWG-Ausschussmitglied Anette Abel. Das will Rathauschef Gerhard Schultheiß (SPD) nicht auf sich sitzen lassen – und fordert für diese Behauptung eine Entschuldigung.

Doch der Reihe nach. Die Sitzung beginnt mit der Vorstellung der neuerlichen Planung für die Konrad-Adenauer-Allee durch Rüdiger Storost vom Planungsbüro IMB-Plan. Bereits im März war ein erster Entwurf zur Umgestaltung der Adenauer-Allee präsentiert worden. Seit 2012 wird in der Verwaltung und in den Gremien über die Neugestaltung nachgedacht. Am Ende lag schließlich ein Entwurf auf dem Tisch, der erhebliche Veränderungen für die Adenauer-Allee bedeutet hätte.

Schule winkt ab

In diesem Zuge war auch vorgeschlagen worden, den Busbahnhof vor der Bertha-von-Suttner-Schule an den Rand der Straße zu verlegen. Doch dagegen erhob sich schnell Protest von allen Seiten – sowohl in den politischen Gremien als auch bei den Eltern. Die Haltestelle an die Straße zu legen wurde als zu gefährlich bezeichnet. Als dann auch noch die Schule abwinkte, war der Weg frei für die „kleine“ Lösung.

Die sieht nun kaum noch bauliche Veränderungen vor, beispielsweise durch Neuanlage von Rad- und Gehwegen. Es wird größtenteils auf das vorhandene Material zurückgegriffen und nur da, wo der Mindestquerschnitt nicht erreicht ist, muss die Straße um 0,5 bis 0,75 Meter verbreitert werden. Abbiegespuren zu dem Parkplatz des Nidder-Forums sind dadurch auch nicht möglich.

Es wird günstiger

Die vorhandenen Querungen, zum größten Teil nur aufgemalt, bleiben erhalten. Und der Busbahnhof für die Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule bleibt an altbewährter Stelle. Nach ersten Schätzungen sind dafür nur noch 250 000 Euro und nicht mehr 1,7 Millionen Euro wie für die große Lösung notwendig. Diesem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausschusssitzung ist das überarbeitete Buskonzept der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG). Zwei Varianten stehen zur Diskussion, die sich im Leistungsumfang und in den Kosten unterschieden. Da die Parlamentarier darüber an dem Abend keine Einigung erzielen können, wird beschlossen, den Magistrat eine neue Beschlussvorlage bis zur Stadtverordnetenversammlung ausfertigen zu lassen.

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