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Sozialverband VdK: "Nächstenliebe ist nicht auf den Advent beschränkt"

Mehr als 200 Senioren kamen zur Weihnachtsfeier des VdK Bischofsheim. Im Bürgerhaus erlebten sie einen stimmungsvollen Nachmittag.
Einen gemütlich-besinnlichen Nachmittag erleben die Besucher der VdK-Weihnachtsfeier. Foto: Ralph Keim Einen gemütlich-besinnlichen Nachmittag erleben die Besucher der VdK-Weihnachtsfeier.
Bischofsheim. 

Bürgermeisterin Ulrike Steinbach (SPD) fand bei ihrer Begrüßung mahnende Worte: „Wir dürfen besonders in dieser Zeit nicht die vielen Flüchtlinge und Asylsuchende vergessen, die zu uns gekommen sind und noch immer zu uns kommen“, sagte die Rathauschefin zu Beginn der Weihnachtsfeier des Bischofsheimer Sozialverbands VdK. In diesem Zusammenhang zitierte sie aus dem modernen Märchen „Vom Auszug aller Ausländer“. Nachdem Hetzer an eine Wand die Parole „Ausländer raus!“ gesprüht hatten, verließen diese das Land. Aber es waren nicht die Menschen, sondern die vielen Dinge des täglichen Lebens, an die sich die Deutschen längst gewöhnt haben und die sie eigentlich nicht missen wollen: die Schokolade, die Orange, aber auch die Weihnachtsgans aus Polen und das Handy aus Fernost, um einige Beispiele zu nennen. Am Ende blieb nur der Christstollen aus Dresden.

Der Vorsitzende des Bischofsheimer VdK, Hans Jürgen Kraft, sparte ebenfalls nicht mit mahnenden Worten. Die Nächstenliebe dürfe nicht nur auf die Adventszeit beschränkt werden. „Und Nächstenliebe drückt sich nicht bloß durch Worte, sondern in erster Linie durch Taten aus.“ Doch in erster Linie stand die Weihnachtsfeier des VdK für das, was die Adventszeit ausmacht: Monika Hollinsky trug besinnliche Gedichte vor, die Gesangsdarbietungen des VdK-Chors standen ebenfalls ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Auf den Plätzen der rund 200 Besucher lagen ausgedruckte Liedtexte, die zum Mitsingen animierten.

 

Plaketten in Silber und Bronze

 

Bei der Weihnachtsfeier gab es auch Ehrungen. Für je mindestens zwölfjähriges Engagement im VdK-Vorstand zeichnete Vorsitzender Kraft Monika und Manfred Hollinsky, Helga Kraft, Helga Claus, Ingemar Schwitalla und Hans Schmidt mit der VdK-Plakette in Silber aus. Die Plakette in Bronze für mindestens acht Jahre Vorstandsarbeit erhielten Helga Mühlbauer, Gerhilde Schmitt, Ingrid Muntau, Brigitte Raab und posthum Adam Hofmann. „

Wir haben diese Auszeichnungen in den vergangenen Jahren nicht mehr praktiziert und wollten sie diesmal als Überraschung aller, auch der Geehrten, wieder aufleben lassen“, erläuterte Hans Jürgen Kraft.

Zum Abschluss der VfK-Feier gab es schließlich als kleinen weihnachtlichen Gruß eine mit allerlei Leckereien gefüllte Überraschungstüte für alle Gäste. rke

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